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„Wir werden euch Nachricht schicken, so oft wir können,
und hoffentlich bald als Sieger zu euch zurückkehren.“
Sie schieden von einander. Zurück blieb der Greis
und die Kranke mit den Kindern, während alles, was
Kraft und Mut genug fühlte, hinauszog in den unge—
wissen Kampf, den die Geschichte dem Volke von
Berlin aufgedrängt hatte.
Im Flur des Vorderhauses stieß Hans mit seinen
Begleitern auf eine heftig bewegte Szene. Fritze
Grams, in seiner Schützenuniform, die Kugelbüchse
auf dem Rücken, stand mit etlichen Schützenbrüdern
vom Stammtisch der „Silbernen Ente“, unter denen
sich auch der Schornsteinfegermeister befand, vor dem
ängstlich dreinschauenden Herrn Plüddemann, der in
dem engen Hausflur vergeblich den Zugang zur
Treppe zu gewinnen suchte.
„Sie kommen mit und damit basta,“ fuhr der
Bäckermeister auf den in die Enge getriebenen Armen⸗
vorsteher los. „Hier ist 'n Gewehr for Sie, echt eng⸗
lische Arbeit.“
„Schießt janz alleene, von vorn und von hinten,“
setzte der Schornsteinfeger spottend hinzu, während
Fritze Grams Herrn Gotthold eine erbärmliche alte
Knarre mit einem Feuersteinschloß um den Hals zu
hängen suchte.
„Aber ich kann ja gar nicht schießen, meine
Herren!“ rief Gotthold Plüddemann, dem der Angst⸗
schweiß in hellen Tropfen auf der Stirn stand. „Ich
hab' mein Lebtag keine Wafse in der Hand gehabt!“
„Ach wat, det lernt sich rasch,.“ redete Grams ihm
zu; „Hauptsache is, det Se mitkommen, damit wer
hier keen Verräter im Rücken haben.“