Path:

Full text: Baubetriebshöfe 2020 (Rights reserved)

Information 103  BAUBETRIEBSHÖFE 2020 VKU-Umfrage zu Betriebsdaten in kommunalen Baubetriebshöfen 2 IMPRESSUM Herausgeber Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) Invalidenstraße 91, 10115 Berlin Fon: +49 30 58580-0, Fax: +49 30 58580-100 www.vku.de, info@vku.de Gestaltung und Produktion VKU Verlag GmbH, Invalidenstraße 91, 10115 Berlin Fon: +49 30 58580-850, Fax: +49 30 58580-6850 www.vku-verlag.de, info@vku-verlag.de Bildnachweis Titelbild © maxtor777.adobe.com Für Ihre Unterstützung danken wir dem Vorsitzenden des VKU-Arbeitskreises Baubetriebshöfe Martin Weißer, der INFA GmbH sowie den Mitgliedern des VKU-Arbeitskreises Baubetriebshöfe. Dr. Jakob Breer Matthias Adloff Dr. Tobias Wilms Yvonne Krause ISBN 978-3-87750-928-9 © VKU Verlag GmbH, Juli 2021 INFA Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH, Ahlen INFA Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH, Ahlen INFA Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH, Ahlen VKU Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS, Berlin VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 INHALT Vorwort 5 1 Vorgehensweise 6 2 Auswertung der Betriebsdaten 2.1 Zusammensetzung der Stichprobe 8 2.2 Tätigkeiten 9 2.3 Clusterung 10 2.4 Rechts- und Betriebsform 10 2.5 Personal 11 2.6 Fuhrpark/ Werkstatt 12 2.7 Grünflächenunterhaltung 16 2.8 Friedhofswesen 18 2.9 Straßenunterhaltung 20 2.10 Straßenreinigung 21 2.11 Winterdienst 23 2.12 Weitere Bereiche 23 2.13 Auswirkungen der Corona-Krise 23 2.14 Digitalisierung 25 2.15 Zusammenfassung/ Schlussbemerkung 26 3 3.1 Detaillierte Darstellung der Ergebnisse Allgemeine Angaben 29 3.2 Aufgabenspektrum des Betriebes 30 3.3 Personal am Baubetriebshof 31 3.4 Fuhrpark (Spezialfahrzeuge) des Baubetriebshofs 33 3.5 Grünflächenwesen 37 3.6 Friedhöfe 41 3.7 Straßenunterhaltung 44 3.8 Winterdienst 49 3.9 Straßenreinigung 50 3.10 Weitere Bereiche 51 3.11 Corona-Pandemie 52 3.12 Digitalisierung 54 3 4 VORWORT „Mit nunmehr 184 teilnehmenden Betrieben aus Städten und Gemeinden unterschiedlichster Größenklassen ergibt sich ein bemerkenswert guter Gesamtüberblick über die Struktur und das Aufgabenspektrum kommunaler Baubetriebshöfe." Martin Weißer Vorsitzender des VKU-Bundesarbeitskreises Baubetriebshöfe VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 Vorwort Erstmals wurden 2018 bundesweit Betriebsdaten von Baubetriebshöfen aus der ganzen Bundesrepublik abgefragt und ausgewertet. Der VKU-Arbeitskreis Baubetriebshöfe hat an die sehr erfolgreiche Aktion angeknüpft und hat im Jahr 2020 maßgeblich eine zweite Umfrage initiiert. Mit nunmehr 184 teilnehmenden Betrieben aus Städten und Gemeinden unterschiedlichster Größenklassen ergibt sich ein bemerkenswert guter Gesamtüberblick über die Struktur und das Aufgabenspektrum kommunaler Baubetriebshöfe. Mit dieser Informationsschrift werden die vielseitigen Aufgaben in der kommunalen Daseinsvorsorge in Zahlen ausgedrückt. Wo liegen die Schwerpunkte der betrieblichen Aufgaben? Inwieweit sind Themenbereiche wie Fuhrpark und Mobilität, auch alternative Antriebstechniken von Bedeutung? Welches Gewicht haben die Straßenunterhaltung und die Pflege von Grün- und Sportanlagen in den Betrieben? Und wie sind die Betriebe personell sowohl im operativen als auch im administrativen Bereich ausgestattet? Welche Veränderungen ergeben sich aufgrund der Entwicklungen im Friedhofswesen? Diese und viele weitere Fragen lassen sich mit dem vorliegenden Zahlenwerk beantworten und verdeutlichen das vielseitige und breite Aufgabenspektrum der Baubetriebshöfe in der Bundesrepublik Deutschland. Die an der zweiten Umfrage teilnehmenden Betriebe liefern zudem interessante Zahlen und Erfahrungen aufgrund der besonderen Herausforderungen im Corona-Jahr 2020. Daten und Fakten zur Digitalisierung runden das Werk ab. Die Daten und Ausführungen sollen nicht zuletzt den Betrieben als Handlungs- und Orientierungshilfe für innerbetriebliche Prozesse dienen – eine, wie ich meine, sehr gelungene Lektüre aus der Praxis für die Praxis. Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Betriebe, ohne deren Beteiligung eine solche Infoschrift nicht möglich wäre. Erfreulich ist auch der steigende Anteil von Teilnehmern aus kleinen und mittleren Betrieben und aus Betrieben mit sehr vielschichtigen Aufgabenbereichen. Der VKU-Arbeitskreis Baubetriebshöfe bedankt sich für die Unterstützung der Geschäftsstelle in Berlin bei allen teilnehmenden Baubetriebshöfen und bei der INFA GmbH, die für die professionelle Auswertung und Darstellung der Umfrageergebnisse beauftragt wurde. Martin Weißer Vorsitzender des VKU-Bundesarbeitskreises Baubetriebshöfe 5 6 1 VORGEHENSWEISE VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 Hinter dem Rücklauf von 184 Baubetriebshöfen stehen ca. 17.600 Baubetriebshof-Mitarbeiter, ca. 10.000 Fahrzeuge und ca. 12,2 Mio. von den Baubetriebshöfen betreute Einwohner in den Gemeinden und Städten. Grundlage der vorliegenden Auswertung ist eine Erhebung zu Da die genaue Zahl der kommunalen BBH in Deutschland Betriebsdaten bei Baubetriebshöfen in Deutschland vom Herbst unbekannt ist, kann keine belastbare Teilnahmequote angegeben 2020. Der Erhebungsbogen wurde maßgeblich durch den Bundes- werden. Dies gilt insbesondere für ganz kleine Gemeinden arbeitskreis „Baubetriebshöfe“ des VKU initiiert, der sich seit 2016 aber auch für Großstädte, wo es eine Vielzahl an BBH von für die Belange von Baubetriebshöfen in Deutschland einsetzt unterschiedlichen Akteuren gibt (zum Beispiel Grünflächenamt, und Landesarbeitskreise in allen Bundesländern unterhält, um Tiefbauamt, Stadtwerke, Gebäudemanagement, Abfall- und für eine gute Vernetzung der Baubetriebshöfe zu sorgen. Stadtreinigungs­betrieb, Forstbetrieb). Zudem haben auch einige Kreis-/Landkreis-BBH an der Umfrage teilgenommen, die auch in Wegen des sehr breiten Spektrums, welches von Baubetriebshö- einem separaten Cluster berücksichtigt wurden. Der Schwerpunkt fen (BBH) abgedeckt wird, wurden neben allgemeinen Fragen zu im Rücklauf liegt jedoch bei klassischen kommunalen Bau­be­ Rechts- und Betriebsformen, Personal und Fuhrpark / Werkstatt triebshöfen mit einem weitgefächerten Aufgabenspektrum für fünf Bereiche intensiver betrachtet: Grünflächenunterhaltung, Daseinsvorsorge, Verkehrssicherheit und Stadtbildpflege. Friedhofswesen, Straßenunterhaltung, Straßenreinigung und Winter­dienst. Für den Bereich Abfallsammlung, der ebenfalls von Da nicht alle teilnehmenden BBH zum gesamten Fragenspektrum einigen Baubetriebshöfen durchgeführt wird, gibt es eine eigene Angaben machen konnten, ergibt sich bei den Auswertungen der Betriebsdatenabfrage des VKU (Information 97, Betriebsdaten 2018). einzelnen Fragen ein unterschiedlich hoher Stichprobenumfang (Anzahl Nennungen). Zum Teil wird daher auch auf die oben ge- An der ersten Betriebsdatenabfrage (2018) hatten 126 BBH nannte Clusterung verzichtet. Die Fragen zu Digitalisierung und teilgenommen. Bei der Abfrage 2020 haben 46 BBH noch einmal Corona wurden nur 2020 gestellt und basieren daher auf den mit aktualisierten Daten teilgenommen und 58 BBH stießen neu Rückmeldungen von 104 BBH. hinzu. Insgesamt stehen somit Angaben von 184 BBH aus ganz Deutschland zur Verfügung. Damit beruht die VKU-Betriebsdaten­ Um einen plausiblen Wertebereich darstellen zu können, erfolgt abfrage auf einer bemerkenswert breiten