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Wahrheit darin. Die Clique ist mächtig, auch bei
Ihnen ist sie's gewesen!“
„Bei mir?!“ Sie mußte laut lachen, das war
denn doch zu abgeschmackt. Wie konnte er das
sagen?! Sie wurde böse.
„Lache doch!“ hatte auch ihr Bräutigam gesagt,
als er spät am Abend zu ihr kam; er hatte viel
zu arbeiten gehabt, hungrig und müde saß er nun
in der Sofaecke. Mile brachte das Abendessen
herein; gleich würde Frau Kistemacher kommen, die
sich als Anstandsdame opferte.
Elisabeth schob die Schüssel zurück. „Hier, lies
erst!“
Er las. „Lache doch!“ sagte er und lachte
selbst dabei. „Wenn sie dich angreifen, mußt du
etwas wert sein. Unbedeutende greift man nicht
so an.“
Sie beruhigte sich und lehnte den Kopf an seine
Schulter.
„Elisabeth, meine Elisabeth,“ flüsterte er, „bald
meine geliebte Frau!“ Zärtlich streichelte er ihre
Wangen.
Sie versanken beide in Träumereien; das Essen
auf dem Tisch dampfte nicht mehr, es war schon
kalt geworden. Plötzlich richtete sie sich auf. „Ich
werde arbeiten,“ sagte sie hart, „ich werde ihnen