Diesem Artikel, der bereits vorige Woche eingesandt
wurde, aber im „Steinarbeiter“ leider als zu spät ein—
zegangen nicht mehr veröffentlicht werden konnte, möchte
ich, da die „Bildhauerzeitung“ inzwischen über die Sache
berichtet hat, noch einiges hinzufügen.
Sollte es so sein, daß in allerletzter Zeit Herr Casal
seinen Bildhauern die 7,2 stündige Arbeitszeit bewilligt
sJabe, wie das Gerücht geht, können ja die italienischen
kollegen im Frühjahr die Probe auf das Erxempel
machen, wenn die Tage wieder länger werden, ob Herr
Casal nur in einer billigen Anwandlung von Großmuth
handelte, da jetzt doch nur 7*2 Stunde Arbeitszeit bei
dem zeitigen Dunkelwerden herauskommen. Auch unseren
aollegen, den Steinmetzen sei die 8/ stündige Arbeits—
zeit bewilligt bei 66 Pf. Stundenlohn, unseres Wissens
arbeiten diese schon länger so, kraft ihrer guten Organi—
ation. (Anmerkung d. Red.: Letzteres ist bewilligt nach
dem eine Kommission von Seiten der Steinmetzen be
Herrn Casal vorstellig geworden war.)
Auch der deutsche Bildhauer, der in Marmor ge—
lernt, handhabt den Bohrer ebenso wie der Jraliener,
der schwere, tiefe und überhängende Falten an Gewändern
mit dem Bohrer und freigearbeitete, durchbrochene Blumen—
arbeiten technisch und detaillirt herausholt, es ist nicht
wie die „Bildhauerzeitung“ sagt, eine besondere Fertiq—
keit der Jtaliener.
Zum Schluß sagt die Bildhauerzeitung: „Unser
vroletarisches Klassenbewußtsein schließt jede chauvinistische
Regung aus, aber wir verlangen von allen hier an—
ässigen Ausländern, daß sie Achtung haben vor unseren
Errungenschaften und nicht die durch vieleOpfer er
ämpften besseren Arbeitsbedingungen zunichte zu macher
suchen, andernfalls werden wir mit aller Schärfe dagegen auf—
reten; dies möge sich Herr Casal, „der erste italienische
Bildhauermeister Berlins“, ein für alle Mal gesagt sein
sassen.“ Hiermit können wir uns mit der „Bildhauer—
zeitung“ vollständig einverstanden erklären und wünschen
nur, daß sich auch andere ausländische Kollegen, speziell
bher die Böhmen. diesen Errungenschaften anschließen.
Korrespondenzen.
gituntionsbericht.
Achtung, Steinarbeiter! Wie bereits berichtet,
sJaben sämmtliche bei dem Baumeister Stenmark-Malmö
in Schweden beschäftigte Steinarbeiter die Arbeit niederge—
legt. Der Unternehmer erklärte, sich deutsche Arbeiter
kommen lassen zu wollen, oder die Arbeit in Hamburg
»der Sachsen anfertigen zu lassen. Um dies zu ver—
hindern, machen wir die Kollegen der Hafenstädte sowie
die Kollegen Sachsens darauf aufmerksam, diese Arbeit
micht anzufertigen. Die schwedischen Kollegen hoffen
ruf einen Sieg, wenn die deutichen Steinarbeiter sich
olidarisch fühlen. Die Arbeiten sind von Cottaer Sand—
tein. Die Vertrauensleute der Hafenstädte, wie Bremen,
damburg, Kiel, Lübeck, Stettin, Königsberg, werden er—
ucht, den Zuzug nach oben genaunten Orten fernzuhalten.
Zollten irgendwo verdächtige Momente hervortreten, so
mache man Unterzeichnetem oder auch gleich direkt an
Georg Malmberg in Malmösi. Schweden. Späraatan 10h.
Mittheilung.
