Die Fakastrophe in Bantander.“
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Inneres der Straße Mendez Nunez.
Heum cin anderes Land Europas ist in jüngster Zeit von so vielen und schweren Unglücksfällen
NE betroffen worden, wie grade Spanien. Als der größte derselben, als einer der größten, die
m Laufe dieses Jahrhunderts sich in Europa überhaupt ereigneten, siellt sich die grauenhafte
Katastrophe in Santander, der spanischen Hafenstadt, dar. Eine blühende, reichestadt halb vom Erdboden
vegrasirt und vom Feuer
jernichtet, etwa 800 Leichen
ind gegen 1000 Verwundete,
in nach Millionen zählender
nateriellzr SEchaden — das
st das Facit diescr enisetzichen
Begebenhcit, welches
aum ein Gegenstück in der
Zeschichte der Völker aufzu—
veisen hat.
Der Verlauf der Kata—
trophe ist sicher allen unseren
zesern aus den Tageszei—
ungen bekannt, wir wollen
hn aber im Anschluß an un⸗
eren Illustrationen an dieser
Ztelle kurz rekapituliren:
Am 8. November d. J.,
Nachmittags 4 Uhr, fing der
uuf der Rhede von San—
ander vor Anker liegende
nit Dynamit beladene
dampfer „Cabomachichaco“
Feuer. Eine große Men—
chenmenge vertammelte sich
am Hafen, um das Schau—
piel des brennenden Schiffes
zu betrachten; in wenigen
Ntinuten war der Magliano—
Ruai zu Santander von
dausenden von Menschen
edeckt. Plötzlich explodirte
»ie aus 800 Tynamitkisten
estehende Ladung des
Schiffes, dassade flog m
ie Lust und im Augenblick
tand der ganze OQuai sammt
em Zollhaus und allen
Lagerplätzen der spanischen
Lordbahn, sowie etwa 60
vohnhäuser in Flammen.
die am Hafen gelegene
ztraße Mendez-Nunez war
in Flammenmeer. Ein im
LIugenblick der Explosion in
»en Bahnhof einfahrender
zersonenzug wurde von den
jlammen erfaßt und fing
leichfalls Feuer; zahlreiche
leisende verbrannten in den
vaggons.
24 Stunden wüthete das
„llammenmeer, tagelang war
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Am Kreuzungspunkt der Straße Mendez Nunez und der Malliano-Straße.
nan mit der Bergung der Leichen und der überall hin verstreuten verstümmelten Leichentheile beschäf—
igt. Außer dem Stationschef fanden auch der Statthalter und der Platz-Kommandant, der
dommandant der Gendarmerie, 8 Offiziere, 12 Polizisten und 25 Feuerwehrleute den Tod.
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