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seiner Haltung im Kriege ihm die größte Bürgschaft für den völligen Bruch mit
den Überlieferungen des Kaisertums bieten konnte. Im Inland entzog er ihr
die Sicherung gegen das Mißtrauen derjenigen radikalgesinnten Volkskreise,
die unter anderen Umständen bereit gewesen wären, sie auch gegen jeden
Ansturm von links her zu verteidigen. Menschlich läßt sich der Schlag, den
die drei Unabhängigen der Republik durch ihren Austritt aus der Regierung
versetzten, verstehen und zum Mindesten entschuldigen. Politisch bedeutete
er eine unrühmliche und verderbliche Kapitulation vor Spartakus.
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ln den Tagen der Jahrswende 1918/1919 hielt in Berlin der deutsche
Spartakusbund eine Konferenz ab, auf der er sich unter Annahme eines
politischen Programms, das der bolschewistischen Doktrin angepaßt war, als
Kommunistische Partei Deutschlands konstituierte. Die von 114 Teilnehmern,
darunter 83 Delegierte, besuchte Zusammenkunft beschloß nach sehr lebhafter
Diskussion mit 62 gegen 23 Stimmen an den bevorstehenden Wahlen
zur Nationalversammlung sich nicht zu beteiligen, sondern den Wahlkampf
zu einer starken Agitation gegen die Wahl und den Parlamentarismus auszunutzen.
Zu denen, die für die Wahlbeteiligung eingetreten waren, gehörten
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Aber trotz ihrer eindringlichen
Reden blieben sie. wie man sieht, in recht schwacher Minderheit, und man
muß sagen, daß die Gegner der Wahlbeteiligung, zu denen auch der bisherige
Reichstagsabgeordnete Otto Rühle zählte, die stärkere Logik für sich
hatten. Die Arbeiter zum Wählen in eine Kammer aufrufen, die man in
jeder Hinsicht verwirft, wäre der ärgste Widerspruch gewiesen. Größere
Logik hatte Rosa Luxemburg, als sie in einer Rede über die politische Theorie
der neuen Partei ausführte, für deren. Begründung müsse man auf das
Kommunistische Manifest zurückgreifen. Denn im Manifest ist der Bruch
seiner Verfasser mit der Doktrin des Blanquismus nur erst halb vollzogen.