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Volume Nr. 36, 3. September 1899

Full text: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1899, VIII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Nr. 36. 
6«* 
Mr. J. h. Creen's „Nelly. 
Novelle von Richard Wendriner. 
Machdruck verboten.) 
„Schnell!“ mahnte der Bootsmann. Bei jedem 
Schritt knirschte es unter seinen Sohlen. ehn Inc 
füßige Matrosen, bis über die Kniee die ger auf⸗ 
gekrempelt, machten sich ans Werk. Sieben scheuerten, 
drei gossen mit geschicktem Schwunge reines Waffer aus 
den Eimern, so daß es von der erhöhten Mitte des 
beiden Seiten abfloß und den Kohlenstaub 
vortspülte. 
Auf dem Molo dicht dabei ruhten die Arbeiter, 
nachdem sie, die Yacht mit Kohlen versorot. Eimge 
saßen mit baumelnden Beinen auf den zweirädrigen 
Karren; andere reichten ihnen die leeren, aus Zwerg 
galmblättern geflochtenen Körbe hinauf. Ein Paar 
stand abseits, in eifriger Unterhaltung, lebhaft ge⸗— 
stilulierend. Von der Marina her näherten sich ein 
Herr und eine Dame. Sie ließ die Augen über den 
vom Nordost gxsitschten Hafen schweifen, über die 
schaukelnden Barken, die großen Seedampfer mit 
schwarzen Schloten und die schlanke, hellgestrichene Jagt 
vor ihr, die ihren Namen „Nelly“ trug und ebenfso 
leuchtend von den übrigen Schiffen abstach, wie ihre 
blonde Herrin von den dunklen Palermitanerinnen, mit 
denen sie heut beim amerikanischen Konsul eingeladen 
o .Im Vorübergehen betrachtete sie die beiden 
urschen auf dem Molo. —* Stimmen wurden immer 
lauter . „Ninu!“ klang es so maßlos heftig, daß 
Nelly sich auf der Schiffstreppe umwandte. 
Den Dialekt verstand sie nicht, aber sie sah zwei 
harakteristische Gesten: der I fuhr sich mit dem 
Daumen blitzschnell nah' am Gesicht herunter; der mit 
Ninu Angeredete verzog höhnisch die Lippen und streckte 
die Rechte aus, indem er den Daumen zwischen Zeige— 
und Mittelfinger hervorlugen ließ ... Ohne sich ein— 
zumischen, sahen die übrigen Arbeiter von weitem zu; 
der Nelly begleitende Herr trat näher ... Ninu stieß 
den Andern zurück; da blitzte über ihm in der erhobenen 
Hand des Gegners eine Waffe, doch zu ee Zeit 
packte der Herr ihn beim Gelenk, und das Messer klirrte 
auf den Steinquadern des Bodens ... „Danke dern 
murmelte Ninu. Er folgte seinem Retter hinauf auf 
das dicht am Molo liegende Schiff. 
Nelly stand schon oben. Sie freute sich über ihren 
Gemahl, der kalte Besonnenheit und genügend Gewandt⸗ 
geit besaß, um solch' einen Panther von Sizilianer un⸗ 
schädlich zu machen. Ja, Mr. John Henry Green 
onnte noch etwas mehr, als Millionen Dollars ver⸗ 
dienen und wie ein Fuͤrst wieder ausgeben! Sie sah 
ihn an: hübsch war er nicht, ihr Johnny, aber so männ⸗ 
lich ... O, wenn er nur nicht so nüchtern wäre ... 
So ... so gar nicht ein wenig romantisch. 
„Danke, Herr!“ wiederholte Ninu. 
Du sprichst englisch?“ Mr. Green setzte sich. 
chift do⸗ ich war Matrose auf einem Glasgower Kohlen⸗ 
schi 8 
„Was für ein Streit war das?“ 
„Ich hörte von Ihren Leuten, Sie bhrauchen einen 
Matrosen; und da wollte ich mich melden .. Ich 
möchte fort von Palermo ...“ 
„Warum?“ 
„Wegen eines Mädchens ... Das war ihr Bruder 
Taloxiu, der nach mir stach . ...“ 
Nelly blickte auf. Kein übler Bursche. Freilich 
über und über beschmutzt von der Kohle; die Sput 
jeiner Füße zeichnete sich auf den frischgewaschenen 
Planken ab. .. 
„Deine Papiere sind in Ordnung?“ setzte Mr. Green 
das Examen fort. 
„Ja.“ 
„Gut, der Oberbootsmann wird sie prüfen. Heut 
Abend melde d bei ihm. Kleidung erhälst du hier.“ 
Mit einer Handbewegung verabschiedete er ihn. 