Durch taktvolles Vorgehen der neu organisirten
Kollegen Auerbachs i. Vogtl. gelang es ohne Kampf
den Zwickauer Tarif einzuführen und ist selbiger auch
»on den Arbeitgebern daselbst angenommen worden.
Die Agitations-Kommissionen werden ersucht, jetzt in
Anbetracht der vorgeschrittenen Jahreszeit die schriftliche
Agitation mehr zu entfalten und zwar ist es an—
gebracht, mindestens alle 8—10 Tage mit den einzelnen
zum Bezirk gehörenden Orte Briefe zu wechseln; auch
nüßten die neu gegründeten Orte stets mit ihrer Agi—
ations-Kommission Fühlung behalten. Letzteren muß
zu jeder Zeit Einsicht in die Verhältnisse des einzelnen
Ortes gewährt werden, damit eventuellen Vorkommnissen
ofort entgegengetreien werden kann.
Der Steinmetz Conrad van Dyk wird von den
Steinarbeitern Gr. Cotta b. Pirna ersucht baldmöglichft
einen Verpflichtungen daselbst nachzukommen.
Folgende Kollegen haben ihre Bücher in Mann—
heim zurück gelassen: Nikolaus Seitz aus Heubach,
geb. den 17. August 1871; Wilhelm Seitz aus Heu—
bach, geb. den 10. Januar 1870; Johannes Volland
aus Heubach, geb. den 23. Juni 1862. Die Ver—
trauensleute werden ersucht obengenannte Kollegen auf
ihre „Vergeßlichkeit“ aufmerksam zu machen.
Die Vertrauensleute überall mögen die Samm—
lungen für die englischen Maschinenbauarbeiter
nit etwas mehr Energie betreiben, damit wir im
Stande sind, eine namhafte Summe fortzusenden. Man
Zeachte die Berichte in den Parteiblättern über den Aus—
tand und suche die Kollegen durch Vorlesen der be—
reffenden Berichte zum Opfermuth anzufeuern. Vergeßt
nicht Kollegen, daß Tausende und aber Tausende hungernd
rür den Achtstundentag kampfen. Ihr Sieg ist unser
Sieg. Suchen wir durch unsere wenigen Mark die
Braven zu unterstützen. Auch unsere Varole ist: Hoch
der Achistundentan.
Für die englischen Kämpfer sind eingegangen: Von
er Geschäftsleitung der Steinarbeiter Deutschlands 500,—;
zteinarbeiter Münchens, 2. Rate 26,80;3 von den Hydro—-,
zteinz, Gips- und Bildmetzen, Stralau-Berlin d. F. 1Rate
4,—; Werkplatz Schilling, Berlin 18,50; in Nr. 3 quittirt
5,. — Mark. In Summa 583.280 Mark
Quittung
iber die vom 8. bis 19. Oktober 1897 bei der Geschäfts—
leitung eingelaufenen Gelder.
Bayreuth, ohne Angabe 25,60; Magdeburg, Streikfonds
ind Beitrag 129,77; Lutter a. Bbg., Beitrag 15,—: Reichen⸗
dach, Beitrag 10,—2, Streikfonds 750, Deckel 1550; Krafts—
dorf b. Gera, Beitrag 35,—, Streikfonds 80,—; Wenig—
Rackwitz, Beitrag 25,—, Streikfonds 25,—, Einbanddecken
3.—; Bensheim, Beitrag 16,15, Streikfonds 1,—, Deckel 1,70,
Buchführung 4,2: Oppach, Broschüre 20,96; Bremen,
zroschüre 20,—, Beitrag 46,—, Streikfonds 8,25; Breslau,
treikfonds 25,—, Beitrag 15,—; Berlin J, Streikfonds 70,-2;
Achwarzenberg, ohne Angabe 22,20; Nebra, Einbanddecker
40; Hof, Deckel 1,50, Broschüre 2,70; „drankfurt a. O.
weitrag 183,-5, Streikfonds 13,75, Deckel 1,—2, Broschüre
.—; Löwenberg i. Schl., ohne Angabe 75,—; Freiburg i. B.
