her in dieser Weise gedichtet wurde
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von der
schlagendsten, nachhaltigsten Wirkung, so versöhnend
sein Humor auch ist,der wie ein seliges Lächeln aus jedem
Verse hervorblickt. In den nicht pointirten Gesängen
aber waltet die reinste Idee der Freiheit nach dem abso-
lutesten Begriffe, poetischer Schwung inschöner Form,
die lebendigste, herzigste Auffassung und ein reicher, im-
mer anmuthiger, immer graziöser Geist. Zeugen die
meisterhaften Lieder „Kuckuck", „Sclaven-Emancipa-
tion",„Wiegenlied", „Allerhöchste Logik",„Der Ver-
lust des Adels", „ZweiWünsche", „Elegie auf denHer-
zog von Orleans", „Vomkleinen Michel", „Stern-
schneuzen", „Unsere Freiheit",„Holznoth"u.s. w.u.s.w.
vom glänzendsten Humor, so sprechen „UnserFrühling,"
„!—",„Geisterrache", — „Schillers Lied an die Frei-
heit", „Deutsche Sklaven", „Der Tambour", „Die
Ruinen", „Inder Sternennacht", „MeinDichten und
Trachten", „Dieneue Volkshymne" und besonders die
herrlichen Mahrchen „VomReichthum und derNoch"
und „Das Mährchen vom Geist", das tiefinnigste Ge-
müth, den höchsten sittlichenErnst aus. Einzelnes könn-
ten wir wohlauch rügen, aber diese geniale Ursprünglich-
keit des Verfassers besiegt uns immer wieder, und es ist
noch die Frage, ob man ihr gegenüber ein Recht zum
Tadel hat, ob es nichtnärrisch ist, kritisch zu mäkeln an
einem Liederbuche, das wie eine duftende, singende Na-
turschöpfung vor uns liegt. Sie wird Jeden entzücken,
der den Blick von den Gräbem zum Himmel, von den
Thälern zu den Bergen, von den Blumen zu den lufti-
gen und träumenden Sängern des Waldes ausschlägt."