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III.

Full text : Der Millionenbauer / Kretzer, Max (Public Domain)

ße

Max Kretzer.

Geschmaͤck der Männer vorher kennt, fuͤgte sie in Ge⸗
danken hinzu.
„Und ich?“ fragte Anna. Henriette und Marie sprachen
so lebhaft, daß sie diese Frage ganz uͤberhörten; um so
mehr hatte der Alte darauf geachtet. Er winkte die Juͤngste
zu sich heran und fluͤsterte ihr zu: „Um dich handelt es
sich noch nicht. Zeige dich nur, wie du bist, dann tust
du mir den größten Gefallen. Du guter Kerl du.“
Er kniff sie in die volle Wange, nahm Hut und Stock
und entfernte sich.

IV.

„Nun, mein Sohn, wie hast du geschlafen? Es war
wieder spät, ich habe dich kommen hören. Du solltest doch
ein wenig Rücksicht auf deine Gesundheit nehmen.“
„Also immer noch deine unruhigen Nächte, meine teure
Mama? Es wird wirklich Zeit, daß du etwas dagegen
tust. Ich werde ernstlich in Papa dringen ... Und doch,
wie rosig du heute wieder aussiehst! Man möchte annehmen,
diese schlaflosen Nächte erschienen dir nur im Traume.“
„Ach, geh' doch, du Schmeichler! Ich sehe schon, du
hast gestern einen guten Abend gehabt. Mir bei meinen
zweiundsechzig Jahren so etwas zu sagen!“
„Zweiundsechzig? Mama, wer wird das laut sagen,
wenn ein einziger Blick in den Spiegel genügt, um zu
einer anderen uͤberzeugung zu kommen. Du kannst getrost
—WI
Verdacht zu kommen. Ich schwöre dir, niemals an dein
wirkliches Alter zu glauben.“
„Du bist närrisch wie ein Kind,“ sagte die Majorin
            
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