„Du nimmst ihn mit?“ Nelly war erstaunt. „Wir 
yaben doch nur Amerikaner.“ 
„Er wird treu sein. Ich habe ihm ein Loch in 
der Haut erspart: das macht anhänglich. Du lachst“, 
„Treu! Er verläßt ein Mädchen, wie du hörtest“ 
„Mir wird er treu sein,“ wiederholte John nach— 
drücklich. „Treu wie ein Hund.“ 
„Oder wie eine Wildkatze,“ lachte Nelly. „Also 
morgen früh — ?“ — 
— das will überlegt sein. Hast du den Konsul 
ehört?“ 
„Nun, was weiter? fürchtest du dich etwa vor den 
spanischen Hungerleidern ? 
„Nein, vor Niemandem. Da aber der Krieg nun 
da ist, kann die Yacht gekapert werden“ 
„Kann! Kann! Sie werden uns nicht fangen 
Die „Nelly“ Iäuft fünfzehn Knoten ... Und schlimmsten⸗ 
falls . Wir können den Verlust aushalten 
„Mit der Ausstattung kostet die HYacht circa eine 
halbe Million ...“ 
„Pah! Regt sich der Kaufmann wicder?“ 
„Die Prise gönne ich ihnen nicht. Und abgesehen 
oene sie können uns ein paar Tage gefangen 
qalten. ...“ 
„Nun, eine wunderschöne Abwechslung!“ Er gant⸗ 
wortete nicht. Sie dachte; Einige Tage in einem spa⸗ 
nischen Hafen .. Hübsche Offiziere in kleidsamen 
Uniformen ... Sie als Gefangene ... Und ihre 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
Kerkermeister“ Gefangene ihrer Schönheit! . . . Das 
ockte! „Sei doch nicht so bedenklich! Wenn du Angst 
zast, bleib' hier unter dem Schutz der Italiener. —X 
ibernehme ich es, das Schiff alücklich hinüberzubringen 
nach New PYork.“ 
„Das Kommando lasse ich dir jetzt schon, Nelly. 
Thue ich dir nicht Alles zu Liebe?“ Er war zu ihr 
etreten, seine Augen suchten die ihren. Andern als 
derr zu befehlen gewohnt, hatte er seiner jungen Frau 
jegenuͤber nicht die Kraft, einen eigenen Willen durch 
zusetzen. Wenn man so liebte! 
Sie wandte ungeduldig den Kopf. „Bitte, laß 
nich ein wenig ruhen, ja? Der Konsul und die dicken 
Ftalienerinnen haben mich ganz müde gemacht ... Ich 
reue mich auf die hohe See .. Wann läßt du den 
Anker lichten?“ 
„Wann du willst, Nelly? Das Schiff ist klar.“ 
„Morgen früh also. Wenn ich die Lute öffne, will 
ch die Conca d'oro nicht mehr sehen, Johnny.“ 
„Gut!“ Er beugte sich, um sie zärtlich zu küssen. 
dann stieg er in die Kajütte zu Swinburne, seinem 
Navigationsoffizier. Als dieser der Kurs gehe 
zach Gibraltar, schüttelte er den Kopf, ließ aber vlse 
kinwände als nutzlos fallen, denn was Mes. Nelly 
inmal wollte, geschah. Er zog Rock und Weste aus 
ind begab sich in den Maschinenraum, um eine aller— 
etzte, gründliche Revision vorzunehmen, denn diesmal 
jalt es vielleicht zu zeigen, was Mr. J. H. Green's 
Nelly“ leisten konnte. 
April-Abend, lau wie im Norden nur Sommer⸗ 
Ibende. Der scharfe Nordost hat sich gelegt; unter dem 
inden Atem der Brise scheint das Meer zu lächeln, 
nit hunderttausend Fältchen und Grübchen auf, seiner 
lauen Fläche. Wie eine Mutter ihres Kindes Wange, 
Istreift leise die Welle die Quadern der Quais, die 
Vand des Schiffes. Die Feuer sind gelöscht, der 
ie Schiffstreppe tagsüber mit dem Molo verbindende 
Zteg aufgezogen; die Besatzung hat keinen Urlaub, denn 
norgen früh geht es hinaus. VDas Vorderdeck leer; an 
er Kommandobrücke lehnt der wachehaltende Matrose 
ind starrt auf die im Halbkreis an bläulichen Hügeln 
agernde Stadt mit den unbestimmten Umrisffen ihrer 
danser und Glockentürmen, und den unzähligen gelben 
lichtern .. Im dunklen, bewegten Wasser schwankt 
as Spiegelbild, der Uferlaͤternen, eine lange Schnur 
iufgereihter Perlen .. 
