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Schlussfolgerungen

Volltext: Bericht über die Entwürfe der Grossen Berliner Strassenbahn zur Anlage von Unterstrassenbahnen in Berlin / Blum, Otto (Public Domain)

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Die Linienverkettungen sind in diesem Umfang grundsätzlich 
verfehlt. 
Die Verflechtung von noch mehr Linien in eine Straße hat 
große verkehrspolitische und wirtschaftliche Nachteile. 
Zur Durchführung der Verkettungen fehlt auch das Geringste 
an den allernotwendigsten Hülfsanlagen. Sie bedingen gewisse 
Gefahrpunkte und sind geeignet, die Leistungsfähigkeit des Ganzen 
herabzusetzen. 
Die in Aussicht genommene Belastung ist, wenn die Sicherheit 
gewahrt bleiben soll, nicht zu erzielen. 
Die Verbindung zweigleisiger Stationen mit einer viergleisigen 
Strecke ist grundsätzlich unzweckmäßig. Sie bietet für die 
Leistunasfähigkeit keine Vorteile. Sie verursacht Gefahrpunkte. 
Der Entwurf der Bahnsteiganlagen aller stark belasteten 
Stationen ist so mangelhaft, daß daran die ganze Betriebsführung 
scheitern würde und sehr leicht schwere Katastrophen herbei- 
geführt werden könnten. 
Die verkehrspolitische Notwendigkeit und wirtschaftliche Be- 
rechtigung der Unterstraßenbahn unter den ‚Linden‘ ist nicht 
bewiesen. 
Die Unterstraßenbahn unter der Potsdamer und Leipziger 
Straße ist verkehrspolitisch verfehlt, weil sie berechtigte Ver- 
kehrsinteressen und ganze Stadtteile durch Ablenkungen schädigt 
und den ganzen Verkehr an den kritischsten Punkten noch mehr 
konzentriert. 
Eine Besserung der Verkehrsnot kann überhaupt nicht durch 
eine Aenderung im Straßenbahnbetrieb allein erreicht werden. 
sondern nur durch neue Straßendurchbrüche, die den Gesamt- 
verkehr zweckentsprechend verteilen.
	        
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