Beitrag 20, —; Enzenau, ohne Anugabe 17,05: Wetzlar
Seitrag 10. —: München, Beitrag 25,5, Streikfonds 14,70,
ostock, Beitrag 10,-2, Streikfonds 20, —2; Verlin II, Marmor—
irbeiter, Beirag 50,—2; Brandenburg, Broschüre 2,70, Bei—
rag 13,45, Streikfonds 15,—; Weißenfels, Beitrag 5,—,
Ztreikfonds 15, —; Mannheim, Broschüre 20,04, Teckel 5,—,
Streikfonds 15,—; Schwarzenbach a. d. S. Beitrag, Deckel,
Zuchführung 34,52, Broschüre 1,40; Oppach, Beitrag 50,-,
Streikfonds 20, 2: Bernburg, Broschüre 3,—2; Stempel 1,—,
VBuchführung 4,25, Streiffonds 10,—, Beitrag 20,-2: Sulz—⸗
eld, Stempel 3,2; Leopoldsthal b. Horn, Vroschüre 3,92,
Veitrag 10, —, Streikfonds 1,-2;: Striegau i. Schl., Beitrag
17,-, Sixreitffonds 50,2; Selb im Fichtelgebirge, Beitrag
5,—, Buchführung 5,50 Mark.
Die Bertrauensleute werden ersucht, auf der Rückseite
des Post-Anweisungs-Abschnittes zu bemerken, wofür der
eingezahlte Betrag ist.
Die Geschäftsleitung der Steinarbeiter Deutschlands.
J. A.: Paul Mitschke,
Rirdorf-Berlin, Steinmetzstraße 14.
Quittung
über die bei der Erpedition des „Steinarbeiter“ ein—
zegangenen Gelder in der Zeit vom 1. bis 19. Oktober 1897
Götz, Kaiserhammer, Abonnement 4. Quartal 1,20
Minden d. Haug 2,—; Münchberg d. Herm. Jahn 1,10:
Berlin, Holzmanns Platz 9,60; Hof d. Goller 3,60
Skandinavischer Steinarbeiter-Verband 6, —; Löwenbergs
d. Braun 2,20; Sirgwitz d. Bormann 2,—; Kirchen
lamitz 2,885; Nördlingen d. Greiner 1,10; Brandenburg
d. Wolf 12,—; Erfurt d. Wagner 14,25; Düsseldor
10,—; Warberg i. Schweden d. Hedenborg 1,25; Sulz—
eld d. Daubenthaler 9,553; Bernbura d. Radainsky
1.10 Mark.
Sämmtliche Vertrauensleute sowie Verbreiter und
Einzel-Abonnenten welche Gelder für Abonnement sowie
Inserate für den „Steinarbeiter“ einsenden, ersuche ich
die volle Adresse mit vollem Namen des Adressaten zu
dersehen. Es genügt nicht wenn geschrieben wird: „An
die Expedition des Steinarheiters“ sondern die unten
tehende Adresse.
Einige Exemplare von Nr.2 werden noch gewünscht
Besten Dank für die Einsendung der bereits eingesandten.
Die Einzel-Abonnenten werden ersucht das Abonnement
ür dies Quartal zu begleichen, da wir weder gewilli
roch im Stande sind die Eremplare umsonit zu ver—
ibfolgen.
Die Expedition.
J. A.: Paul Mitschke. Rirdorf-Berlin. Steinmeßßzstr. 14
Auerbaqh i. S. Am 12. Oktober fand im
Restaurant Bürgerverein eine öffentliche Steinmetzver—
ammlung statt. Auf der Tagesordnung stand Tarif
ind Verschiedenes. Zu dieser Versammlung waren die
Zderren Meister geladen, es erschienen aber nur die
derren Koppe und Neumann, Meister Günther ließ
agen, er käme nicht. Nachdem die Versammlung sich
»ahin, nach kurzer Debatte, geeinigt hatte, die Meister
im Unterschrift zum Zwickauer Tarif, dem wir uns an—
chließen wollen, zu ersuchen, gab Meister Koppe die
nit Bravo aufgenommene Erklärung ab, daß er der
Tarif liebe? heute als morgen unterschreiben würde.
welcher sich auch Meister Neumann anschloß. Auf einen
einstimmig angenommenen Antrag, bis zum 14. Oktober
die Unterschriften einauholen. murde die Versammslung
geschlossen.
