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Mitgliedschaftsdauer ist am häufigsten, jedoch gehört eine ganze Anzahl
—VV00 jährige
Mitgliedschaft und darüber haben 23 Mitglieder aufzuweisen.
Die Kreisdarstellung zeigt die Mitglieder nach ihrem Beruf. Die
Gruppe Kaufleute, Buchhalter und sonstiges Bureaupersonal ist am
stärksten ver unter „sonstige Berufe“ sind Ärzte, Gutsbesitzer,
Rentiers, usw. aufgenommen.
Ansere Rekruten““. Die Höhe
ctellungen 1891 bis 1910
nor ihrer Militär—
men auf die
itew im
an.
die große
Armee ohne n
nationalen Aufgab.
zubilden, erscheint die obe
lassung der Turnhallen gerechtfertia
In der Kreisdarstellung, „Die Ven
gattungen 1901 bis 1910* erhält die Ins«
Ersatz. Bemerkenswert ist bei allen Waffengattungen
Anteil der Garde. Bekanntlich werden für die Einreihung «
Gardekorps ganz besondere Anforderungen inbezug auf kräftigen
Körperbau, auf Größe und Brustumfang gestellt. Diesen erhöhten
Anforderungen haben aber mehr als '/ der vom Verein in den
letzten 10 Jahren gestellten Rekruten genügt. Die Folgerung aus
diesem, bei einem großstädtischen Ersatze mit starkem industriellen
Einschlage ungewöhnlichen Resultate ist, daß nur die durch
turnerische Ubungen erzielte körperliche Ausbildung der
Rekruten ein derart günstiges Eraebnis zeitigen konnte.
Bei der „Verteilung nach Armeeckorps 1901 bis 1910“
steht wieder das Gardekorps an erster Stelle, besonders die Moabiter
Regimenter: „4. Garde-Regiment zu Fuß“ und das „I. Garde-Feld—
Artillerie-Regiment“ haben hieran wesentlichen Anteil. Bei dem
III.Armeekorps wird von den Freiwilligen die Garnison „Ftankfurt a. O.“
bevorzugt.
Das letzte Bild stellt „Die vom Verein benutzten Turnhallen“
nach ihrer örtlichen Lage mit Angabe der in ihnen turnen—
den Abteilungen dar und zwar nach dem Stande der Jahre 1891
und 1911. Während im Jahre 1891 nur in3 Turnhallen 7Ab—
teilungen wöchentlich an 12 Abenden und 24 Stunden turnten,
waren im Jahre 1911 10 Turnhallen erforderlich, in welchen
21 Abteilungen wöchentlich an 36 Abenden und 62 Stunden
turnen.
Das in den graphischen Darstellungen sich bietende Ge—
»tbild der Entwicklung des Turnvereins „GutsMuths“
sich und lehr reich zugleich. Das Bild zeigt, daß der in
egebene Zweck des Vereins: „die Mitglieder
»a“ und Jahn's allseitig körperlich aus—
ttlich-mann hafte, vaterländische
efestigen“ den Führern des
WViele tüchtige Männer
„turnerischer Tätig—
Aein einer guten
und dem Heile des
9 so sein und bleiben
—Muths“Jünger beseelt.
Druck: H. Bischof Nachf. RPermann Thomas, Berlin NW. 28, Lessungstr. 11