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Band Nr. 2, 14. Januar 1900

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1900, IX. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Berlĩner Ilustrirte Zeitung 
Nr. 2 
ibzuspülen, ab. Die Hände werden, wenn sie aufge— 
prungen sind, schon nach einmaligem Gebrauch heilen, 
iud wenn man sie täglich mehrere Male beim jedes— 
naligen Waschen so behandelt, wird man bald eine 
scchöne, zarte Haut erhalten. 
V. S. KR. Für Witze und Rätsel zahlen wir kein 
honorar! 
Junge Bausfrau in Wesel. Um Bettfedern schnell 
ind gut zu reinigen, werden die Federn in einen Kessel 
nit doppeltem Boden gebracht. Dieser wird durch die 
sinlage eines Siebes hergestellt. Der Kessel wird so 
veit mit Wasser gefüllt, daß dasselbe bis zum Siebe 
eicht, worauf der Kessel unterfeuert wird. In den 
»beren Teil des Kessels kommen die Federn, weiche, so— 
ald das Wafsser zu sieden aufängt, mit einem Stabe 
ortwährend umgerührt werden, um sie vollständig vom 
Dampf durchdringen zu lassen. Sind die Federn auf 
»iese Weise ordentlich durchgedämpft, so werden sie auf 
ine volltommen staubfreie Windmühle gebracht, wo sie 
urch den Wind getrocknet werden und das Aussehen 
rischer Federn erhalten. 
im Steigen begriffen ist. Von den Besuchern des Tech— 
nitums entfallen ca. 600,0 auf die Abteilungen für 
doch⸗ und Tiefbau (einschl. Bauingenieurfach) und ca. 
10 000 auf die Abteilungen für Maschinenbau— und 
ẽlettrotechnik. Die Gesamtzahl der Absolventen während 
»er nunmehr verflossenen 52 Kurse, in denen die Lehr— 
veise des Einzel⸗- und Gruppenunterrichts, die eine be— 
»eutende Kürzung und Verbilligung der Gesamtstudien— 
zeit zuläßt, geübt wurde, beträgt nahezu 1300. 
Die Abteilung für Elektrotechnik erführt zur Zeit 
»urch Umbau und Neuausstattung des Praktikums eine 
vefentliche Vergrößerung und Bereicherung. 
AUngeböriger der „Neue Theater-Almanach“ 
ür 1900. Das handliche, geschmackvoll gebundene Buch 
tellt eine lückenhafte Theatergeschichte des verflossenen 
zaͤhres dar. Alles, was auf und von den weltbedeutenden 
Zrettern lebt, ist gewissenhaft in dem „Almanach“ ver⸗ 
eichnet, der somit dem Theater⸗ und Litteraturfreunde 
eradezu unentbehrlich ist. Gut ausgesführte Illustrationen 
erstorbener und jubilierender Bühnengrößen von 1899 
rhöhen den Wert des Buches. 
** 
—144⸗ 
Jriekkalsten. 
RX 
S. G. Z., Paris. Das geringste Körpermaf win 
im deutschen Heere von der Infanterie (auch Jäger 
verlangt, welche nur 1,54 Meter zu haben braucht; 
ausnahmsweise dürfen auch Trainsoldaten dieser Größe 
eingestellt werden. Die Mindestmaße der übrigen 
Truppengattungen siellen sich folgendermaßen: Garde 
1,70 (ausnahmsweise 1,67), leichte Garde-Kavallerie 1,65. 
stüraisiere nnd Ulanen 1,667, Dragoner und Husaren 1,57 
reitende und fahrende Artillerie 1,62, Fußartillerie 1,67 
Pioniere und Eisenbahntruppen 1,62 (ausnahmsweise bel 
erfteren — Schiffer, Flößer, Bergleute — 1,557), Luft⸗ 
schiffer I62 (ausnahmsweise für Handwerker 1,57), Train 
57 Meter. 
A. B. C. Photographien stets willkommen. Honorar 
aach Vereinbarung. 
K. 5. Ein Artikel dieser Art soll nächstens 
erscheinen. 
B. in El. Lassen Sie uns Nachricht zukommen, 
wann das Jubiläum stattsindet. Wir werden dann unsern 
Photographen hinschicken. 
Klara B. in Oranienburg. Ein einfaches Haus— 
mittel, um weiße Hände zu erhalten, ist folgendes: Man 
vasche die Hände in ziemlich warmem Wasser, daß sich 
die Poren oͤffnen und die Haut geschmeidig wird. Dann 
jeife man sie tüchtig ein und tröpfle etwa einen Thee— 
öffel Glycerin in die Hand und wasche sie mit diesem 
Seifenschaum. Darauf trockne man sie, ohne die Seife 
Noftizen. 
Altenburg S.⸗A. Am Technikum Altenburg, 
einer höheren und mittleren Fachschule für MNaschinen— 
bau, Eleltrotechnik und Chemie, verbunden mit Lehr— 
werkstätte, werden die Diplomprüfungen von jetzt ab 
durch den Herzoglichen Regierungs-Kommissar Herrn 
Gewerberat Böhnisch abgehalten. Ausführliche Pro— 
gramme der Anstalt erhält man auf Wunsch durch die 
direktion kostenfrei zugesandt. 
2* 
Bücherschau. 
Zum elften Male erscheint zum neuen Jahre im 
berlage der „Genossenschaft Deutscher Bühnen— 
Der Flügelbau-Anstalt und Pianoforte— 
Fabrit Ernst Wittig, Berlin 8W. 68, An der 
zerufalemer Kirche?, ist gerade in den Weihnachts 
agen eine hohe Auszeichnung zu teil geworden. In— 
olge Lieferung eines prachtvollen Flügels hat Se ine 
Königliche Hoheit Prinz Friedrich Leopold, von 
—DDDD— Hof⸗ 
ieferanten ernännt, mit dem Recht zur Führung 
»es Prinzl. Preußischen Wappens. Diese hohe Aus— 
eichnung ist gewiß der beste Bewelis für die aus— 
Jezeichnete Güte der Fabrikate und Reetlität 
et Geschäftsführug der Firma Ernst 
Wittig. Dieselbe verkauft ihre erstklasstgen Er— 
eugnisse direkt an Private zu Fabrikpreisen 
Ind unter günstigen Zahlungsbedingungen, und hat es 
zerr Wittig verstanden, durch vorzügliche und prompte 
ieferungen, sich das volle Vertrauen und die Gunst des 
Zublikums zu erringen. 
2 
Anterriuht. 
Das Technikum Strelitz in Mecklenburg 
— jetzt von Direktor Bennewitz geleitet — hatte sich 
uch im Jahre 1899 eines überaus regen Besuches zu 
rfreuen. Für das Winterhalbjahr 18899 /1900 sind bis 
tzt 548 Techniker eingeschrieben, eine Zahl, die infolge 
»er Möglichkeit des „täglichen Eintritts“ fortwährend 
A Chocolade. 
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Anerkannt vorzüslichii 
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