schweigen und zu leugnen, wenn ihn jemand
fragt.“
„Und das ist alles?“
„Gewiß; ich könnte mich ja auch mit ihm
schlagen. Aber dann gibt’s ’nen Mordsskandal,
und wenn das Glück will, daß er dabei zum
Deibel jeht und nich ich, dann verbieten mir
meine Leute schließlich, daß wir uns heiraten.
Also,“ — er war ordentlich in Stimmung —
„das Ehrenwort ist unbedingt ratsamer und be-
kömmlicher.‘“
„Und Sie wollen weiter mit ißnm zusammen-
kommen? Womöglich verlangen, daß auch
ich ...“ sie stockte, Er merkte allmählich, daß
sie nicht seiner Ansicht war, ohne zunächst zu
wissen, was sie anders haben wollte.
„Das wäre jewiß nich unerwünscht — der
Leute wegen — muß aber nich sein, Schatz.
Und wenn es dir auch nur im geringsten pein-
lich is, denn jeben wir’s selbstverständlich auf.“
„Ja, sagen Sie,“ und sprachlos schüttelte sie
den Kopf und suchte nach einer Erklärung,
„ich bin völlig verwirrt ...“ — sie faßte sich
an die Stirn. „Sie sprechen da immer von mir
und allenfalls noch von den Leuten, was die
dazu wohl sagen könnten; aber Sie, Sie!! Von
sich reden Sie gar nicht?“
„Habe ich dir nicht schon gesagt, Schatz,
ich habe dich lieb, und alles andere interessiert
mich nicht ,..“
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