Datenbasis. Wegen der die Auswertung durch die INFA GmbH mittels Quartilsdarstellung. großen Unterschiede bei den BBH bezüglich der Tätigkeitsbereiche Als Untergrenze dient hierbei das 1. Quartil, unter dem 25 Prozent (von kleinen Allrounder-Baubetriebshöfen bis zu Kreismeistereien der Werte liegen. Weitere 25 Prozent der Werte liegen oberhalb nur für Straßenunterhaltung) wurden für die Auswertung Cluster der Obergrenze, welche durch das 3. Quartil gebildet wird. Das definiert: dargestellte Mittel bildet der Median, der den gesamten Wertebereich je zur Hälfte teilt (das heißt, 50 Prozent der Werte liegen 1. Kreis-/Zweckverband-BBH unterhalb und 50 Prozent oberhalb). Damit wird gewährleistet, 2. Spezialisten (BBH für Straßenunterhaltung [StU]) dass mögliche Ausreißerwerte (zum Beispiel aufgrund beson- 3. Baubetriebshof (BBH ohne Friedhof- oder derer Rahmenbedingungen) bei der Betrachtung nicht zu stark Kanalunterhaltung) 4. BaubetriebshofPlus (BBH mit Friedhof- oder Kanalunterhaltung) ins Gewicht fallen. In einigen Fällen werden die Minimum- und Maximum-Werte der Grundgesamtheit dargestellt. Dies ist an den entsprechenden Stellen explizit gekennzeichnet. 5. Gesamtdienstleister (alle typischen BBH-Dienstleistungen [DL] inkl. Abfallsammlung) Die vollständige tabellarische Darstellung der Einzelergebnisse erfolgt im Kapitel 3 ab Seite 27 dieser Informationsschrift. Hinter dem Rücklauf von 184 BBH stehen ca. 17.600 BBHMitarbeiter, ca. 10.000 Fahrzeuge und ca. 12,2 Mio. von den BBH betreute Einwohner in den Gemeinden und Städten. 7 AUSWERTUNG 2 AUSWERTUNG DER BETRIEBSDATEN 2.1 Zusammensetzung der Stichprobe 100.000–199.999 erfreulicherweise jeder vierte BBH und in der Größenklasse 50.000–99.999 sogar jeder dritte BBH an der Be- Die genaue Anzahl an Baubetriebshöfen in Deutschland ist un- fragung teilgenommen hat. Bei den anderen Größenklassen bekannt. Die in der nachfolgenden Tabelle 1 ausgewiesene Sta- liegt die Teilnahmequote zwischen 11 und 21 Prozent. Lediglich tistik (Quelle: www.destatis.de) kommt für Deutschland auf ca. die Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern sind mit 54 11.000 Städte und Gemeinden, wovon ca. 86 Prozent weniger als Teilnehmern deutlich unterrepräsentiert (< 5 Prozent). Dies ist 10.000 Einwohner haben. Hinzu kommen Städte, in denen meh- vermutlich zurückzuführen auf eine erschwerte Erreichbarkeit bei rere BBH nebeneinander existieren (zum Beispiel Grünflächen- der Ansprache per E-Mail, geringe Verwaltungskapazitäten oder amt, Tiefbauamt, Stadtwerke, Gebäudemanagement, Abfall- und beruht zum Teil auf fehlenden Datengrundlagen. Stadtreinigungsbetrieb, Forst­betrieb), sowie Baube­triebs­höfe von Landkreisen. Die Größenklasse in der Betriebsdatenabfrage mit den meisten Rückläufern (69 Teilnehmer) sind die BBH aus Städten mit Eine Zuordnung der 178 kommunalen BBH (ohne Kreise und 20.000–49.999 Einwohnern und damit die klassischen BBH, die Zweckverbände), die sich an der Erhebung beteiligt haben, zu sich um (fast) alles „kümmern“. den Gemeinde-/Stadtgrößen zeigt, dass in den Größenklassen TEILNEHMENDE BETRIEBE NACH GRÖSSE DER STADT/GEMEINDE Gesamtdeutschland* Einwohner Städte/Gemeinden 8 Rücklauf Anteil an Gesamtdeutschland % Nennungen Anzahl Anteil % Nennungen Anzahl Anteil am Rücklauf % 500.000 und größer 14 0,1 3 1,7 21,4 200.000–499.999 26 0,2 3 1,7 11,5 100.000–199.999 41 0,4 10 5,6 24,4 50.000–99.999 110 1,0 39 21,9 35,5 20.000–49.999 511 4,7 69 38,8 13,5 10.000–19.999 897 8,3 28 15,7 3,1 kleiner 10.000 9.200 85,2 26 14,6 0,3 10.799 100 178 100 Summen Anzahl Teilnehmer Städte/Gemeinden Kreise/Zweckverbände 178 - Anzahl Teilnehmer Gesamt (inkl. Kreise/Zweckverbände) *) Quelle: www.destatis.de Tabelle 1: Anzahl Städte/Gemeinden in Deutschland und Teilnahmequote an den Betriebsdatenabfragen 2018 und 2020 - 6 184 - - VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 2.2 Tätigkeiten Straßenbeleuchtung, Kanalunterhaltung und Abfallsammlung werden von gut einem Viertel übernommen. Forstbetrieb, Ab- Die typischen operativen Aufgaben eines BBH sind sowohl der wasserreinigung, Gebäudereinigung und der Betrieb von Krema- Winterdienst als auch die Straßen- und Grünflächenunterhal- torien sind, je nach örtlichen Rahmenbedingungen, eher seltener tung. Hinzu kommt in der Regel eine Eigenwerkstatt, oftmals mit Aufgaben für den BBH. Daneben gibt es regional und stadtspezi- kleinem Lager (vergleiche Abbildung 1). fisch auch noch eine Vielzahl weiterer „exotischer“ Aufgaben, die nicht systematisch abgefragt werden konnten, wie zum Beispiel Die manuelle Straßenreinigung (zum Beispiel nach Veranstal- Biberschutz, Schleusenöffnung, Deichmahd, Tierpark, Maibaum, tungen und Märkten) zählt ebenfalls zu den Kerntätigkeiten. Da Badeseen, Theaterbestuhlung, Weihnachtsmarkt-Buden, Fund- die maschinelle Straßenreinigung (mit Kehrmaschinen) jedoch fahrräder, Lagerung toter Tiere und die Ausgabe „gelber Säcke“. insbesondere bei den kleineren Gemeinden und Städten häufig ausgeschrieben wird, ist hier die Quote nicht so hoch wie bei Neben den operativen Aufgaben sind bei einigen BBH auch die den vorab genannten Aufgaben. Handwerkerdienstleistungen Planungsabteilungen einzelner Fachdisziplinen angesiedelt. Die („Gebäudeunterhaltung“), Gewässerunterhaltung und Friedhofs- nachfolgende Tabelle 2 auf Seite 10 bietet diesbezüglich einen wesen werden von ungefähr der Hälfte der teilnehmenden BBH Überblick. durchgeführt. KERNAUFGABEN DER BBH Winterdienst 98,9 Straßenunterhaltung 96,7 Grünflächenwesen 90,8 Kfz-Werkstatt/Lager 77,2 Unterstützung bei Veranstaltungen 73,4 Straßenreinigung 72,8 Gebäudeunterhalt./Handwerkerdienste 59,2 Gewässerunterhaltung 51,1 Friedhofswesen 44,6 Straßenbeleuchtung 25,0 23,9 Kanalbetrieb 19,6 Abfallsammlung 16,3 Forstbetrieb 7,6 Abwasserreinigung Gebäudereinigung 3,8 Betrieb eines Krematoriums 3,8 0,00 10,00 20,00 30,00 40,00 50,00 60,00 70,00 80,00 90,00 100,00 Anteil Betriebe in % Abbildung 1: Verteilung der Zuständigkeiten von Baubetriebshöfen nach Häufigkeit © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) 9 10 AUSWERTUNG ZUSTÄNDIGKEIT FÜR ADMINISTRATIVE UND OPERATIVE AUFGABEN Rücklauf Nennungen Anzahl Anteil* % Friedhofsverwaltung 53 28,8 Planungsabteilung Grünunterhaltung 49 26,6 Planungsabteilung Tiefbau 30 16,3 Forstverwaltung 15 8,2 Planungsabteilung Stadtentwässerung 12 6,5 7 3,8 Planungsabteilung Hochbau Anzahl Teilnehmer 184 *) Anteil von Betrieben, die diese Frage beantwortet haben Tabelle 2: Administrative Aufgaben von Baubetriebshöfen So sind bei ca. 29 Prozent der teilnehmenden BBH die Friedhofs- Darüber hinaus ergeben sich weitere Unterschiede zum Beispiel verwaltungen und bei ca. 27 Prozent die Grünplanungsabteilun- durch gen direkt am BBH angesiedelt, wohingegen die Ingenieurleis- • Zuordnung von Planungsmitarbeitern, tungen aus Stadtentwässerung und Hochbau nur sehr selten Teil • eigene Verwaltungen (kaufmännische Bereiche), des BBH sind. • Höhe der Vergabeanteile (zum Beispiel Baumpflege, Bestattungswesen). Diese sind auswertungsbezogen im Kapitel 3 ab Seite 27 entsprechend berücksichtigt. 