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XI.

Full text: Lu, die Kokotte / Landsberger, Artur (Public Domain)

ganz anders ausschaut, und bis dahin, wenn die dum- 
men Gedanken wiederkehren . . .“ 
„Nein!“ sagte Luise und schüttelte den Kopf. Sie 
war entschlossen, sich ein zweites Mal zu 
opfern. 
„Nein!‘ wiederholte sie, „. . 
brachte es nicht heraus. 
„Was ist?‘ fragte Aletto, der sah, wie sie sich 
quälte, und stand ganz hilflos. 
„Du mußt nämlich wissen,‘ stammelte sie — „daß 
ich dich ....‘“ Sie stockte abermals. 
„Nun?“ rief Aletto. 
„++. dich gar nicht mag!“ — stieß sie heraus, 
daß ...ich ...ihn . ., liebe,“ 
„Du. ..‘“ weiter kam Aletto nicht. 
un 
„+ + und ihn immer geliebt habe . . . daß ich mich 
ihm an den Hals geworfen habe... daß er auch 
... nicht der einzige ist... daß ich mich auch 
andern . . .‘ 
Sie sah ihn nicht an; aber sie fühlte, wie er litt. 
‚+ + «.daß alles, was ich dir sagte... Lüge war 
‚. und Verstellung. . .‘ 
Aletto wollte sich auf sie stürzen, 
„Rühr’ mich nicht an!‘ sagte sie kalt. „Ich kann 
‚ ja nichts dafür... daß ich 80 bin!“ 
„Warum? Warum das alles?“ brüllte Aletto. 
‚+. weil er es so wollte!“ gab sie zur Antwort. 
„Weil er mich los sein wollte — und weil ich alles 
tun muß, was er verlangt.“ 
Dirne! lag es Aletto auf dem Lippen, er stürzte 
binaus, um es nicht auszusprechen. 
Luise stand wie leblos; eine geraume Zeit; dann 
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