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sich weit in fieberhafter Spannung und Auf—
regung; seine Brust hob und senkte sich rasch unter
seinen stürmischen Atemzügen.
„Also hat Dein Chef mit Dir gesprochen?
Was sagt er?“
Mit zuckendem Munde stieß er es hervor; seine
Blicke rissen ihr förmlich die Antwort von den
Lippen.
„Ich habe den Auftrag, Dir zu sagen, daß Du
morgen eintreten kannst.“
Ein gurgelnder Laut kam aus seiner Kehle.
Es klang wie das Aufschluchzen eines von quälend⸗
ster Angst Befreiten, aus drohendster Gefahr Ge⸗
retteten. Er faßte sie mit beiden Armen und hob
sie empor und drückte sie dann in dem Paroxismus
seiner Freude an die Luft.
„Klaral!“ jauchzte er. „Klara! Meine Süße,
Einzige! Du weißt ja nicht — das Leben hast Du
mir gerettet. Tausend Dank! Meine Arbeit als
Schlosser habe ich gestern aufgegeben. Ich konnte
nicht mehr. Wenn ich die Stellung bei Ohlmann
nicht erhalten hätte, ich — —“ Ein Schatten
düsterer Verzweiflung flog über sein strahlendes
Gesicht, „mir wäre ja weiter nichts übrig ge—
blieben, als der Strick oder eine Kugel vor den
Kopf.“
Klara erschauerte. Sie erzitterte bei dem Ge—
danken, daß sie nahe daran gewesen, den Ahnungs⸗
losen in Verzweiflung und Tod zu stoßen.