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Full text : Erinnerungsfest Alter Joachimsthaler (Public Domain)

Zusammengehörigkeit erhalten; sie will die Teilnahme ihrer Mitglieder
 an den Veranstaltungen des Joachimsthals auch in seinem
neuen Heim fördern; sie will ferner Mittel bereit stellen, um den
Alumnen von Templin aus den Besuch der wissenschafitlichen
ınd künstlerischen Sammlungen, der Theater und der Musikaufführungen
 in der Hauptstadt und ebenso Reisen zur Veriefung
 der Heimatskunde zu ermöglichen. Sie will endlich die
künstlerische und gymnastische Betätigung der Alumnen im Sinne
des kultusministeriellen Erlasses vom 18. Januar 1911 betreffend
die Jugendpilege unterstützen.

Es sind ohne Zweifel schöne und dankenswerte, wenn auch
recht weit gesteckte Ziele, die den Begründern der Societas
Joachimica vorgeschwebt haben. Ihr Präsidium hat das Komitee
Alter Joachimsthaler wiederholt aufgefordert, sich in irgend einer
Form ihrer Arbeit anzuschliessen.

Nach eingehender Beratung hat das Komitee sich zu der
gewünschten Teilnahme nicht entschliessen können. Es glaubt,
in seiner langjährigen Erfahrung genügend erprobt zu haben,
dass eine derartige enge Vereinigung dem Bedürfnis
ınd den Wünschen einer nur sehr beschränkten Anzahl von
Alten Joachimsthalern entsprechen würde. Das heut, im Gegensatz
 zu früheren Zeiten, unleugbar vorhandene Gefühl der
Zusammengehörigkeit leitet das Komitee wohl mit einigem
Recht aus seinem bisherigem Wirken her. Zur Erhaltung
dieses Gefühls hat sich die unausgesetzte Arbeit an dem „Verzeichnis“
 das bei jedem Erinnerungsfest revidiert und ergänzt
herausgegeben wird, als durchaus förderlich erwiesen. Die unverbindliche,
 lockere Form, in der das Komitee seit mehr als
30 Jahren den Zusammenhang der Alten Joachimsthaler untereinander
 und mit der Anstalt zu pflegen suchte, hat genügt, um die
Alten Joachimsthaler zu so schönen Leistungen, wie dem
Joachimsthaler Stipendium von 1880 und der Jubiläumsstiftung
von 1907 zu veranlassen, gar. nicht zu gedenken der ersten grossen
Zusammenkunft bei der Verlegung von 1880, der regelmässigen
zweijährlichen Erinnerungsfeste seit dieser Zeit mit ihren gelegentlichen
 Sammlungen und endlich der glanzvollen Jubiläumseier
 von 1907; sie hat auch jetzt wieder eine erfreuliche Be-'eiligung
 an der Abschiedsspende und an der Abschiedsfeier
zustande gebracht. Und sie würde in der oben gekennzeichneten
            
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