2.3 Clusterung Die Unterschiede zwischen den BBH ergeben sich im Wesentlichen durch das Tätigkeitsspektrum. Daher orientiert sich die Clusterung 2.4 Rechts- und Betriebsform nicht an den Größenklassen der Städte und Gemeinden, sondern erfolgt wie in der nachfolgenden Tabelle 3 dargestellt: Die kommunalen Baubetriebshöfe sind in den Städten und Gemeinden sowie Kreisen unterschiedlich organisiert. Die jeweilige Rechts- und Betriebsform hat oftmals einen entscheidenden Einfluss auf Handlungs- und Entscheidungskompetenzen insbe- ÜBERSICHT DER CLUSTER 1–6 sondere in Hinblick auf Personal, Beschaffungen und den weiteren Einsatz von Finanzmitteln. Nachfolgend wird eine Übersicht Bezeichnung Anzahl Cluster 1 Kreise/Zweckverbände Cluster 2 Spezialisten (Baubetriebshof für Straßen­unterhaltung) 11 Cluster 3 Baubetriebshof (BBH ohne Friedhof und Kanalunterhaltung) 72 Cluster 4 BaubetriebshofPlus (BBH mit Friedhof und/oder Kanalunterhaltung) 60 Cluster 5 Gesamtdienstleister (alle typischen BBHDienstleistungen inkl. Abfallsammlung) 35 Cluster 6 alle Teilnehmer Tabelle 3: Clustereinteilung (Abbildung 2) über die Rechts-/Betriebsformen der Teilnehmerbetriebe dargestellt. 6 184 Der Großteil der antwortenden BBH (ca. 61 Prozent) sind als Regie­ betriebe direkt einem Amt zugeordnet, zumeist dem Tiefbauamt. Fast 29 Prozent sind Eigenbetriebe, der Rest verteilt sich auf AöR (7 Prozent), Zweckverband (2 Prozent) und GmbH (1 Prozent). VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 2.5 Personal RECHTS- UND BETRIEBSFORMEN VON BBH 1+2+61297K 7% 29 % 1  % Personalbemessung und Overheadanteil 2% Die Personalplanung hat das Ziel, dass jeder Mitarbeiter auf dem Baubetriebshof bestmöglich eingesetzt werden kann. Doch wie lässt sich der Personalbedarf optimal errechnen? Häufig wird für BBH die Faustformel „1 Mitarbeiter pro 1.000 Einwohner“ oder „10 Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner“ genannt. 61 % Kapitalgesellschaft /GmbH Zweckverband Amt /Regiebetrieb Wegen der großen Unterschiede hinsichtlich des Aufgabenspektrums, aber auch aufgrund des Overheads (Verwaltungsanteil) schwankt diese Kennzahl oftmals sehr stark. Die nachfolgende Abbildung 3 stellt die personellen Ressourcen der BBH pro 10.000 Einwohner differenziert nach den vorab gebildeten Clustern dar. Zudem wird die Anzahl an Verwaltungsmitarbeitern pro 10.000 Einwohner separat ausgewiesen. E igenbetrieb/eigenbetriebähnliche Einrichtung Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) Es zeigt sich, dass im Mittel über alle Teilnehmer dieser Auswertung (Cluster 6) der Wert bei 16,2 Gesamtmitarbeitern pro 10.000 Einwohnern (inkl. Azubis, Leih- und Saisonkräften) liegt. Dies © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) entspricht, wie bereits in der Auswertung 2018, einem Faktor von 1,6 im Verhältnis zur Berechnung anhand der Faustformel. Abbildung 2: Rechts- und Betriebsformen von Baubetriebshöfen PERSONAL PRO 10.000 EINWOHNER DIFFERENZIERT NACH CLUSTER  esamtmitarbeiter pro 10.000 Einwohner G Verwaltungsmitarbeiter pro 10.000 Einwohner *inkl. Azubis, Verwaltungsmitarbeiter, Leih-/Saisonarbeiter 28,7 30 Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner 25 20 16,2 17,4 14,7 15 4.000 10 7,9 4,2 5 2,5 0,3 1,3 0,8 2,2 1,7 0 Cluster 1 (Kreise, Zweckverband) Cluster 2 Spezialisten (StU) Cluster 3 Baubetriebshof Abbildung 3: BBH-Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner [N Gesamt-Ma.= 184; N Verw-Ma.= 177] Cluster 4 BaubetriebshofPlus Cluster 5 GesamtDienstleister Cluster 6 alle BBH © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) 11 12 AUSWERTUNG Wie eingangs darauf hingewiesen wurde, ist der Umfang des Perdass es wichtig ist, hierbei entsprechend zu unterscheiden. Die 11 % Ergebnisse in Abbildung 3 deuten zudem darauf hin, dass die Berechnung der benötigten Mitarbeiter auf einem Baubetriebshof anhand der etablierten Faustformel (1 Mitarbeiter pro 1.000 Einwohner oder 10 Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner) nicht für jede Baubetriebshofgröße passgenau ist. Auch die Menge der administrativen Mitarbeiter unterscheidet sich in den Clustern 1 bis 5 und reicht von 0,3 bis 4,2 Verwaltungsmitarbeitern pro 10.000 Einwohner und entspricht einem Faktor 14. Im Mittel aller teilnehmenden Betriebe liegt der Anteil der Verwaltungsmitarbeiter bei ca. 11 Prozent. Bei Baubetriebshöfen mit sehr hohem Overheadanteil sind in der Regel komplette Planungsbereiche (zum Beispiel für Straßen, Brücken, Lichtsignalanlagen, Hochwasserschutz) mit allen hoheitlichen Aufgaben (Gebührenveranlagung, Kontrollen zur Verkehrssicherheit, Naturschutz etc.) aus der Kommunalverwaltung übernommen worden. 52+37+11K ALTERSGRUPPEN DER BESCHÄFTIGTEN sonaleinsatzes sehr stark vom Aufgabenspektrum abhängig, so 35 % 54 % Anteil Mitarbeiter jünger 50 Jahre Anteil Mitarbeiter zwischen 50–60 Jahre Anteil Mitarbeiter älter als 60 Jahre © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Altersdurchschnitt Abbildung 4: Altersgruppen von Beschäftigten an Baubetriebshöfen Die demografische Entwicklung in Deutschland mit einer im Durchschnitt alternden Gesellschaft zeigt sich nach wie vor auch in der Auswertung der Betriebsdaten für die Baubetriebshöfe. Insgesamt werden in den teilnehmenden Betrieben 46 Personen Wird das Durchschnittsalter der Mitarbeiter betrachtet, so liegt im Verwaltungsbereich und 485 im operativen Bereich ausgebil- dieses im Mittel bei 47,5 Jahren. Der Schwankungsbereich (Mini­ det. Schwerpunkte bilden hierbei die Kfz-Werkstatt und gärtne- malwert zu Maximalwert) reicht jedoch von 30,0 bis 58,2 Jahre. rische Berufe. Im Mittel sind 46,1 Prozent der Mitarbeiter je Betrieb über 50 Der Anteil der Baubetriebshöfe mit innerbetrieblicher Ausbildung und 11,0 Prozent über 60 Jahre alt. Hier zeigen sich auch bei hat im Vergleich zu 2018 um 8 Prozent abgenommen. Allerdings ist den Baubetriebshöfen deutliche Hinweise auf eine überalterte die Zahl der Auszubildenden je Betrieb von 2,75 auf 2,9 gestiegen. Belegschaft. Für die BBH bedeutet dies, dass eine nicht unbedeutende Anzahl an Mitarbeitern in den nächsten 10 bis 15 Jahren ersetzt werden muss. Darüber hinaus fällt mit jedem Saisonkräfte/Leiharbeiter Mitarbeiter, der altersbedingt in Rente geht, meistens auch ein 70 der teilnehmenden BBH setzen Saisonkräfte ein, im Mittel liegt über lange Jahre aufgebautes Fachwissen weg. der Anteil bei 4,5 Prozent an der Gesamtzahl der eingesetzten Mitarbeiter. Leiharbeiter kommen ebenfalls zum Einsatz, jedoch Es ist daher nicht unerheblich, sich zeitnah um motivierten und nur bei 18 Betrieben. Der Anteil liegt hier bei 2,7 Prozent an der gut ausgebildeten Nachwuchs zu bemühen. Gleichzeitig sollte Gesamtzahl, was darauf schließen lässt, dass es sich im Wesent- auch darüber nachgedacht werden, wie man ältere Mitarbeiter lichen um Ersatzkräfte für Langzeiterkrankte oder für besonders in neuen Rollen in die Mitarbeiterstruktur einbinden könnte. Im arbeitsintensive Zeiten handelt. Vergleich zu 2018 ist das Durchschnittsalter noch einmal von 47,0 auf 47,5 Jahre gestiegen. Ausbildung 2.6 Fuhrpark/ Werkstatt 96 Baubetriebshöfe (das sind ca. 52 Prozent der teilnehmenden Die teilnehmenden Baubetriebshöfe verfügen in Summe über Betriebe) bilden aus: insgesamt 10.125 Fahrzeuge. Die nachfolgende Abbildung 5 stellt • 17 sowohl im Verwaltungsbereich als auch im operativen dar, welche Fahrzeug-/Gerätegruppen wie häufig in den BBH zum Bereich und • 79 ausschließlich im operativen Bereich. Einsatz kommen. VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 13 ANTEIL DER EINGESETZTEN FAHRZEUG- UND GERÄTEGRUPPEN AUF BBH Transporter (Pritsche, Doppelk. etc.) < 3,5 t 26,4 Pkw (z. B. für Kontrolleure) 10,5 Lkw < 7,5 t 9,9 Lkw > 7,5 t 8,0 Kleintraktoren 7,5 Abfallsammelfahrzeuge