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Der alte Andres blieb ruhig; nicht ein Laut
kam über seine Lippen.
„Hören Sie nicht? Sie sollen gehen. Warten
Sie im Kontor.“
„Aber Benno, so frag doch den alten Mann,
was er will. Er kann ja etwas Eiliges haben,“
fiel die junge Dame ein.
Der alte Andres blieb noch immer ruhig.
Die Gegenwart seiner Verlobten mußte dem
jungen Lehmann sehr peinlich sein, denn er wandte
sich mit der Bitte an sie, nach vorn zu seinen Eltern
zu gehen; in einer kleinen Viertelstunde komme er
nach.
„Aber so fertige doch den alten Mann erst ab“,
begann die junge Dame wieder, „ich verstehe dich
gar nicht.“
Die Angst schien Benno Lehmann plötlich ge—
packt zu haben, denn seine Stimme zitterte, als er
sich jetzt wieder an den alten Mann wandte:
„Kommen Sie in zehn Minuten wieder.“
„Nein, Herr,“ war die kurze Antwort Bürgers,
„ich bleibe.“
Lehmann brauste auf: „Wie können Sie es
wagen! Mann, vergessen Sie nicht. wen Sie vor
sich haben.“
Der alte Andres lachte spöttisch auf. „Als wenn
ich das nicht wüßte, wen ich vor mir habe. Ich
sage Ihnen, junger Herr, der alte Andres ist noch
hei klarem Verstande, trotzdem er noch vor ein paar