Durch die Briese abgeschwächt, drangen die Ge⸗— 
üusche der Stadt wie aus weiter Ferne herüber 
luf dem Hinterdeck lagen nebeneinander in Rohr— 
Thaiselonguen Pon und Nelly. Sie sahen schweigend 
iuuf zum klaren sternbesäten Nachthimmel, der das große, 
ichtstrahlende Palermo beschämte ... John lappte 
iach ihrer Hand. Sie ließ sie ihm; seine schnelle Nach⸗ 
ziebigkeit heut verdiente, daß sie gut zu ihm war. „Ist 
8 g herrlich ꝰ fragte er kaum hoͤrbar. 
Nein. 
Nicht?!“ 
„Ich habe diesen blauen Himmel gründlich satt, 
ind diese weichen Winde, die Orangenwälder und das 
uhige Meer! Nach Aisaan nach Sturm sehne ich 
nich . .. Es ist zum Ersticken!“ Sie sprang auf 
ind begann auf- und abzugehen, von der Kajuͤtten— 
reppe zu der kleinen Maximkanone am Heck und zurück. 
‚„Nie zufrieden. Immer etwas Neues willst Du. 
In Anierila sehnst du dich nach europäischer Kultur; 
ut, ich lasse die Geschäfte im Stich und fahre mit dir 
us Mittelländische Meer .. Monatelang an den 
düsten hin; nirgends findest du Befriedigung: aus den 
Zpielsälen von Monaca nach Corsica, in einsame, öde, 
ßegend ... Von da nach Civitavecchia, wo die Yacht 
iegen bleibt, weil du Appetit nach den Museen des 
Latikans und dem römischen Karneval verspürst. Plötz- 
ich findest du schwarze und königstreue Aristokratie 
leich langweilig: gut, wir reisen noch in der Nacht ab, 
jach Neapel; ich beordere die Yacht telegraphisch dahin, 
enn ich ahne schon, daß du es auch auf Capri nicht 
ange —“ 
s „Ja, ich glaub's, daß du meine Launen über 
jast ...“ 
Nelly!“ 
p „Deutlicher kannst du es mir nicht zu verstehen 
eben.“ 
„Du bist undankbar. Denn täglich und stündlich 
iehst du mich bestrebt, dir jdden Wunsch von den Augen 
ibzulesen ... Ich verlange dafür nichts, als daß du 
unich liebst . .. Sieh, auch wenn du mich quälst: ich 
omme darüber weg, wenn ich denke, daß du da bist, 
aß ich, ich allein dich besitze ..“ 
„Wie bescheiden. Ich brauche zum Glücke mehr.“ 
„Weil du mich weniger liebst, als ich dich. Ich 
oürde ohne Murren als Tagelöhner arbeiten — einmal 
var ich's ja schon —, wenn es für dich wäre ...“, 
„Das ist leicht gesagt, wenn man nicht imstande ist, 
eine Renten aufzubrauchen. Du bist jetzt an den Luxus 
zewöhnt!“ 
„Es ist nicht bloße Redensart. Für,dich bringe ich 
pę fertig, ohne dich könnte ich auch nicht eine Stunde 
eben * 
„Also gesetzt, ich sterbe .. .2“ 
„Würde ich mich erschießen.“ 
ei Ian trägst du wohl stets den geladenen Revolver 
ei dir?“ 
Ihr Spott verletzte ihn. „Du weißt ganz gut, 
nan muß auf See allen Eventualitäten gewachsen sein. 
Ich habe zwar brave Jungens; aber doch . Sie 
nüssen immer den Herren spüren,. ..“ 
Wneme kleine Meuterei wäre ganz hübsch...“ 
„Xe y!“ 
Ja, gewiß.“ 
„Du weißt eben nicht, was das bedeutet: um Tod 
und Leben.“ 
Besser ein interessanter Tod, als ein fades Leben ...“ 
‚Alles romanhafte Ideen!“ 
„Gut, daß du mich darauf bringst: ich werde mich 
n's Bett legen ...“ 
„Bei der wundervollen Nacht ?!“ 
.5. und lesen. Das ist noch das Gescheidteste 
am Dasein ...“ 
Steward, Koch und Kammerfrau saßen auf einer 
Zzank nebeneinander in der Sonne, komische Gestalten 
n weißen Leinwand-Anzügen, mit ihren schwarzen, 
ausen Wollköpfen, eingedrückten Nasen und fahlroöten 
ippenwulsten, zwischen denen beim Singen in blendender 
Veiße die I meihen hervorleuchteten. Die breiten 
dände der Mäanner bearbeiteten Guitarren; plumpe 
chwarze Finger hakten ihre hellen Nägel in die Saiten, 
während der Körper in spitzen Bewegungen zuckte . 
stigger⸗Weisen die drei, seltsame Lieder, in denen 
rotz des en hythmus, trotz einer beinahe auf⸗ 
ringlichen Lustigkeit in Melodie und Text, doch eine 
alb unbewußte ———— zitterte. Kein Laut 
törte das Konzert, nur ab und zu das Schlürfen bloßer 
Matrosenfüße auf dem Holzboden und das Gurgeln des 
on der Schraube erdechen Wassers. Abgrund⸗ 
ief der Baß des Kochs, dünn und hoch des Stewards 
Tenor, ein wenig schrill der Sopran der Kammerfrau, 
»ie beim Singen verzückt das Weiße ihrer Augäpfel 
eigte ... 