entspricht 2.677 Fzg. 5,8 Kehrmaschinen 5,1 Ackerschlepper/sonstige Großgeräteträger 5,0 Großflächenmäher 4,6 kleine Multifunktionsfahrzeuge 4,5 Klein-/Mini-Kipper Gesamt 10.125 Fzg. 4,0 Radlader 3,7 Steiger (Baumpflege) 1,4 Bagger 0,8 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 Anteil am Gesamtfuhrpark in % Abbildung 5: Anteil der eingesetzten Fahrzeug- und Gerätegruppen auf BBH © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) HÄUFIGKEIT DER EINGESETZTEN FAHRZEUG- UND GERÄTEGRUPPEN (ABDECKUNGSGRAD) Transporter (Pritsche, Doppelk. etc.) < 3,5 t 94,6 86,4 Radlader Pkw (z. B. für Kontrolleure) 86,4 Ackerschlepper / sonstige Großgeräteträger 85,3 Kleintraktoren 83,7 Lkw > 7,5 t 81,0 Lkw < 7,5 t 71,7 kleine Multifunktionsfahrzeuge 69,6 Großflächenmäher 68,5 Kehrmaschinen 64,7 Minibagger 53,3 Klein-/Mini-Kipper 51,6 Steiger (Baumpflege) 40,2 Friedhofsbagger 38,0 Abfallsammelfahrzeuge 32,6 Bagger 22,8 Fahrzeuge der Kanalreinigung 9,8 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 100,0 Nennung der Betriebe in % Abbildung 6: Häufigkeit der Fahrzeug- und Gerätegruppen auf Baubetriebshöfen (Abdeckungsgrad) © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) 14 AUSWERTUNG Bei der Gesamtbetrachtung des Fuhrparks überwiegt mit 94,6 Pro- ABGASNORMEN FUHRPARK BAUBETRIEBSHÖFE zent der Einsatz von Transportern. Diese werden ins­besondere von Kolonnen und Handwerkern genutzt. Daneben haben weitere Fahrzeuggruppen wie Radlader, LKW > 7,5 t, Ackerschlepper und Abgasnorm Zusätzlich wurde bei den Betrieben die Zusammensetzung des Fuhrparks hinsichtlich der Abgasnormen abgefragt. Für gut 45 4+9+1830327K 4% 7% Kleintraktoren einen hohen Nutzungsgrad auf Baubetriebshöfen. 32 % Prozent der Fahrzeuge (4.589 Stück) konnten die Teilnehmer diese 18% Repräsentiert 4.589 Fahrzeuge Angaben bereitstellen. Inzwischen lässt sich für 69 Prozent der Fahrzeuge ein Standard höher EURO IV ausweisen (EURO V, EEVStandard und EURO VI). 2018 waren es hier nur 58 Prozent. Das zeigt, dass die Modernisierung des Fuhrparks in puncto Schadstoffausstoß und Kraftstoffeffizienz bei den Baubetriebshöfen 30 % ernst genommen und konsequent vorangetrieben wird. Werkstatt EURO I-II EURO V 77,2 Prozent der teilnehmenden BBH haben eine eigene Werk- EURO III EURO VI statt, wobei ein Drittel davon auch weitere Fahrzeuge aus dem kommunalen Fuhrpark, zum Beispiel der Feuerwehr oder anderer 9% EURO IV EEV-Standard © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Abbildung 7: Zusammensetzung der Abgasnormen im Fuhrpark von Baubetriebshöfen Fachbereiche, betreut. Der betreute Fuhrpark der Werkstatt setzt sich im Mittel zu ca. 80 Prozent aus eigenen Fahrzeugen und zu ca. 20 Prozent aus Fremdfahrzeugen zusammen. Der Verwaltungsmitarbeiteranteil in den Werkstätten liegt im Durchschnitt bei 17 Prozent. Im Mittel über alle Teilnehmerbetriebe betreut ein operativer Werkstattmitarbeiter ca. 25,0 Fahrzeuge. ANZAHL BETREUTER FAHRZEUGE JE OPERATIVEM WERKSTATT-MITARBEITER UND JAHR Alternative Antriebssysteme und Kraftstoffe 43 Prozent der teilnehmenden Baubetriebshöfe haben sich sowohl mit alternativen Antriebssystemen (E-Fahrzeug, Hybrid etc.) als auch mit alternativen Kraftstoffen (überwiegend Erd-/Autogas) 39,6 (Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen) jedoch noch auf einem insgesamt niedrigen Niveau. Im Vergleich zur Erhebung 2018 zeigt sich bei den alternativen Antrieben eine Zunahme um 1,15 Prozent. Aufgrund von politischen und rechtlichen Entscheidungen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene ist für die kommenden Jahre mit einer signifikanten Zunahme in 27,5 24,0 25,0 Cluster 3 Cluster 4 Cluster 5 Baube­ Baube­ Gesamttriebshof triebs­hof­ DienstPlus leister Cluster 6 alle BBH 24,5 10,5 beachte: n=2 (Fahrzeuge mit alternativem Antrieb) und knapp 0,4 Prozent beachte: n=4 Der prozentuale Anteil am Gesamtfuhrpark liegt mit 3,2 Prozent Fzg. pro Mitarbeiter auseinandergesetzt und ihren Fuhrpark entsprechend bestückt. Cluster 1 Kreise, Zweck­ verband Cluster 2 Spezialisten (Tiefbau/ StU) diesem Bereich zu rechnen. Zu nennen wäre beispielsweise die Umsetzung der Clean Vehicles Directive. Kernstück dieser Verordnung ist, dass die öffentlichen Auftraggeber, darunter die kommunalen Baubetriebshöfe, zukünftig verpflichtet werden sollen, eine Beschaffungsquote „sauberer Fahrzeuge“ einzuhalten. In Abbildung 9 ist dargestellt, welche Hindernisse aktuell bei der Umstellung des Fuhrparks gesehen werden. Abbildung 8: Betreute Fahrzeuge je operativem Werkstattmitarbeiter VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 15 Abbildung 9 7+33+242610O 6,5 % 9,8 % Fehlende finanzielle Förderung Sonstiges 26,1 % Kosten der Fahrzeuge Hindernisse bei der Einführung alternativer Antriebssysteme Anzahl der Nennungen N = 153 (Mehrfachnennungen möglich) 24,2 % Marktreife der Technik 33,3 % Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge 16 AUSWERTUNG 2.7 Grünflächenunterhaltung Blickt man auf den rückgemeldeten Datenbestand, so zeigt sich, dass im Mittel 0,36 Bäume pro Einwohner durch die BBH zu be- Bei den betreuten Grünflächen machen Grünanlagen/Parks, Ex- treuen sind (2018: 0,29). Der Anteil der Bäume in Baumgruppen tensivflächen und Straßenbegleitgrün den größten Anteil aus lässt sich dabei jedoch oftmals nur schätzen, so dass die gelie- (siehe Abbildung 10). ferten Daten in der Regel auf Basis des Erfahrungsschatzes der Experten vor Ort ermittelt wurden. Da sich der Kontroll- und Un- Im Durchschnitt über alle teilnehmenden Betriebe ergeben sich terhaltungsaufwand insbesondere nach Art, Alter und Zustand des zu betreuende Grünflächen von ca. 29,9 m² pro Einwohner. Die Baumes unterschiedlich umfassend darstellt, wurde der Anteil der zu betreuende Fläche hat demnach gegenüber 2018 (25,8 m²/E) Jungbäume explizit abgefragt. Der Anteil der Jungbäume, definiert zugenommen. Bei einer differenzierten Betrachtung der Einzelob- als Baum jünger 15 Jahre, liegt im Durchschnitt bei 13 Prozent. jekte erkennt man, dass sich die Zunahmen auf alle Flächentypen (bis auf Sportplätze) beziehen. Damit zeigt sich, dass sich in vielen Grundsätzlich empfehlen wir, aufgrund der genannten sehr un- Kommunen der Anteil an Grünflächen erhöht hat, zum Beispiel terschiedlichen Rahmenbedingungen (Baumgruppen, Schätzwer- durch Umgestaltung von Industriebrachen. Diese Flächen fallen in te, Anteil Jungbäume, Vergabeanteile) die genannten Daten zum der Regel direkt in den Zuständigkeitsbereich der Baubetriebshöfe Baumbestand als Orientierungswerte anzusehen. – leider meistens ohne, dass es zu entsprechenden personellen Aufstockungen kommt. Die Personalkennzahlen gestalten sich im Bereich Grünflächen­ unterhaltung wie folgt: Über alle teilnehmenden Betriebe mit Betrachtet man im nächsten Schritt die Tabelle 4, so wird er- Grünflächenunterhaltung werden ca. 5,7 ha pro operativem kenntlich, dass im Mittel für ca. 4.370 Einwohner ein Sportplatz Mitarbeiter gepflegt. Der Verwaltungsanteil wurde im Mittel mit und für 692 Einwohner ein Kinderspielplatz zur Verfügung ste- 7 Prozent angegeben. Der Anteil der Saisonkräfte ist hier mit hen, die wiederum durch die BBH zu unterhalten sind. Zudem 10,6 Prozent am höchsten, der Anteil der Leihkräfte liegt bei ca. sind im Mittel ca. 8 Spielgeräte pro Kinderspielplatz zu kontrol- 3 Prozent. lieren und zu warten. 