Die mit dem Einholen der Unterschriften beauftragte
dommission brachte jedoch nur die Unterschrifteu der
Zerren Koppe und Neumann, Meister Günther erklärte
ronsequent von einem Tarif nichts wissen zu wollen
nit dem Bemerken, wenn er nicht billiger arbeite als
die Konkurrenz, bekäme er keine Arbeit, er möchte sick
ieber nicht mehr ärgern, und würde zum Sonnabend
ämmtlichen Kollegen kündigen. Die Kollegen warer
zun schnell unter sich einig, den Platz zu sperren, nach—
dem Herr Koppe erkärt hatte, sämmtliche Kollegen vor
Bünthers Platz einzustellen. Und als nun 2 Kollegen
am selben Tage noch den Platz verließen, sah Herr
Hünther doch, daß es nun mit der Sache ernst sei, und
ieß am anderen Tage die Kommission kommen, um 3n
interschreiben, was auch geschehen ist. So haben wir
iun einen Tarif, nach welchem schon lange gestrebt
nurde und um wolchen viese Kämpfe maren
Breitenbach. Achtungl! Die Kollegen von
Breitenbach und Umgegend müssen doch wissen, daß jeder
»rganisirte Kollege Beiträge zu zahlen hat. Ich habe
es nicht nöthig bei jddem in die Wohnung zu gehen,
und sie abzuholen. Komme ich in die Wohnung der
Kollegen, um die Beiträge zu holen, wo die Frau blos
da ist, wird sie sagen: Ist dir mein Mann etwas
schuldig, so komme wenn er hier ist. Wenn die Kollegen
nicht von selbst kommen, kann ich keine Abrechnung in
Ordnung bringen. Traurig genug ist es, wenn sie nicht
wifsen, was sie zu thun und zu lassen haben. Es wird
mehrmals angefragt, um Versammlungen abzuhalten;
berufe ich sie ein, so bin ich nicht im Stande die Ver—
sammlung zu eröffnen, da der Besuch von seiten der
Kollegen zu gering ist. Die letzte einberufene Versamm—
lung konnte ich nicht eröffnen, da von 60 Mann nur 10
erschienen waren, so macht es keine Lust in solchem Ort
Vertrauensmann zu sein. In diesem Jahre habe ich
als Steinhauer nur 4 Monate gearbeitet, dann war die
Arbeit für mich alle; es wurde mir gesagt, daß ich
andere Arbeit machen muß, deshalb müssen doch die
Kollegen von selbst einsehen, daß sie in meine Wohnung
kommen müssen, um die Beiträge in Ordnung zu bringen.
Ich habe mit den Kollegen einen Akkord-Tarif auszu—
arbeiten für das Jahr 1898, kommt und zahlt die Bei—
träge, dann macht es mir auch Lust, ist das nicht, so
werde ich meine Hand aurückziehen. Der Vertrauens—
mann G. Kühn.
Bremen. Am Sonntag, den 10. Oktober, fand
hier bei Fischer eine gut besuchte Versammlung statt.