In einer Pause winkte plötzlich Nelly: „Komm 
äher, Ninu!“ 
Der Sizilianer verließ sein Versteck an der Kajütten⸗ 
reppe. Er, warf geringschätzige Blicke auf die Nigger. 
Kannst du es besser?“ lachte Nelly. „Da, nimm 
ie Gutarre. 
Er hob die und schüttelte den ausgestreckten 
zeigefinger. „Ich kann nur sizilianische Lieder.“ 
„Singe nur, ich verstehe italienisch. — Nun? ... 
Zingen sollst du!“ Ihr schmaler Fuß stampfte auf. 
„Nein.“ Er stand ruhig und hielt ihren zornigen 
Blick aus. 
„Warum?“ 
„Nicht vor den Schwarzen.“ 
Ich werde dich vom Patron bestrafen lassen, Un— 
ehorsamer!“ 
Ex zuckte mit den Achseln. Verblüfft sah sie ihn 
in. Etwas ganz Neues! Ein Mensch, der ihr zu 
rotzen wagte! Doch das gefiel ihr. „Du hast übrigeus 
recht: die Nigger würden über deinen Gesang lachen, 
vie du über ihren. Geht!“ 
Die drei entfernten sich; von Ninu aber verlangte 
ie jetzt kein Lied mehr; sie unterhielt sich lange mit 
hm und entließ ihn ungern, als John, mit seinen 
Arbeiten fertig, aus der Kajütte heraufkam. 
Zum Verzweifeln war's: immer Sonne, immer 
larer Inmwen heitere Tage, heitere Nächte. Wind— 
tille. Um Kohlen zu sparen, lief die Yacht mit halber 
heschwindigkeit; damit man aber bald den Ozean er— 
eiche, ließ John auch nicht eine Stunde stoppen, wie 
r sonst wohl that, um seiner Frau den Zeitvertreib des 
rischfangs vom Boote aus zu ermöglichen. 
Anm dritten Tage gab es ein unruhiges Hin und 
her der Manpschaft, ein Fluchen der Bootsleuͤte, ver— 
nischt mit schrillen Pfiffen. An der Maschine war 
twas entzwei, das Schiff stand. Als die Untersuchung 
rgab, daß der Schaden in zwei, drei Stunden durch 
üErgänzung der gebrochenen Stange geheilt sein würde, 
ellte sich daeg besorgte Miene auf und erleichtert gab 
r Nelly die Erlaubhnis, sich inzwischen einige Boͤot— 
ängen weit hinausfahren zu lassen. Bald — das 
leine Boot, von kräftigen Ruderschlägen getrieben, über 
»as glatte Meer, auf dem die Sonne brütete. Kegel⸗ 
näßig hoben und senkten sich die von Ninu und einem 
weiten Matrosen geführten Ruder. dung ausgestreckt 
ag Nelly und beobachtete das Spiel der Muskeln auf 
en nackten Armen der Meänner; sie verglich die plumpe, 
trotzende Kraft des blonden Amerikaners mit der 
lastischen Geschmeidigkeit des dunklen Italieners ... 
Linu litt nicht unter der Sonne; die zipflige rote 
Schiffermütze im Nacken, lächelte er zuweilen, wenn 
ein Blick dem der „Padrona“ begegnete. Sie waren 
either,recht gut bekannt mit einander geworden. So 
ine günstige Gelegenheit, sich im Italiemschen zu üben, 
urfte, man nicht vorübergehen lassen . .. Auch sang 
r schön, viel besser als die Nigger; der Koch konnte 
on jetzt an ruhig in der Küche, der Steward im Office, 
ie Kammerfrau in der Garderohe bleiben: zum singen 
vurde Ninu befohlen — nein, gnen. denn er ließ 3 
u nichts zwingen, das wußte Nelly . .. 
Mehr und mehr schrumpfte in der — 
veiße Rumpf der Yacht zusammen. Auf Nelly's Wink 
vurden die Riemen eingezogen. Das Boot lag ruhig; 
iun unterbrach nicht einmal mehr der Ruderschlag die über 
»em duukelblauen Meere zitternde heiße, tiefe Stille ...
	        
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