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An der Georgian-Bay

Full text: Erinnerungen / Trojan, Johannes (Public Domain)

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Mundschaws Hotel erwies sich als eine sau— 
bere, hübsche Herberge. Wir fanden dort ein 
appetitliches Abendbrot und waren auch für die 
Nacht gut aufgehoben. Ebenso konnte Horsa mit 
dem, was er dort fand, zufrieden sein. Am anderen 
Worgen fand ich an einem Platz, wo man sonst 
nicht wertvolle literarische Werke zu entdecken er— 
wartet, ein französisches Lesebuch für Kinder, das 
vor hundert Jahren in Paris erschienen ist. Das 
machte mich neugierig, ich forschte weiter nach und 
brachte heraus, daß Mundschaw einen ganzen 
Kasten voll alter Bücher besaß, die ihm einmal ein 
Freund, der nichts damit anzufangen wußte, ge— 
schenkt hatte. Ich sah in aller Eile durch, was in 
dem Kasten war, wählte sechs Bändchen einer alten 
Shakespeare⸗Ausgabe für mich aus, erwarb sie 
für eine Kleinigkeit und nahm sie als Andenken 
an Eugenia mit. 
Wir brachen schon ziemlich früh auf und er— 
reichten gegen Mittag Meaford, das an der Bay 
liegt. Der Weg führte meist durch Land, das von 
Farmern bebaut ist. Hin und wieder stand zur 
Seite ein Kirchlein oder ein Schulhäuschen, lag 
ein einsamer Friedhof. Wir sahen mitunter 
Schulkinder, die vollgestopfte Mappen tragend, 
mit bloßen Füßen und Beinchen des Weges zo— 
gen. „Good day, boys!“ oder „Good day, girls!“
	        
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