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Doch nein! Das Herzchen begann im Sturin⸗
takt zu gehen. Da von der Ecke der Mauerstraße
her kam er ihr entgegen. Er schwenkte höflich den
spiegelblanken Zylinder.
„Guten Abend, mein schönes Fräulein! Nur
qut, daß Sie Wort gehalten haben! Na, ich
glaube, ich hätte mir vor Verzweiflung eine Kugel
durch den Kopf geschossen, wenn Sie mich versetzt
hätten.“
Sie hob erschrocken und zugleich beglückt den
Blick. Meinte er es wirklich ehrlich? Aber nein!
Da zuckte ein schelmisches Lächeln um Augen und
Mund. Und auch sie mußte lächeln.
„Wie Sie immer reden, Herr —“
„Sie glauben mir nicht? Ehrenwort!“
Er setzte sich an ihre Seite. Der Strom der
Passanten führte sie mit.
„Drollig!“ scherzte er weiter. „Ich kenne noch
nicht einmal Ihren Namen.“
„Helene Wernicke.“
Er stutzte.
„Wie? Helene Wernicke? Wirklich?“
Sie nickte wichtig.
„Jawohl. Und Sie?“
„Fritz —“
Er schnarrte den Namen, den sie bei dem furcht
baren Lärm der durcheinander bimmelnden Glocken
der zahllos vorüberfahrenden elektrischen Wagen,
des Wagengerassels, der Rufe der Kutscher nicht