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VIII.

Volltext: Unser Haus / Hollaender, Felix (Public Domain)

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„Was willst du?“ entgegnete mein Vater aͤrger⸗ 
lich und wollte an ihr vorbei. 
„Sieh doch nur in den Spiegel, Benjamin — 
und du wirst dein blaues Wunder erleben.“ 
Mein Vater zog seinen Taschenspiegel hervor 
und betrachtete sich ernsthaft. 
„Hu,“ machte er, „nicht uͤbel.“ Dann schmun⸗ 
zelte er uͤber das ganze Gesicht und sagte: „So ein 
verflixter Junge!“ 
Nun versuchte er, sein Haar wieder in Ordnung 
zu bringen, merkte aber bald, daß das nicht so leicht 
ging. Ich hatte gute und solide Arbeit geliefert. 
Die Mutter mußte ihm helfen und verwuͤnschte mich 
hundertfach, weil die Zoͤpfe so fest geflochten waren 
und vom Oele trieften. 
Endlich konnte mein Vater seinen Patienten 
empfangen. 
„Komm einmal herauf, mein Soͤhnchen!“ rief 
die Mutter mit einer Stimme, die nicht Gutes ver⸗ 
hieß. 
Ich machte mich auf das Schlimmste gefaßt 
und folgte. Am liebsten haͤtte ich Reißaus ge⸗ 
hommen. 
„Der Vater hat dir etwas Wichtiges zu sagen, 
mein Jungchen! — Geh nur hinein!“ fuͤgte sie 
liebkosend hinzu.
	        
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