2018 waren im Vergleich 6,5 Spielgeräte pro Kinderspielplatz zu prüfen. Dies verdeutlicht den Trend zu mehr Im Weiteren wurden im Rahmen der Umfrage die Pflegeumfänge multifunktionalen Spiellandschaften anstelle von Einzelgeräten. (Jahreseinsatzstunden) im Grünflächenwesen abgefragt. Es lässt Diese stehen auf einer mittleren Kinderspielplatzfläche von ca. sich feststellen, dass im Durchschnitt die Aufwendungen pro Qua- 1.200 m² pro Spielplatz (2018: ca. 1.500 m²). Auch hier lässt sich dratmeter und Jahr bei Kinderspielplätzen und beim Straßen- die Entwicklung ablesen, dass immer mehr Kommunen den Wert begleitgrün auf einem ähnlichen Niveau, bei ca. 2 Minuten pro von attraktiven Kinderspielplätzen erkennen und in deren Umbau m² und Jahr liegen, gefolgt vom Bereich Grünanlagen und Parks und Modernisierung investieren. mit ca. 1,3 Minuten pro m². Sportanlagen liegen, aufgrund der guten maschinellen Bearbeitungsmöglichkeiten des Großteils der Zwei weitere wichtige Aufgabenschwerpunkte der Baubetriebs- Flächen mit Großflächenmähern, auf einem Niveau um 1 min/ höfe im Bereich des Grünflächenwesens stellen sowohl die ver- (m²×a). Der Pflegeaufwand ist bei Extensivflächen, dem Namen kehrssichernde Kontrolle als auch die Unterhaltung der Bäume an entsprechend, deutlich niedriger (siehe Abbildung 11). Straßen und in Grünanlagen dar. Vielerorts sind die Baumbestände mittlerweile „digitalisiert“ und liegen in Form von georeferen- Bei der Betrachtung der Pflegeaufwände je Baum (also: Jahres- zierten Bestandsdaten für jeden einzelnen Baum bzw. teilweise einsatzstunden je angegebenem Baumbestand, nicht je gepfleg- auch für Baumgruppen vor, so dass detaillierte Angaben zu Anzahl tem Baum) zeigen sich Aufwände je Baum und Jahr von knapp und Baumalter gemacht werden konnten. 16 Minuten. EINWOHNER JE SPORTPLATZ UND KINDERSPIELPLATZ Cluster 6 alle Teilnehmerbetriebe Untergrenze Einwohner je Sportplatz (E/Sportpl.) Einwohner je Kinderspielplatz (E/KSP) Tabelle 4: Objekte der Grünflächenunterhaltung bezogen auf Einwohner Obergrenze Median Nennungen Anzahl 2.612 7.603 4.369 103 491 852 692 140 VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 GRÜNFLÄCHEN IN QUADRATMETER PRO EINWOHNER Grünanlagen/Parks 9,1 Extensivflächen 7,7 Straßenbegleitgrün 5,2 Sportplätze 3,9 Sonstige Flächen 2,7 Flächen an Schulen 2,7 Kinderspielplätze Median (Cluster 6) Gesamt-Grünfläche: 29,9 m²/E 2,3 Flächen sonst. städt. Einrichtungen 3,5 0,00 1,00 2,00 3,00 4,00 5,00 6,00 7,00 8,00 9,00 10,00 Objekttypen nach m²/E Abbildung 10: Grünflächen pro Einwohner, differenziert nach Objekttyp © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) DURCHSCHNITTLICHER PFLEGEUMFANG Pflege Kinderspielplätze 2,0 Pflege Straßenbegleitgrün 1,8 Pflege Grünanlagen und Parks 1,3 Pflege Sportplätze 0,8 Pflege Extensivflächen 0,2 0,0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 Pflegeumfang in min/(m²×a) Abbildung 11: Pflegeumfang in Minuten pro Quadratmeter und Jahr in der Grünflächenunterhaltung © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) 17 18 AUSWERTUNG Die Kontrollaufwände je Baum und Jahr (Bezug ebenfalls Baum- sind, werden bei einem Teil der Betriebe Leistungen auch an Drit- bestand) liegen im Mittel bei ca. 4 Minuten. Hintergrund für die te vergeben. Die nachfolgende Tabelle 5 zeigt den aktuellen Stand leichte Abnahme bei den Kennzahlen kann eine intensivere Nut- zu Vergabequoten auf. zung von EDV und die Anwendung der FLL-Richtlinie zur Baumkontrolle sein. Kinderspielplatzkontrollen werden in der Regel klassisch durch den BBH durchgeführt; nur etwa 8 Prozent der zuständigen Be- Die Kontrollaufwände bei Kinderspielplätzen lassen sich im Mittel triebe vergeben Leistungen in diesem Bereich an Dritte. Im Be- bei 0,6 Minuten pro Quadratmeter und Jahr oder ca. 14 Stun- reich der Pflege im Straßenbegleitgrün und in Grünanlagen liegt den pro Kinderspielplatz und Jahr ausweisen. Da es sich bei der der Vergabegrad an externe Dritte bei ca. 15 Prozent, bei der Betrachtungsweise der Aufwände um ein insgesamt grobes Be- Baumpflege und Baumkontrolle bei über 20 Prozent. rechnungsverfahren handelt (Summe aller Jahreseinsatzstunden je Objekttyp bezogen auf die angegebenen Flächen je Objekttyp), Die Vergabequote, ermittelt über den Kostenanteil, schwankt sehr verweisen wir an dieser Stelle noch einmal explizit auf den ori- deutlich. Im Bereich der Baumkontrollen ist diese Quote mit fast entierenden Charakter dieser Werte. 95 Prozent (Median) in dieser Umfrage am höchsten. Danach folgt die Pflege von Extensivflächen mit ca. 74 Prozent. Sofern die an dieser Umfrage beteiligten Baubetriebshöfe nicht selbst ausschließlich Dienstleister für die genannten Aufgaben VERGABEQUOTEN IN DER GRÜNPFLEGE Cluster 6 Vergabequoten in % (wenn ausweisbar)** Anteil Betriebe* mit Vergaben % Mini­mum Maximum Median Nennungen Anzahl 15,0 0,0 90,0 15,0 21 7,8 0,1 100,0 5,0 7 Kinderspielplatzpflege 13,2 0,0 75,0 12,0 17 Baumkontrollen 22,0 0,3 100,0 95,0 21 Baumpflege 21,0 0,0 100,0 20,0 31 Pflege Straßenbegleitgrün 13,2 0,3 100,0 10,0 18 Pflege Sportplätze 10,8 1,0 100,0 15,0 13 Pflege Extensivflächen 12,6 4,0 100,0 74,3 14 Pflege Grünanlagen und Parks Kinderspielplatzkontrollen *) Betriebe mit Zuständigkeit Grünflächen (187 Betriebe) **) Bezugsgröße Kosten Tabelle 5: Vergabequoten am BBH in der Grünflächenunterhaltung 2.8 Friedhofswesen Die Organisation der Pflege- und Bestattungsleistungen erfolgt 82 BBH haben angegeben, für das Friedhofswesen operativ sehr unterschiedlich, wie die in der folgenden Tabelle 7 aufge- zuständig zu sein. Dies entspricht in etwa 46 Prozent aller führten Arbeitsweisen zeigen. antwortenden Baubetriebshöfe. Die nachfolgende Tabelle 6 zeigt die großen Unterschiede bei der Friedhofsstruktur der Bei ca. 39 Prozent der Baubetriebshöfe kommen separate Be- antwortenden BBH (Anzahl und Größe der Friedhöfe). stattungskolonnen zum Einsatz. Bei den anderen erfolgt eine gemischte Arbeitsweise aus Pflege- und Bestattungsarbeiten. Es Betrachtet man die personelle Ausstattung für Pflegearbeiten im zeigt sich zudem, dass bei knapp zwei Drittel der Betriebe auch Detail, so betreut ein operativer Mitarbeiter ca. 2,3 ha Friedhofs- Teilleistungen durch den Bereich der Grünflächenunterhaltung fläche. Leih- und Saisonkräfte kommen im Friedhofsbereich eher übernommen werden (zum Beispiel Baumkontrolle und Baum- selten zum Einsatz. Der Anteil der Verwaltungskräfte im Bereich pflegearbeiten). Friedhof liegt im Durchschnitt bei 16,3 Prozent. Von diesen werden im Mittel ca. 231 Bestattungen pro Sachbearbeiter abgewickelt. VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 19 FRIEDHOFSSTRUKTUR: ANZAHL UND FLÄCHEN Cluster 6 Mini­mum Maximum Median Nennungen Anzahl 0,2 18,0 1,9 108 0,01 0,4 0,1 109 0,2 25,5 2,7 70 ∅ Anzahl FH (städtisch + ​konfessionell)/10.000 E ∅ Anzahl FH (städtisch + ​konfessionell)/km² Stadtfläche ∅ ha Friedhofsfläche/FH (nur städtische FH) Tabelle 6: Strukturdaten Friedhofswesen ORGANISATION DER PFLEGE- UND BESTATTUNGSLEISTUNGEN Cluster 6 Nennungen Anzahl Anteil* % Betriebe mit separaten Pflegekolonnen 23 28,0 Betriebe mit Teilleistungen durch den Bereich Grünpflege 52 63,4 Betriebe mit separaten Bestattungskolonnen 32 39,0 *) Betriebe mit Zuständigkeit Friedhofswesen (82 Betriebe) Tabelle 7: Organisation des Bestattungswesens und der Grünpflege auf Friedhöfen Betrachtet man die Bestattungen, so zeigt sich, dass bei den Neuvergaben aktuell circa 68,5 Prozent der Bestattungen in Urnen erfolgen. Hierbei zeigt