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4. Allgemeine Produktionsrichtung

Full text: Allgemeiner Wirtschaftsplan für die Rieselgüter der Stadt Berlin im Oktober 1904 / Backhaus, Alexander (Public Domain)

‚1. Wurzelfrüchte 
12. Sommeryetreide, 
1. Gras 
2.0 
3 
4 
3. 
8, 
7. Wurzelfrucht 
8, Sommergetreide 
9. Wintergetreide 
10. Raps 
1. Wintergetreide 
12. Sommergetreide., 
(IL. 
IV. 
1. Wurzelfrucht 
2. Sommergetreide 
3. Wintergetreide 
1. Raps 
Intensitätsgrad. — Nutzviehhaltung. 
. Wintergetreide 
6. Wurzelfrucht 
{. Sommergetreide. 
1. Verpachtet 
2. = 
3, „ 
1. Gras 
3 
5. 
7. Wurzelfrucht 
3. Sommergetreide 
9. Wintergetreide. 
/ 3 
|. Wurzelfrüchte 
2, Sommergetreide 
3. Gras 
10x 
5 
6. Gras 
7. Raps 
8. Wintergetreide 
9. Wurzelfrüchte 
10. Sommergetreide 
VIL. 
1. Wintergetreide 
2. Wurzelfrüchte 
3. Sommergetreide 
4. Gras 
5.0 
6. 
7. 
8. 
9. Raps 
10. Wintergetreide 
11. Wurzelfrüchte 
12. Sommergetreide. 
20 
In bezug auf den Intensitätsgrad wird es bei der Wirtschaftsorganisation 
des städtischen Grundbesitzes darauf ankommen, wie schon oben erwähnt, nament- 
lich die Arbeitsaufwendungen nach Möglichkeit zu reduzieren, andererseits lukrative 
Kapitalsaufwendungen nicht zu scheuen. Im großen und ganzen kann nur eine 
intensive Wirtschaft hier in der Nähe der Stadt in Betracht kommen. Da wo man 
Flächen extensiv nutzen will, muß die Forstwirtschaft eintreten. Es wird aber 
immer dabei berücksichtigt werden müssen, daß die ganze Bewirtschaftung mög- 
lichst einfach gehalten wird und alle Komplikationen, die der private Landwirt in- 
folge seines größeren persönlichen Interesses, seiner größeren Beweglichkeit und 
Freiheit durchführen kann, hier weggelassen werden. 
Im allgemeinen muß auf den städtischen Rieselgütern die pflanzliche Produktion 
vorwiegen. Eine Nutzviehhaltung ist nur angezeigt, wo produzierte Futter- 
stoffe anderweitig nicht zu verarbeiten sind, und wenn aptiertes Land zur Düngungs- 
aufnahme vorhanden ist. Da wo die produzierten Futtermittel nicht günstig zu 
verkaufen sind, tritt aber die Nutzviehhaltung in ihr Recht und vermag gute 
Erträge abzuwerfen. Bis jetzt sind nur einige Güter mit Milchviehhaltung aus- 
yverüstet, teils um für die eigenen städtischen Anstalten die notwendige Milch zu 
produzieren, teils auf unaptierten Gütern in Fortsetzung einer früheren Nutzvieh- 
haltung. Die Frage einer eigenen Heranzucht von weiblichen Rindern ist in der 
jetzten Zeit aufgenommen worden und hat wohl eine Berechtigung, so lange die 
derzeitigen hohen Preise für frischmilchende Kühe anhalten. Da gleichzeitig ein 
vorhandener Wiesenkomplex bei Saarmund ausgenutzt werden kann, ist dieser 
Betriebszweig wohl am Platze. 
Die Schweinehaltung ist ins Auge gefaßt, um die Rückstände der 
städtischen Anstalten in Buch zu verwerten. Da gleichzeitig auch eigene Heran- 
zucht vorteilhaft erscheint, muß es als zweckmäßig erachtet werden, cine schon
	        
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