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Sie war außer sich. Frau Kistemacher, die gerade
in höchst wichtiger Mission, mit den ersten
Mustern der Bettwäsche, kam, wurde bei Seite
geschoben. „Sehr schön, sehr schön, bitte nachher,
nachher!“ sagte Elisabeth und lief zu Marie Ritter;
die Dar nicht zu Hause. Dann ging sie zu Heider,
seit dem Weihnachtsabend war sie nicht mehr hier
hinaufgestiegen. Auf den Treppen wieder Kinder⸗
gequarr, hinter allen Thüren Poltern, Töpfe—
klappern und Gesänge. Selbst die Ziehharmonika
piepte wieder. Alles wie damals — nur der
Weihnachtsgeruch fehlte, dieser süße Duft; und in
ihrem Herzen fehlte auch etwas. Das pochte wohl
ebenso rasch wie damals, vielleicht noch rascher,
aber nicht in ahnungsvoller Erwartung, nicht in
unbestimmter Sehnsucht. Kein bräutliches Gefühl war
in ihr — sie dachte nur an ihre Rezension. Stürmisch
nahm sie Stufe um Stufe. Sie riß an der Klingel
und fiel Heider fast in die Arme; sie hielt ihm die
Kritik vor die Augen.
Er sah sie verwundert an. „Und darüber
erregen Sie sich so? Pfeifen Sie drauf! Diese
Kritik hat ein Ihnen persönlich Uebelwollender ge—
schrieben, darauf will ich wetten! Hahaha!“
Er konnte lachen?!
„Uebrigens ist bei aller Bosheit ein Körnchen