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liches Kreuz auf der Platte. Zum Überflusse hatte man
bor die Linse abwechslungsweise eine dicke Pappdeckel—
platte vorgestellt und hinweggenommen, um jeden frem—
den Fiunfluß, also auch den der Mauerwand, auf die Linse
abzuhalten. Der Erfolg war jedesmal derselbe. Im
erslen Falle der des leuchtenden Einflusses der Glasmasse
auf die photographische Platte, vielleicht verstärkt durch
die ieilweise Mitwirkung der einige Fuß abstehenden
Wand im ersten Versuche, im letzteren dagegen vom Glas—
körper für sich ganz allein.
Stellen wir nun das bisher Gewonnene
sammarisch zusammen, so erhalten wir in Kürze Fol—
gendes:
Wird eine photographische Platte — in ihrer Emp—
findlichkeit bis zu der Höhe gesteigert, auf, welche Herr
Gündlher sie jetzt gebracht hat — unmittelbar der Ein—
wirkung des sogenannten Odlichtes ungefähr 15 Minuten
lang in der Weise ausgesetzt, wie dies in der Photographie
gewöhnlich mit dem Tageslichte geschieht, so entstehen auf
ihr Bilder von derselben Beschaffenheit, wie wir sie bei
gieicher Behandlung von den, Einwirkungen des Tages—
lichtes entstehen sehen. Tatsächlich ist dies von mix in
Berlin ausgeführt worden mittelst des gewöhnlicher Seh—
kraft unsichtbaren Odlichtes von
a) den Mauerwänden und der Decke eines gewöhn—
lichen Wohnzimmers,
b) den Spitzen von Kristallen,
c) den Polen der Magnete,
d) dem organischen Leibe, insbesondere den Fingern,
e) der chemischen Aktion,
f) der Reibung,
9) dem Schalle,
h) den amorphen Metallmassen,
i) den festen Körpern, wie zerriebenes Kochsalz,
k9 dem Brennpunkte einer Glaslinse.
Außer diesen gibt es noch viele odische Lichterschei—
nungen, welche durch ihre UÜUbereinstimmung mit den aus
obigen Quellen herrührenden berechtigen, sie mit ihnen