Die Abrechnung vom Herbst-Vergnügen ergab einen
kleinen Ueberschuß, welcher vorläufig der Kasse zugeführt
wurde. Die Abrechnung wurde von den Revisoren für
richtig befunden, und wurde dem Vertrauensmann
Decharge ertheilt. Als Vertrauensmann wurde Th. Zeuner,
und als Revisoren die Kollegen Motzel, Gerold und
Gärtner gewählt. Als Platzkassirer wurde bei Schmidt
und Schäfer Kollege Pipenroth gewählt, auf den andern
Plätzen nahmen die alten das Amt wieder an
Heubach i. Od. Sonntag, den 26. September,
sollte hier eine Steinarbeiter-Versammlung stattfinden,
wozu auch ein Kollege von Frankfurt a. M. erschienen
war. Im ganzen waren 4 Mann gekommen, und so
mußte nothgedrungen die Versammlung bis auf weiteres
verschoben werden. Die Schuld daran liegt haupfisächlich
an dem früheren Vertrauensmann, der in der ersten
hier stattgefundenen Versammlung gewählt wurde; jedoch
eine Pflicht weder den Kollegen, noch der Geschäfts—
eitung gegenüber erfüllt hat, denn es hatten sich damals
ca. 100 Kollegen der Organisation angeschlossen, welche
jetzt wieder bis auf ein paar Mann für uns vorläufig
verloren sind. Hoffentlich werden sich in der nächsten
Versammlung mehr Kollegen einfinden, um über diesen
Punkt Stellung zu nehmen und das Interesse der Or—
ganisation fördern zu helffen.
Heppenheim. Sonntag, den 10. Oktober, Nach—
mittags 3 Uhr, fand die übliche Steinarbeiter-Versamm-
lung statt. Es ließen sich 7 Kollegen in die Or—
ganisation aufnehmen. Ferner wurde Kollege Joseph
Helmbrecht zum Platzkassirer für Sonderbach und Um—
gebung gewählt, worauf wir die Kollegen hiermit auf—
merksam machen. Es wurde ferner nach längerer
Diskussion solgender Antrag angenommen: An reisende
sKollegen werden vom 1. Oktober bis 1. April 75 Pf.
und vom 1. April bis 1. Oktober 50 Pf. Unterstützung
bezahlt, und freies Nachtquatier gewährt. Auch wurde
beschlossen, daß Sonntag, den 7. November eine öffent—
liche Steinarbeiterversammlung stattfinden soll, und wenn's
möglich ist, soll Kollege Kraft in derselben sprechen.
Betrachten wir hier die traurige Lage, so wäre es doch
Pflicht, daß jeder Kollege der Organisation beitritt.
Natürlich sind dies nur einige, welche Ausnahme machen
und sich nicht anschließen. Auch herrscht in der Werkstätte
Granitwerke Melibocus die Unsitte, daß einige Kollegen
2—3 Tage blau machen, und dann die ganze Nacht hin—
durch arbeiten, ohne Aufforderung des Werkmeisters. Wir
glauben, daß, wenn ein Unfall passiren würde. dann
die Kollegen ein anderes Gesicht machen.
Riuteln. Wir möchten die Kollegen aller Orts auf
den Steinmetz Wilhelm Dumpelmann aus Berbek
bei Porta aufmerksam machen, da derselbe hier am Ort
Verrtauensmann war, jetzt aber abgereist ist, und der—
elbe ca. 70 Beitragsmarken in sein Buch geklebt und
nicht bezahlt hat. Die Vertrauensleute werden ersucht,
dem Wilhelm Dumpelmann sein Verbandsbuch abzu—
nehmen und dasselbe an die Geschäftsleitung einzusenden,
auch denselben so zu behandeln wie es ihm zukommt.
Die Steinarbeiter von Rinteln.
Speyer a. Rh. Am 9. Oktober fand im Lokal
zum Karpfen eine öffentliche Versammlung statt, in
welcher Kollege Kraft aus Mannheim über die wirth—
chaftliche Lage der Steinindustricarbeiter referirte. Der—
elbe führte in klarer Weise aus, wie nach den Re—
polutions- und Kriegsiahren die Lage der Steinarbeiter
durch quten Geschäftsgang etwas gebessert hätte, aber
jedesmal nach einigen Jahren um sehr viel schlechter ge—
worden sei. Ferner betonte er, daß nur durch festes
ind inniges Zusammenhalten der Steinarbeiter die Lage
rhesseryt merden könntfe, MWenn wir den Kostengeift