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Die Verabredung

Full text: Aus dem Dreimillionen-Haufen. Ulkiges / Mehring, Sigmar (Public Domain)

det jehoͤrt zu't Fest! Also wegen Silvester — na ja, 
wir sind natuͤrlich bei. (horcht) Wo? Na, ick denk in 
der — in der — au! au! Mir is nich janz unrecht 
— ick muß — wart' man een Momank — (ruft in 
den Laden) Du, Lene, jibb man Onkeln Bescheid — — 
leilt ab). 
CDenchen (am Apparat): Juten Dach, Onkelchen! 
Ja, icke, de Lene. — Na, so so, la la! — Mutter? 
Mutter hat 'n bißken Diarroͤh, weiter is 't nischt. — 
Ja, mit 'n Pfefferkuchen. Den verdraͤhcht se nich, und 
denn ißt s'n jrade. Und denn muß se nu alle Oogen⸗ 
blicke — — na, du weeßt schon, Onkelchen. (qhorcht) 
Ach sind wer jewohnt, is ja alle Weihnachten so! 
(horcht) Ja, wenn ick mit darf! Freilich. Allemal! 
— Wor? — Ja, in der — — in der — — oh! oh! 
d weh! Onbkel, entschuld')je man — ick muß ploͤtzlich 
— — (ruft in den Laden) Martin, jibb du doch mal 
Onkeln Bescheid — — (eilt ab). 
Martin (am Apparat): Sier Martin Zaarich! 'n 
Tach ooch! — Ja, ja, ick bin 'n bißken heiser. — 
Cene! Ach, nischt! Wat wird se haben? 'n richtigen 
Durchfall! Wie alle Weihnachten. Det nascht und 
nascht, lauter suͤßet Zeuch, Machzipan und Prallinees 
und son' Zimt. Und denn hat se's! — — (horcht) 
Wir zu Silvester!? Aber nu natuͤrlich! Alle viere, 
Vater, Mutter, ick und Lene. Du, Onkel, da wir 
jrade alleene sind: koͤnntste mir nich mit 'n klee— 
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