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jhen, weltftemden „Muder“ erwartet hatte, wurde im Um-
fjehen 3u feinem begeijterten Sreunde und Anhänger. Alle
die Dereine hier zu nennen, die mit feiner Hilfe gegründet
find, würde zu weit führen. Neben Berlin gehörte von den
deutfchen Chr. D. j. M. fein Herz wohl am meijten dem Bres-
fauer, der von ihm und Pafjtor Simfa im Jahre 1895 aus
einem Heinen, [horn einige Zeit beftehenden Dereine in einen
Chr. D. j. M. umgewandelt wurde. Seine Liebe zu diefem
Derein, der ja feiner Heimat nahe lag, führte ihn oft nach
Breslau; einige Monate ijft er jogar in einer für den Derein
fritilden Zeit dort gewejen und hat die Präjesge[häfte ge-
führt. Auch im Magdeburger Chr. D. j. M. war er während
der lebten Jahre feines Lebens Präfes, in Görlik gehörte
er zum Beirat ujw. Daß er Stellungen diefer Art bekleidete,
jah er für nichts weniger als normal an und übernahm fie
nur, um eine Haffende Lüde zu füllen. Sie hatten in feinen
Augen auch den großen Nachteil, daß fie ihn oft zu Reifen
in die betreffenden Städte führten und ihn vom Berliner
Wert trennten. Darüber feufzte er wohl, fügte fi aber be-
reitwillig, weil er Gottes Willen unter allen Umjtänden ge-
horchte. Wie oft R. aber andere Dereine befucht hat, um bei
Jahresfeften ujw. mitzuhelfen, Weiße Kreuz-Derfammlungen
zu halten, verzagte Sefretäre 3u ermutigen, die Mitglied-
fjchaft aus dem Schlaf zu rütteln — wer hat das gezählt?!
Zu diejen Reifen Iamen die Sahrtem zu den deutjdhem umd
internationalen Konferenzen, 3u Studentenionferenzen, Of-
fiziernereinigungen, Gemeinfchaftsionferenzen u. dergl., die
er durchweg aus der eigenen Tafche bezahlte, und die ihm
feines franien Beines wegen mandmal mehr Beichwerden
machten, als die jugendlichen Einberufer dachtem. In serviendo
consumor!
vo, Saffell, Cbherhard von Rothkirmh,