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Aus dem Innersten ihres schwärmerischen Her⸗
zens kam die Antwort: „Nein, Bruno! Nein,
nein!“
„Und wenn man die Wahl hat: arm an Gü—
tern, aber reich an Liebe und umgekehrt, dann
wählt man doch lieber das erste.“
„Ja, ja!“
„Und vor dem bischen Arbeiten wirst Du Dich
nicht fürchten ?“
Sie schüttelte lebhaft, eifrig lächelnd mit dem
Kopf.
„Gar nicht —nicht im mindesten.“
„Also, da sind wir ja einig. Wir heiraten, so⸗
bald die vorgeschriebene Frist vorüber ist. Anmel—
dung auf dem Standesamt, drei Wochen Aus—
hängen — in vier Wochen können wir schon Mann
und Frau sein ... Ach, Frieda!“
Er beugte sich wieder zu ihr hinüber, mit strah⸗
lendem Gesicht. Eine flammende Leidenschaftlichkeit
sprühte ihr aus seinen Blicken entgegen.
Auch in ihr stieg eine heiße Glutwelle auf. Und
sie empfand es mit starker Überzeugung, daß sie
trotz materieller Entbehrungen glücklich sein würde,
konnte sie nur immer bei ihm sein, in seiner Nähe,
die so faszinierend, mit magnetischer Kraft auf
sie wirkte, die ein so eigenartig berauschendes, woh—
liges, seliges Gefühl in ihr erzeugte.
Doch trotz des Taumels des Entzückens, in
die seine plötzliche, so unverhoffte Werbung sie ver⸗