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Erklärung. A.: „Nein, lieber
Freund, wir machen keine Geschäfte
sehr mitsammen!“ — B.; „Na, warum
un nicht“ —A.: „Ganz einfach;
denn Sie kaufen, drücken Sie mich
nd wenn Sie nachher zahlen sollen,
zrücken Sie sich!“
Nicht so schlimm. Hausfrau:
Drei Btiefe sür Sie, Elise; das ist
zoch etwas“ stark!“ — Dienstmädchen:
‚Ellauben Sie, Madame, davon ist
Fer nur ein einziger mit voller Be—
östigung!“
Belohnung. Kommis: „Wie
euer schreibe ich dem Assessor Tritschke
en neuen Anzug an? 90 Mark?“
ESchneidermeister: „Hm, der Assessor
st cin'anftändiger Mensch, er bezahlt
gleich und handelt nichts ab, also
shreiben Sie — 110 Mark.“
Naivetät. Bertha (vor einem
Leihamt): „Mama, was tragen denn
die vielen Leute in dieses Haus hin—
in?“ — Mutter: „Pfänder, mein
Dind.“ — Bertha: „Bekommen sie
uuch Küsse dafür?“
Auf die Probe gestellt. „Sie
haben mich einen Schwindlex, genannt
wenn Sie das nicht gleich zurück⸗
nehmen, wird es Ihnen teuer zu stehen
ommen!“ — „Ich nehme nie etwas
zurück!“ — IMae Daun pumpen
Sie mir zehn Mark!“
Neue Krankheit. „Warum
wollen Sie denn Ihr Mädchen fort—
schicken, Frau Lehmann?, Sie scheint
doch recht nett und reinlich zu sein!“
— „Reinlich ist gar kein Wort dafür!
Die wäscht den ganzen lieben Tag—.
Ich glaub' wahrhaftig, das Mädel
eidet am Seifen-Wahnsinn!“
Berliner Illustrirte Zeitung.
Humoristisches.
———
7
— PDas nhotwendigste. —Zeichnung von F Ehristophe.
Ja, Schulze. wenn Sie die homerischen Uerse nicht lernen, was soll da spãter aus Ihnen werden?
Nr. 17
——
Vor Gericht. Richter: „Alse
Angeklagter, nun geben Sie mir 'ma
zuerst ein Bild von Ihren damalige,
Verhältnissen.“ — Angeklagter: „Ver
geihen Sie, Herr Richter, ich habe mein
Photographie-Album nicht bei mir!
Trumpf. A.:. „Wissen Sie,d
war ich einmal in einer Reitbahn, d
war so groß, daß man in einer halbe
Stunde nicht herauskam.“ — B.: „Do
ist noch garnichts! Ich war einma
in einem Gerichtsgebäude, da kam i⸗
in vier Wochen nicht heraus!“
Schön herausgeredet., Gast
„Donnerwetter! Das foll ein frische—
Ei sein — da ist ja schon ein halbe
Huhn drin!“ — Kellner: „Wird nich
berechnet — ist nur eine kleine Oster
Ueberraschung!“
Der Spötter. A.: „In vie
Wochen mache ich Hochzeit, natürlie
Vernunftheirat!“ — B.: „So — Ihr
Braut scheint aber viel anspruchssos⸗
zu sein!“
Das gute Kind. Der klein
Fritz: „Mamg, sieh' doch 'mal schne
qaus dem Fenster!“ — Mama: „Wa—
willst du denn, mein liebes Fritzchen?
— Fritz: „Der Karl will es nich
glauben, daß du so furchtbar schielst
Guter Rat, Junggeselle; „Je
weiß nicht, das Essen in der Kneip
schmeckt mir gar nicht mehr!“ — Ehe
krlippel: „Heiraten Sie, heiraten Sir
lieber Freund. Dann schmeckt Ihne
nachher auch das — Kneipenesie
mieder!“
Splitter. Es giebt Menscher
die sich mit einem Biltern das Lehe
zu versüßen pflegen.
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