sich eine breite Vielfalt, von Wahl- und Reihengrab über das anonyme Rasengrab bis hin zur Bestattung im Kolumbarium oder an Bäumen. Die nachfolgende Abbildung 12 zeigt die entsprechende Verteilung aller Bestattungsarten bei den teilnehmenden BBH. Unter Sonstige fallen beispielsweise Gräber für Totgeburten, Kindergräber, muslimische Grabfelder, Aschefelder et cetera. Prüft man die personellen Arbeitsaufwände detailliert, so erkennt man, dass für Pflege ca. 3,1 Minuten pro Quadratmeter und Jahr und für Bestattungen im Mittel ca. 0,6 Minuten pro Quadratmeter und Jahr anfallen. Pro Bestattung fallen 5,2 Personenstunden an (Mittelwert aus Urnen- und Sargbestattungen). Der Anteil der Betriebe, mit Vergaben im Friedhofsbereich liegt im Mittel bei ca. 13,4 Prozent (Bestattungswesen) bzw. ca. 12,2 Prozent (Pflege). Beide Anteile sind gegenüber 2018 gesunken. VERTEILUNG NACH BESTATTUNGSARTEN BEI NEUVERGABEN 34+23+201184K 8% 4% 11 % 34% N=31.219 Bestattungen 20 % 23 % Wahlgräber Baumgräber Reihengräber Sonstige anonyme Rasengräber Kolumbarien © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Abbildung 12: Übersicht über die Verteilung nach Bestattungsarten 20 AUSWERTUNG 2.9 Straßenunterhaltung In dieser Betrachtungsweise bilden die eigenen operativen Mitarbeiter mit 78 Prozent die erwartungsgemäß größte Gruppe. Bei den Teilnehmern der Umfrage kommen insgesamt 3.060 Mit- Circa 4 Prozent der Mitarbeiter sind Azubis. Auch im Bereich arbeiter im Bereich Straßenunterhaltung zum Einsatz. Die Mit- der Straßen­ unterhaltung kommen nur wenige Leih- und arbeiterverteilung (über alle Teilnehmer) zeigt die nachfolgende Saisonkräfte zum Einsatz. Eigene Planungsmitarbeiter für den Abbildung 13. Straßenbau haben 14 Prozent der teilnehmenden Betriebe mit Straßenunterhaltung. Zu beachten ist hierbei, dass es sich um VERTEILUNG DER MITARBEITER IM BEREICH STRASSENUNTERHALTUNG 14+3+7841K 4% 1% 14 % 3% 78 % Verwaltung Planung eigene Mitarbeiter operativ Azubis Leih-/Saisonkräfte ein Gesamtergebnis (ohne Normierung auf eine Bezugsgröße) handelt und somit größere Betriebe das Ergebnis entsprechend beeinflussen. Betrachtet man das zu betreuende Fahrbahn- bzw. Gesamtnetz, so zeigt sich, dass im Durchschnitt ca. 52 km Fahrbahnen bzw. 95 km Gesamtnetz (Fahrbahnen, Wirtschaftswege, Geh-/Radwege, Radwanderwege etc.) pro 10.000 Einwohner von den BBH betreut werden. Im Durchschnitt (Cluster 6) bearbeitet ein operativer Mitarbeiter ca. 17 km Fahrbahn-/Straßennetz. Es zeigen sich hierbei ins­gesamt nur geringe Unterschiede in den jeweiligen Clustern. Ein Straßenkontrolleur betreut im Mittel ca. 156 km Fahrbahn-/Straßennetz. Die Schwankungsbreite ergibt sich aus der unter­schiedlichen Zusammensetzung des Straßennetzes und der damit einhergehenden Art der Kontrolle (zu Fuß, mit dem PKW etc.). Betrachtet man den Prozess der Straßen- oder Streckenkontrolle, so zeigt sich, dass im Mittel pro km Gesamtnetz ca. 3,1 Personalstunden anfallen (2018: 3,3). Pro Kilometer Gesamtnetz werden dabei durchschnittlich 1,4 Schadensmeldungen pro © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Abbildung 13: Übersicht über die Verteilung der Mitarbeiter im Bereich Straßenunterhaltung Jahr erhoben (2018: 1,7). Aus diesen Meldungen ergeben sich unter anderem die Aufträge für die Instandhaltungskolonnen. JAHRESAUFWAND INSTANDHALTUNGSARBEITEN BZW. ​BESCHILDERUNGSARBEITEN Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl Aufwand Instandhaltungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (h/[km×a]) 9,2 35,4 17,3 66 Aufwand Beschilderungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (h/[km×a]) 2,5 8,6 4,9 68 Aufträge Instandhaltungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (Auftr./[km×a]) 0,8 3,0 1,7 41 Aufträge Beschilderungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (Auftr./[km×a]) 0,4 1,3 0,7 41 Aufwand Instandhaltung pro Auftrag (h/Auftr.) 5,4 21,0 10,4 40 Aufwand Beschilderung pro Auftrag (h/Auftr.) 3,4 10,6 6,0 38 Tabelle 8: Aufwandskennzahlen aus der Straßenunterhaltung VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 21 Die Tabelle 8 stellt die Jahresaufwände für Instandhaltungs- und 2.10 Straßenreinigung Beschilderungs­arbeiten dar. Auch die Straßenreinigung und Aufträge zum Erhalt der öffentliBezogen auf das zu betreuende Gesamtnetz ergeben sich Jahres- chen Ordnung gehören zum Aufgabenspektrum von Baubetriebs- arbeitsaufwände von durchschnittlich ca. 17 h/(km × a) für die In- höfen. Die maschinelle Straßenreinigung ist bei ca. 26 Prozent aller standhaltung und ca. 5 h/(km × a) für Beschilderungsarbeiten. Für BBH vergeben. Bei den kleineren Gemeinden <10.000 Einwohner einen Instandhaltungsauftrag fallen im Durchschnitt 10,4 und für beträgt der Vergabeanteil bisweilen sogar 75 Prozent. Darüber hi- einen Beschilderungsauftrag ca. 6,0 Personalstunden an. Hierbei naus kümmern sich die BBH umfassend um alle Arten von Ver- ist eine mittlere Kolonnengröße zu berücksichtigen. Sowohl In- unreinigungen im Stadtbild und sind ein verlässlicher Partner für standhaltungs- als auch Beschilderungskolonnen setzen sich im eine attraktive Kommune (siehe Abbildung 14). Mittel aus zwei Mitarbeitern zusammen, wobei die Größe durchaus von Betrieb zu Betrieb variiert. Wegen der großen Anzahl an kleinen BBH, in denen Grünflächen­ unterhaltung und Straßenreinigung aus einer Hand erfolgen, er- Bezogen auf das Gesamtnetz werden durchschnittlich pro 1.000 geben sich kaum Schnittstellen, wie sie in Großstädten vorgefun- km 5,9 sogenannte Flick-/Instandsetzungskolonnen bzw. 3,3 Be- den werden, wo die Reinigung von unterschiedlichen Objekten schilderungskolonnen vorgehalten. Wegen der unterschiedlichen durch verschiedene Akteure durchgeführt wird. Abbildung 15 auf Kolonnengrößen ergeben sich rechnerisch pro 1.000 km ca. 11,2 Seite 22 zeigt die durchschnittliche personelle Aufteilung der Mit- bzw. 3,2 Vollzeitäquivalente (bei 1.550 h/[VZÄ × a]). arbeiter im Bereich Straßenreinigung. AUFGABEN IN DER STRASSENREINIGUNG Entfernung von wilden Ablagerungen 94,2 Leerung von Straßenpapierkörben 93,3 Leerung von Papierkörben in Grün­ anlagen/auf Friedhöfen etc. 86,5 Entfernung von Wildkraut (im Straßenkörper) 85,6 Reinigung von Bushaltestellen 83,7 Entfernung von Littering im Begleitgrün 81,7 76,0 Graffiti-Entfernung 75,0 Entfernung von Littering in sonstigen Grünflächen Reinigung der Straße (z. B. durch Kehrmaschine) 72,1 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Anzahl Nennungen in % Abbildung 14: Übersicht über die Leistungen im Bereich Straßenreinigung [N=104] © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) 22 AUSWERTUNG VERTEILUNG DER MITARBEITER IM BEREICH STRASSENREINIGUNG VERTEILUNG DER WINTERDIENSTKOSTEN (IN 2018/2019) 6+22+5220K 37+27+1917K 6% 20 % 17 % 22 % 37 % 19 % 1.450 Mitarbeiter in der Straßenreinigung 52 % 27 % Disponenten Kehrmaschinenführer H  andkehrer Sonstige Mitarbeiter Personal Lohnunternehmer © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Abbildung 15: Übersicht über die Verteilung der Mitarbeiter im Bereich Straßenreinigung [N=104] Fahrzeuge/Geräte S achmittel (inkl. Streustoffe) © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Abbildung 16: Mittlere Aufteilung der Winterdienstkosten [N=62] PERSONELLE RESSOURCEN JE BEREICH AN BBH Grünflächenwesen 6,0 Abfallsammlung 5,0 Straßenunterhaltung 2,8 Friedhofswesen 1,8 Gebäudeunterhaltung 1,4 Kanalbetrieb 1,3 Straßenreinigung 1,0 