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XIII.

Volltext: Berliner Mädel / Zapp, Arthur (Public Domain)

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Sie erglühte bis zur Stirn und zog ihre Fin—⸗ 
ger mit instinktiver Bewegung für einen Moment 
zurück. 
„Armes Kind!“ wiederholte er. „Das ist doch 
einfach furchtbar. So vor Krethi und Plethi auf 
den Knien zu liegen!“ 
„Angenehm ist's nicht immer,“ stimmte sie 
eifrig zu. „Es gibt so unhöfliche Menschen.“ 
Er schüttelte entrüstet mit dem Kopf. „Wirk—⸗ 
lich? Aber kann man denn gegen eine so hübsche, 
nette junge Dame anders als höflich und galant 
sein?“ 
Sie erhob sich. 
„Paßt er?“ 
Er streckte seinen Fuß aus und betrachtete den 
eng anliegenden eleganten Stiefel mit Wohl— 
gefallen. 
„Wie angegossen, Fräulein ... Aber —“ er 
lächelte site mit seinen dreisten Blicken an — „ich 
möchte mir doch noch gern ein Weilchen das Ver— 
gnügen Ihrer Gesellschaft bereiten. Seien Sie 
mir darum nicht böse, wenn ich Sie bitte, mir noch 
ein anderes Paar —“ 
„Sehr gern!“ 
Sie bückte sich rasch nach einem der auf dem 
Boden stehenden Kartons, um ihm nicht die flam— 
mende Röte sehen zu lassen, die ihr die geheime 
Erregung, das Vergnügen und die geschmeichelte 
Eitelkeit ins Gesicht trieben.
	        
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