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XXIV.

Full text: Unser Haus / Hollaender, Felix (Public Domain)

219 — 
„Das waͤre ja praͤchtig, liebe Mama, die Gegend 
paßt mir ausgezeichnet. Freilich, ein Ansehen muß 
die Wohnung schon haben; denn als Mitinhaber 
der Firma bin ich wohl oder uͤbel verpflichtet, zu 
repraͤsentieren.“ 
„Selbstverstaͤndlich, lieber Herr Leutnant, ich 
— 
an — und von da aus gehen wir zu Bechstein, denn 
einen Fluͤgel muͤßt ihr unbedingt haben.“ 
„Liebe Mama, ich sage nicht nein, Sie wissen, 
daß gleich hinter Else meine Liebe zur Musik 
kommt; aber ob ich so viel Großmut verdiene, ist 
eine Frage fuͤr sich. Ich fuͤhle mich, aufrichtig ge— 
sprochen, mehr als beschaͤmt.“ 
„Wozu nicht der geringste Grund vorliegt — 
im Gegenteil, war es doch Ihr musikalisches Talent, 
durch das Sie uns so rasch nahe kamen und uns 
lieb wurden. Wie heißt doch die schoͤne Stelle im 
„Kaufmann von Venedig,“ die wir immer zitieren? 
—A 
ich im Sinn habe!“ 
Und Else Senz deklamierte leise mit einem un⸗ 
sagbar innigem Laͤcheln:
	        
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