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Plan und Abbildungen.
olan bei jahrelanger, gleichzeitiger Cätigkeit in Berlin bestimmte Stiche zuzuweisen wären. Denn
d die sind vielfach nur: „Sohleuen feo. Berolini“ begeichnet.
Die gebrachten Abbildungen sind einer größeren Serie entnommen, die das Märkische
Provinzialmuseum zur Verfügung stellte. Nicht zu dieser Serie gehört das Original, ein
Blatt in größerem Format, das die Gartenseite von Schloß Monbijon wiedergibt. Die
Benutzung dieses Stiches gestattete die Kartensammlung der Königlichen Bibliothek.
Die Feststellung eines bestimmten Jahres, in dem diese „Prospeote“ entstanden sind, bietet
Schwierigkeiten. Jedenfalls stammen diese Abbildungen aus der Zeit nach 1740. Die
Zeit der Regierung Friedrich Wilhelms J. ist arm selbst an handwerksmäßig hergestellten
Ansichten der Stadt, die für die Fremden den Wert von Photographien oder Ansichtspost⸗
karten hatten.
Das Original, das der Titelabbildung zu Grunde liegt, stammt von einem unbekannten
Stecher. Vielleicht ist es eine Augsburger Arbeit. Der Stich befindet sich heute im Besitze des
Märkischen Provinzialmuseums. Die stets hilfsbereite Freundlichkeit von Professor Dr. Otto
Pniower hat mich auf ihn aufmerksam gemacht.
We dem Kösöniglichen Geheimen Staatsarchiv und dem Märkischen Provinzialmuseum
habe ich für die Unterstützung, die ich bei meiner Arbeit durch die Bibliothek des
Magistrats zu Berlin, die Bibliothek des Runst⸗Gewerbemuseums, die Freiherrl. v. Lipper⸗
heidesche Kostümbibliothek und vor allem durch die Königliche Bibliothek zu Berlin erfahren
habe, deren Benutzung mir durch die Liebenswürdigkeit des Direktors Dr. Ippel in
freundlichster Weise erleichtert wurde, aufrichtigen Dank zu sagen.
Steglitz-Berlin, im August 1911.
E. C.