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XIII. "Siehe, ich stehe vor der Tür und Klopfe an."

Volltext: Eberhard von Rothkirch und Panthen / Hassell, Ulrich von (Public Domain)

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Rüden ihn zu quälen, auch Übelkeit, die ihn ja in den lebten 
Jahren dann und wann heimfuchte, trat auf, Was der eigent- 
lie Grund des Leidens war, Konnte auch der Arzt, Dr. Salo- 
mon, nicht recht fejtjtellen; er meinte, es jei möglidherweife 
Rheumatismus. Majfieren und Einreibungen halfen nur 
iurze Zeit, die Schmerzen Iehrten am Nachmittage verftärkt 
wieder, jo daß R. auf Anraten des Arztes etwas Morphium 
nahm. Erijt am Donnerstag vormittag trat eine gewijje Beffe- 
rung ein; aber die Erfenntnis, daß es fidh um ein ernjieres 
Leiden handele, wuchs hei ihm felbit und hei denen, die ihn 
in diejen Tagen fahen und [pradhen. Der Gedanke, Berlin zu 
verlaffen und Erholung bei jeinen Gejdhwijtern 3u fucdhen, wahr- 
{einlidh bei dem Giersdorfer Bruder, wurde von ihm erörtert. 
Dieje Tage find mir in [Hmerzlichjter Erinnerung. Den 
fräftigen Mann [o unter jtarfen Schmerzen daliegen zu jehen — 
er tuhte immer angefleidet auf dem Heinen Sofa in feinem 
Wohnzimmer — war für jeden, der ihn Kiebte, ergreifend. 
Immerhin hielt niemand von uns die Krankheit für lebens- 
gefährlich, und fo wurde R.’s Samilie nicht benachrichtigt. 
Sräulein Kreyjern, Dr. Salomon, Seiretär Sommer und ich, 
Konfijtorialpräfident Balan und Graf Pücdler — alle waren 
namentlid) am Donnerstag Mittag der Meinung, daß der Höhe- 
punit der Krankheit überfchritten jei. Auch die längeren Unter- 
haltungen, die namentliq) Präjident Balan und auch Graf 
Püdler mit ipm am Mittwoch und Donnerstag hatten, [Hienen 
zu zeigen, daß zum mindejten der Geift no) frijdh und un- 
getrübt war. Mir, der id R. etwa drei: oder viermal in den 
beiden Tagen Iurz befuchte, fiel allerdings am Donnerstag 
Abend 7 Uhr ein gewiffes apathijdhes Wefjen auf. Denn als ich 
ipm von der gut bejuchten Donnerstagsverjammlung der 
Bäderabteilung berichtete, der ih beigewohnt hatte, fragte er 
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