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XII. Auf der Höhe des Lebens

Full text: Eberhard von Rothkirch und Panthen / Hassell, Ulrich von (Public Domain)

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ferne leben und darum in Unfrieden [hHmadhten! Möchte 
doch heute abend in vielen Herzen der heilige Entjhluß reifen, 
wie dort bei dem jungen Manne im Gleicdhnis: „Ih will mich 
aufmachen und zu meinem Dater gehen!“ Der himmlijche 
Dater wirbt dur fein Wort, feinen Geift und feine Zeugen 
au) heute abend um unfer aller Seelen — Amen.“ 
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Wenn R. in der erjten der vorher mitgeteilten Anfjpradhen 
gejagt hatte, daß das Iubelfejt nicht bedeuten follte, man 
würde im Derein auf Lorbeeren, die nicht vorhanden wären, 
ausruhen, im Gegenteil: die Arbeit follte nun mit diejem Seft 
erft recht beginnen — Jo bezeichnete er damit Har das Ziel der 
nächjten Jahre. Aber es zeigte fich bald, daß in dem neuen, 
mit dem Jubelfeft beginnenden Abjhnitt Schwierigkeiten vor- 
lagen, die im Beginn der Arbeit nicht in gleichem Maße be- 
ftanden hatten, und daß die Lage für die Mijjion an der männ- 
lidjen Jugend [ih geändert hatte. Zunächjt war die Sozial- 
demofiratie fehr erjtarft und dehnte ihre Arbeit im Gegen- 
faß zur früheren Zeit au auf die Jugendlidhen aus. Da 
fonnte es nicht ausbleiben, daß die Gewinnung der jungen 
Männer für den Derein erfhwert wurde. Der Gegenitoß 
blieb erfreulidherweije nicht aus; zahlreiche Aufforderungen 
und Anregungen [hriftlider und mündlicher Art führten end- 
lid zum Eintreten des Staates für die Jugendpflege, das 
nad) und nach zu der Bildung von Jugendausjhüffen und zur 
finanziellen Unterftüßung national gerichteter Jugendvereine 
aller Art führte. Natürlich freute fidh R. über diejes Wads- 
tum herzlich. 
Es Iag aber auf der Hand, daß durch die mandherlei, auch 
in Berlin entjtehenden neuen Dereine, die Werbearbeit für 
den Derein in der Wilhelmitrake erfchwert wurde. Dazu kam,
	        
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