Forstbetrieb 0,8 Kfz-Werkstatt 0,6 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 operative Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner Ma./10.000 E Abbildung 17: Übersicht Mitarbeiterressourcen je Bereich [N=184] © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 23 2.11 Winterdienst Pandemieplan zurückgreifen. Die BBH-Leiter waren in der Regel direkt ins Krisenmanagement involviert (1 Prozent als Leiter des Winterdienst ist in der Regel Aufgabe aller Mitarbeiter des BBH. Der Krisenstabs, 30,7 Prozent als festes und 62,5 Prozent als situati- Unterschied zwischen dem langen und harten Winter 2009/2010 onsbezogenes Mitglied). und dem milden Winter 2018/2019 lag hinsichtlich der Kosten im Mittel bei einem Faktor von 1,9. Der Anteil der Fremdleistun- Dabei konnten durch die Ausnahmesituation sowohl positive als gen an den Gesamtkosten lag durchschnittlich bei ca. 23 Pro- auch negative Erfahrungen gesammelt werden. Bezüglich der zent 2009/2010 bzw. bei ca. 32 Prozent 2018/2019. Während die Frage zu der am stärksten als positiv wahrgenommen Erfahrung Eigenleistungen im Durchschnitt um 47 Prozent gesenkt werden antworteten 31 Betriebe in Form eines Freitextes: konnten, waren es bei den Fremdleistungen nur 20 Prozent. 62 Baubetriebshöfe gaben für den Winter 2018/19 konkrete Kostenaufteilungen an, wodurch sich im Mittel eine Aufteilung nach Abbildung 16 ergab. • 31 Prozent waren von dem hohen Maß an Disziplin beeindruckt, 2.12 Weitere Bereiche • 28 Prozent waren positiv überrascht von den Locke­rungen bei der EDV-Beschaffung, Neben den fünf Schwerpunktbereichen wurde zum Abschluss eine Zuordnung aller Mitarbeiter zu weiteren Bereichen abgefragt. Hier konnten Angaben zu • 22 Prozent fanden den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern am bemerkenswertesten und • 19 Prozent hätten so viel Flexibilität nicht erwartet. • Abfallsammlung, • Kfz-Werkstatt, • Kanalbetrieb, • Forstbetrieb, Bezüglich der am negativsten empfundenen Erfahrungen gaben • Gebäudeunterhaltung 26 Betriebe ein Feedback: und sonstigen Bereichen gemacht werden. Da die BBH von diesen Bereichen hinsichtlich Mitarbeiterund Fahrzeugpool zum Teil stark geprägt werden, wurden die Angaben unter anderem für die Clusterung der Auswertungen als Kriterium herangezogen. Die Abbildung 17 zeigt zur Orientierung die personellen Ressourcen, bezogen auf den Einsatz operativer Mitarbeiter, in einer auf 10.000 Einwohner normierten Darstellung für alle wesentlichen Arbeitsfelder eines BBH. • 46 Prozent bemängelten die Informationspolitik und die Kommunikation, • 31 Prozent wiesen auf Probleme bei der Umsetzung der Schutzmaßnahmen hin und • 23 Prozent gaben an, die EDV-Umstellung Der Bereich Grünflächenwesen ist bei den teilnehmenden Betrie- (insbesondere beim Homeoffice) habe vielfach nicht ben im Durchschnitt mit 6,0 operativen Mitarbeitern pro 10.000 funktioniert. Einwohner personell am stärksten ausgeprägt. Sofern eine Abfallsammlung durch den BBH erfolgt, kommen im Mittel 5 Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner zum Einsatz. Im Weiteren folgen die Bereiche Straßenunterhaltung und Friedhofswesen. 2.13 Auswirkungen der Corona-Krise Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie. Die BBH mit ihren systemrelevanten Tätigkeiten der Daseinsvorsorge und der Verkehrssicherheit mussten oftmals improvisieren. Nur 67,3 Prozent konnten in diesem Zusammenhang auf einen bestehenden 24 AUSWERTUNG MÖGLICHE AUSWIRKUNGEN DER CORONA-KRISE AUF DAS FINANZVOLUMEN DER BBH Allgemeine Budgetkürzung (z. B. x %) 27,9 % Sonstiges 26,0 % Investitionsstopp (z. B. keine Fahrzeugneubeschaffung) 17,3 % Einstellungsstopp 10,6 % Reduzierung Fremdleistungen 9,6 % 0  % 5  % 10% 15% 20% 25% 30% Nennungen in Prozent (%) Abbildung 18: Übersicht über die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die BBH (Mehrfachnennung möglich) [N=104] © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) AUSWIRKUNGEN DER CORONA-KRISE AUF DIE DIGITALISIERUNG Verstärkte Nutzung Videokonferenzen 42,3 % Verstärkte Nutzung Homeoffice 39,4 % Kauf von mehr Laptops 19,2 % Kauf von mehr Smartphones 13,5 % 0  % 5  % 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45% 50% Nennungen in Prozent (%) Abbildung 19: Übersicht über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung (Mehrfachnennungen möglich) [N=104] © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Bezüglich der möglichen Auswirkungen der Pandemie auf das Die Abbildung 19 dagegen zeigt, dass die Pandemie hinsichtlich BBH-Budget wurden Angaben in Abbildung 18 gemacht, die zei- der Digitalisierung einige Prozesse und Beschaffungen beschleu- gen, dass die BBH in den nächsten Jahren mit weiteren zum Teil nigt hat. Der Umgang mit Videokonferenzen, bedingt durch ver- drastischen Kürzungen rechnen müssen. stärkte Nutzung von Homeoffice, wurde schnell alltäglich und das entsprechende Equipment konnte leichter beschafft werden. Unter „Sonstiges“ wurden im Wesentlichen Punkte genannt wie stärkere Budgetbelastung durch höhere Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz (Umsetzung von Hygienekonzepten) oder partielle bis vollständige Haushaltssperren sowie die Senkung von Ausgaben für Ersatzteile und Material auf das erforderliche Minimum. VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 25 2.14 Digitalisierung Das Thema Digitalisierung ist aktuell in aller Munde und be- Hier gibt es große Unterschiede zwischen den BBH-Clustern. schreibt ein sehr weites Feld. Dies reicht von der Ausstattung der Weitestgehend Standard sind offenbar Baumkontrollsoftware Mitarbeiter mit Hardware über die Kommunikation mit Kunden und Friedhofsverwaltungsprogramme. 25 bis 35 Prozent nutzen und Bürgern (zum Beispiel Beschwerdemanagement, Formular- Fachanwendungen für Straßen- und Kinder­spielplatzkontrollen wesen) bis hin zu digitalen Infrastrukturen (zum Beispiel Glätte- und Kataster für Grünflächen, Straßen und Friedhöfe. Bei meldeanlagen, Füllstände in Unterflurbehältern). sonstigen Fachanwendungen, Verwaltungssoftwarelösungen und der Kommunikation mit Kunden und Bürgern gibt es noch Im Rahmen der Betriebsdatenabfrage wurden für die Bereiche Nachholbedarf. Der Bekanntheitsgrad von Förderprojekten zur Grünflächenwesen, Friedhöfe, Straßenunterhaltung und Stra- Digitalisierung war bei den BBH noch recht gering: Nur 11,5 ßenreinigung sowie für Verwaltung und Kundenkommunikation Prozent machten hier Angaben. Genannt wurden Programme der die Nutzung bestimmter IT-Fachanwendungen abgefragt, siehe Länder (5,8 Prozent), vom Bund (4,8 Prozent) und der Kommunen Tabelle 9. (1,0 Prozent). GRAD DER DIGITALISIERUNG IN AUSGEWÄHLTEN AUFGABENBEREICHEN VON BAUBETRIEBSHÖFEN Rücklauf Teilnehmer Nennungen Anz. Anteil % Digitales Grünflächenkataster 35 35,7 Digitales Baumkataster/-kontrollsystem 56 57,1 Digitales KSP-Kontrollsystem 25 25,5 Digitales Grabflächenkataster 12 24,5 Friedhofsverwaltungsprogramm 37 75,5 3 6,1 Straßenbegehersoftware 33 33,3 Digitales Straßenkataster 37 37,4 Digitale Straßenzustandsbewertung 23 23,2 14 18,4 Intelligente Abfallbehälter 7 9,2 Intelligente Unterflurbehälter 3 3,9 Digitale Datenhaltung in Verwaltung (z. B. DMS, Fibu) 53 51,0 Nutzung von Cloudlösungen zur Datenhaltung 27 26,0 Mobiles Arbeiten/Homeoffice 56 53,8 Nutzung von Videokonferenzen 49 47,1 Melde-App/Info-App 35 33,7 Download/Formulare auf der Homepage 33 31,7 Kundenportal 11 10,6 Grünflächenunterhaltung* Friedhofswesen* Digitales Grabstein-Kontrollsystem Straßenunterhaltung* Straßenreinigung* Tourenplanungssoftware Verwaltung** Kundenkommunikation** *) N = 98 (Grünflächen)/49 (Friedhofswesen)/99 (Straßenunterhaltung)/76 (Straßenreinigung) Tabelle 9: Grad der Digitalisierung auf Baubetriebshöfen **) N = 104 (alle Teilnehmer) 26 AUSWERTUNG Am Ende der Befragung 2020 konnten sich die BBH zu dem aus HINDERNISSE BEI DER DIGITALISIERUNG ihrer Sicht größten spezifischen Hindernis (nur eine Antwort war möglich) bei der Digitalisierung ihres BBH äußern. 