Ich hab' an meiner Linken
Kein Schwert, wie Lohengrin,
Ich kann nur bittend winken:
Herzliebchen, laß' uns fliehn!
Verlasse flink Dein Stübchen,
Und unser ist der Sieg,
Noch heute, holdes Liebchen,
Geleit' ich Dich nach Brieg!
Der Nebel graue Schleier
Verweh'n, verschwinden bald,
Wenn zur Versöhnungsfeier
Die Weihnachtsglocke schallt
Ihr Ton, er wird erhellen
Der Eltern finstern Blick,
Und durch des Lebens Wellen
Schwimm' ich mit Dir zum Glückl!“
„Ein reizendes Gedicht,“ sagte Fräulein
Susemaus bewundernd, während Lenchen ein
wenig spöttisch kicherte.
„Das ist Geschmacksache,“ meinte Moritz,
„jedenfalls fand das Gedicht damals nicht —
ungeteilten Beifall ... Ich hatte an jenem
24. Dezember kaum die Geschäftsräume des
Hauses Veilchenstiel betreten, als der älteste
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