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Anmerkungen und Quellen

Full text: Karl Blechen / Kern, Guido Josef (Public Domain)

Blechen phantastisch geschniegelte gemalt hat. 
Auch der gegürtete Kittel ist nicht echt und 
der Haarschopf ist nach Tacitus mißverstanden: 
Er ist an den Hinterkopf verlegt und nach 
oben gebogen, waͤhrend er nach den erhaltenen 
Darstellungen über dem rechten Ohr lag.“ 
Vergl. K. Schumacher, Verzeichnis der Ab⸗ 
güsse und wichtigeren Photographien mit 
Bermanen⸗Darstellungen, Mainz 1909, aus 
der Serie der Kataloge des roͤmisch⸗germani⸗ 
schen Zentral-⸗Museums. 
sarl Friedrich Schinkel, eine Charakteristik 
einer künstlerischen Wirksamkeit von Franz 
stugler, Berlin 1842, S. 127 ff. 
Pausen Blechens nach kriegerischen Staffage⸗ 
äguren des Salvator Rosa in der Nat.-Gal. 
Th. Fontane, Wanderungen durch die Mark 
Brandenburg, 1V. Teil, 7. u. 8. Auflage, 
1907, Seite 107 ff. Das Bild lieferte Fon⸗ 
dane das Vorbild für die Schilderung der 
Semnonen in dem Gedicht „Die Mark und 
die Märker“ (zuerst veröffentlicht in der 
Zeitschrift „Pan“ Bd. V, Heft 1): 
„Waren's Germanen, warens Teutonen, 
Spreeaufwärts saßen die Semnonen 
Schopfhaarige hohe Menschengebilde, 
Sechs Fuß sie selber und sieben die Schilde.“ 
Vergl. L. v. Donop, Der Maler Karl Blechen 
ausw., Seite 33. 
131 „Berlinische Nachrichten“ vom 31. Oktober. 
132 Die Kenntnis des Werkes verdanke ich einer 
irdl. briefl. Mitteilung von H. v. Tschudi. 
133 Besitzer C. Brose, Berlin. 
134 Claude Joseph Vernet, 1712 - 1789. 
76 Nachtraͤglich (aber wohl vom Künstler selbst) 
ist der Leuchtturm in dem Bilde Blechens 
erhöht worden. — Auf der akademischen Aus⸗ 
stellung des Jahres 1814 befand sich ein Aqua— 
rell des Malers August Schmidt aus Dresden, 
das einen Seesturm an der Calabresischen 
stüste „nach Joseph Vernet“ darstellte. Kata⸗ 
'og Nr. 367. 
Die Grenzen zwischen „Studie“, „Vedute“ 
„Prospekt“) und „Bild“ sind häufig schwer 
wieder zu erkennen. Heute ist aber „Bild“, 
was damals unbedingt noch „Studie“ war. 
Der Begriff „Bild“ hat in den letzten hundert 
Jahren eine völlige Umwandlung erfahren 
wie der Begriff „romantisch“ und andere 
Begriffe ihren Inhalt geändert haben. Diesem 
Umstand sollte m. E., soweit die Raum⸗ 
oerhaͤltnisse es irgendwie gestatten. auch beim 
Aufhängen der Werke in den Museen Rech—⸗ 
aung getragen werden. 
Im Besitz der Nat.-Gal.; als Leihgabe im 
segl. Regierungsgebaäͤude zu Posen. 
Befindet sich heute im Museo nazionale zu 
Neapel. Abbildung bei W. Helbig, Die 
Wandgemälde Campaniens, 1868, Nr. 824. 
Vergl. die hübsche antike Statuette des 
Mädchens mit den beiden Liebesgöttern im 
Alten Museum zu Berlin. GVerzeichnis der 
Skulpturen, Nr. 95.) Sie wurde 1829 für 
die Sammlung erworben. 
U. a. für eine Gruppe der Meißener Porzellan⸗ 
manufaktur. Abbild. bei H. Kraemer, Das 
XIX. Jahrh., Bd. J, S. 168. 1828 erschien 
das monumentale Abbildungswerk „Die schoͤn⸗ 
sten Ornamente und merkwürdigsten Gemälde 
aus Pompeji, Herculanum und Stabiae“ 
von W. Zahn, Berlin. Es enthäͤlt das er⸗ 
waähnte Fresko. 
Das Lied „gehört zu dem Ende 1794 oder 
1795 begonnenen Entwurfe eines zweiten 
Teiles der Zauberfloͤte“. Zuerst veröffentlicht 
in Voß' „Musen Almanach für das Jahr 
1796“ unter der Überschrift „Die Liebesgötter 
auf dem Markt“. Siehe Goethes ges. Werke, 
Deutsche National⸗Literatur. Hist.-krit. Ausg., 
Bd. 82 (Düntzer), S. 28, Anm. 
Blechen⸗Akten Th. Fontanes. Besitzer Ver⸗ 
lagsbuchhändler F. Fontane, Dahlem b. Berlin. 
Aubert, Dahl J, S. 197. 
Brief der Frau Professor Blechen vom 19. 
Mai 1845, Blechen⸗Akten Th. Fontanes im 
Besitz des Verlagsbuchhändlers F. Fontane. 
Schlösser lebte von 180585 — 1836; eine Por⸗ 
trätzeichuung von F. Jentzer nach Schlösser 
mit der Angabe des Geburtsdatums (19. 
Januar 1805) in einer Mappe des Berliner 
Künstlervereins. Vergl. die Kataloge der 
Berl. akad. Ausstellungen von 1834 (Nr. 
665) und 1836 (Nr. 813). 
Die betr. Schriften stellte mir Frau Froh— 
werk zum Studium freundlich zur Ver—⸗ 
fügung. 
Besitzer C. Brose, Berlin. 
Die chronikartige Form der nachfolgenden 
Reisebeschreibung möge der Leser ihrem An— 
schluß aus Blechens Bericht zugute halten. 
Ihn im Wortlaute abzudrucken war wegen 
des Mangels an jeder literarischen Form 
nicht angaͤngig. 
147 über den Verbleib der hier und im folgenden 
angeführten Skizzen, Studien und Bilder 
137 
138 
139 
ILAc 
141 
142 
143 
144
	        
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