ein und stieß mit Hans an, während die andern höf⸗
lich an ihren Gläsern nippten.
„Auf unsere Jugendzeit!“ rief Hermann und leerte
sein Glas in einem Zuge. Hans trank nur einen
Schluck und stellte das Glas auf den Tisch zurück
„Willst du etwas essen?“ fuhr der gastfreie Leut⸗
nant fort.
Hans erklärte, daß er zum Abendbrot anderwärts
erwartet werde.
„Nun, dann trinken wir um so flotter,“ ver⸗
setzte Hermann, während er sich ein neues Glas ein⸗
schenkte und auch das Glas des Freundes nachfüllte.
„Laß uns anstoßen — auf Elsbeth! Die kleine Wald⸗
fee soll leben!“
Hans stieß schweigend mit ihm an, und zwei oder
drei der übrigen Herren ließen gleichfalls ihr Glas
an dem seinigen erklingen.
„Ich wollte, ihr sähet die arme kleine Waldfee,“
dachte Hans — „wie würdet ihr euch voll Entsetzen
abwenden von dem Bilde des Jammers!“
„Noch ein paar Gelbe, lieber Nikolaus!“ rief Her⸗
mann dem Burschen zu.
Hans hatte den Freund noch niemals so auf—⸗
geräumt gesehen. Leutnant Rechberg war, wie er
wußte, kein gläubiger Anbeter jenes Dreigestirns
„Wein, Weib und Spiel“, dem die auserwählten
Söhne des Mars nur zu häufig ihr Geld, ihre Ge⸗
sundheit und nicht selten auch ihre Ehre opfern. Er
war ein fleißiger, strebsamer Offizier, der seinen Be⸗
ruf ernst nahm und ihn stets von der idealen Seite
aufzufassen suchte. Um so mehr wunderte sich Hans
lüber die ungewöhnliche Lebhaftigkeit, die aus Her⸗