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Erstes Buch VIII.

Volltext: Es lebe die Kunst / Viebig, Clara (Public Domain)

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„Ich brauche es nämlich zu meinem Roman. 
Also welche Robe ?“ 
Es schwirrte auf Goedeke ein; er dienerte und 
lächelte. 
Mein Pintscher hat sich verlaufen,“ sagte Frau 
von Lindenhayn, „gehen Sie zur Polizei, lieber 
Goedeke!“ 
„Mache mir 'ne Ehre draus, janz zu Diensten!“ 
Goedeke dienerte wieder; er sah das unbeachtet auf 
dem Boden liegende Buch und hob es auf. „Nanu!?“ 
Er zog die Augenbrauen hoch und pustete die 
Backen auf. „Da haben wir ja die Reinharz auch; 
wohin ich komme. Habe ich's Maiern nich jleich 
jesagt? Mir hat er sie zu verdanken!“ Er hielt 
das Buch in die Höhe und wedelte aufgeregt damit 
hin und her. „Irandioses Talent! Ein Evenemang! 
Außer Ihnen, meine Damen“ — er legte die Hand 
auf's Herz und ließ einen verbindlichen Blick reihum 
gehen — „das jrößte Talent der Jejenwart!“ 
„Echauffieren Sie sich nicht, lieber Goedeke,“ 
sprach Frau von Lindenhayn über die Schulter. 
„Darf ich Ihnen eine Tasse Thee zur Abkühlung 
anbieten ? 
Er stand ganz verblüfft, die Damen lächelten
	        
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