28 % bei der Digitalisierung gesehen werden (28 Prozent). Daneben benennen 22 Prozent der BBH das Fehlen geeigneter Softwarelösungen, 18 Prozent die fehlende Bereitschaft der Mitarbeiter und 11 Prozent eine fehlende finanzielle Förderung als weitere Hürden. Beim Parameter „Sonstiges“, auf den 21 Prozent entfielen, wurden insbesondere folgende Punkte aufgeführt: Fehlendes Personal für 28+22+181121K 21 % Abbildung 20 zeigt, dass fehlende Budgets als größtes Hindernis 11 % die fachliche Betreuung, (zeitliche) Überforderung der Mitarbeiter, fehlende Softwarelösungen (nur Insellösungen mit ungenügenden Schnittstellenlösungen), Bedenken bezüglich Datenschutz und unzureichende Infrastruktur (fehlender Netzausbau). 22 % 18 % Fehlendes Budget F ehlende geeignete Softwarelösungen  Fehlende finanzielle Förderung Sonstiges F ehlende Bereitschaft der Mitarbeiter © Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Abbildung 20: Haupthindernisse bei der Digitalisierung auf BBH (Einfachnennung möglich) [N=104] 2.15 Zusammenfassung/ Schlussbemerkung Die meisten Kernaussagen aus der ersten VKU-Betriebsdatenab- Dokumentiert werden konnte auch eine Zunahme bei Grün­ frage für Baubetriebshöfe wurden durch den zweiten Durchgang flächen und Bäumen in den Städten und Gemeinden sowie die bestätigt. Es zeigte sich, dass im Bereich der Digitalisierung ein Zunahme des Urnenanteils bei den Bestattungen (im Mittel von deutlicher Schritt nach vorne gemacht wurde – nicht zuletzt auf- 65 auf 67 Prozent in zwei Jahren). Beide Entwicklungen stellen für grund der Corona-Pandemie. die Baubetriebshöfe eine Herausforderung dar. Insgesamt zeigt sich aber, dass Baubetriebshöfe flexibel auf alle Herausforderun- Die Entwicklung eines zunehmend höheren Durchschnittsalters gen reagieren – sei es ein Extremwinter wie 2009/2010 oder auch der Beschäftigten – die entsprechend der demografischen eine Pandemie wie 2020/2021. Entwicklung in der Gesamtbevölkerung verläuft – konnte dagegen nicht signifikant gebremst werden. Eine positive Entwicklung Allen rückantwortenden Betrieben sei an dieser Stelle noch ein- ist jedoch im Bereich Fuhrpark zu verzeichnen: Der Anteil an mal herzlich gedankt, da sie durch ihre Datenlieferung maßgeb- Fahrzeugen mit alternativen Antrieben konnte deutlich erhöht lich zum Entstehen dieses umfassenden Datenwerkes beigetragen werden. haben. Auch die Anzahl an Ausbildungsstellen (trotz leicht rückläufiger Zahl ausbildender Betriebe) hat sich im Vergleich zu 2018 erhöht. VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 27 3 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE 28 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE In diesem Kapitel finden sich Antworten auf sämtliche Fragen, die im Zuge der Umfrage gestellt wurden. Es lässt sich im Detail nachverfolgen, welche Angaben die Betriebe gemacht haben und wo Mittel- und Extremwerte liegen. Die Daten liefern damit einen umfassenden Einblick in das aktuelle Leistungsvermögen der kom­munalen Baubetriebshöfe. Einleitung Um einen plausiblen Wertebereich darstellen zu können, erfolgt die Auswertung von der INFA GmbH mittels Quartilsdarstellung. Als Untergrenze dient hierbei das erste Quartil, unter dem 25 Prozent Clusterung Die Unterschiede zwischen den Bau­betriebshöfen der Werte liegen. Weitere 25 Prozent der Werte liegen oberhalb ergeben sich im Wesentlichen durch das Tätigkeits­ der Obergrenze, welche durch das dritte Quartil gebildet wird. spektrum. Daher orientiert sich die Clusterung nicht Das dargestellte Mittel bildet der Median, welcher den gesamten an den Größen­klassen der Städte und Gemeinden, Werte­bereich zu je der Hälfte teilt (das heißt 50 Prozent der Werte ­sondern erfolgt wie in der neben­stehenden Tabelle liegen unterhalb und 50 Prozent oberhalb). Damit soll gewährleis- dargestellt. tet werden, dass mögliche Ausreißerwerte (zum Beispiel aufgrund besonderer Rahmenbedingungen) bei der Betrachtung nicht zu stark ins Gewicht fallen. In einigen Fällen werden die Minimumund Maximum-Werte der Grundgesamtheit dargestellt. ÜBERSICHT DER CLUSTER Anzahl Bezeichnung Cluster 1 Kreise/Zweckverbände 6 Cluster 2 Spezialisten (Baubetriebshof für Straßenunterhaltung/StU) 11 Cluster 3 Baubetriebshof (BBH ohne Friedhof und Kanal) 72 Cluster 4 BaubetriebshofPlus (BBH mit Friedhof und/oder Kanal) 60 Cluster 5 Gesamtdienstleister (alle typischen BBH-Dienstleistungen inkl. Abfallsammlung) 35 Cluster 6 alle Teilnehmer 184 VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 29 3.1 ALLGEMEINE ANGABEN TEILNEHMENDE BETRIEBE NACH GRÖSSE DER STADT/GEMEINDE Einwohner Städte/Gemeinden Gesamtdeutschland* Rücklauf Anteil an Gesamtdeutschland % Anzahl Anteil % Anzahl Anteil am Rücklauf % 500.000 und größer 14 0,1 3 1,7 21,4 200.000–499.999 26 0,2 3 1,7 11,5 100.000–199.999 41 0,4 10 5,6 24,4 50.000–99.999 110 1,0 39 21,9 35,5 20.000–49.999 511 4,7 69 38,8 13,5 10.000–19.999 897 8,3 28 15,7 3,1 kleiner 10.000 9.200 85,2 26 14,6 0,3 10.799 100 178 100 Summen Anzahl Teilnehmer Städte/Gemeinden Kreise/Zweckverbände 178 - - 6 Anzahl Teilnehmer Gesamt (inkl. Kreise/Zweckverbände) - - 184 *) Quelle: www.destatis.de RECHTS- UND BETRIEBSFORMEN VON BBH Rücklauf Nennungen Anzahl Anteil % 112 61,2 Eigenbetrieb/eigenbetriebsähnliche Einrichtung 53 29,0 Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) 13 7,1 Kapitalgesellschaft/GmbH 2 1,1 Zweckverband 3 1,6 183 100,0 Amt/Regiebetrieb Anzahl Teilnehmer 30 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE 3.2 AUFGABENSPEKTRUM DES BETRIEBES KERNAUFGABEN DER BBH Rücklauf Operative Aufgaben der Baubetriebshöfe Nennungen Anzahl Anteil* % Straßenunterhaltung 178 96,7 Winterdienst 182 98,9 Grünflächenwesen 167 90,8 Kfz-Werkstatt/Lager 142 77,2 Straßenreinigung 134 72,8 Überstützung bei Veranstaltungen 135 73,4 Unterstützungsleistungen für andere Ämter 120 65,2 Gebäudeunterhaltung/Handwerkerdienste 109 59,2 Gewässerunterhaltung 94 51,1 Friedhofswesen 82 44,6 Straßenbeleuchtung 46 25,0 Kanalbetrieb 44 23,9 Abfallsammlung 36 19,6 Forstbetrieb 30 16,3 Abwasserreinigung 14 7,6 Gebäudereinigung 7 3,8 Betrieb eines Krematoriums 7 3,8 Anzahl Teilnehmer 184 *) Anteil von Betrieben, die diese Frage beantwortet haben ZUSTÄNDIGKEIT FÜR ADMINISTRATIVE UND OPERATIVE AUFGABEN Rücklauf Nennungen Anzahl Anteil* % Friedhofsverwaltung 53 28,8 Planungsabteilung Grünunterhaltung 49 26,6 Planungsabteilung Tiefbau 30 16,3 Forstverwaltung 15 8,2 Planungsabteilung Stadtentwässerung 12 6,5 7 3,8 Planungsabteilung Hochbau Anzahl Teilnehmer *) Anteil von Betrieben, die diese Frage beantwortet haben 184 VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 31 3.3 PERSONAL AM BAUBETRIEBSHOF KENNZAHLEN ZUM PERSONALEINSATZ Ober­ grenze Nenn. Anzahl Unter­ grenze Ober­ grenze Nenn. Anzahl Unter­ grenze Ober­ grenze Anzahl Gesamtmitarbeiter* pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 1,1 3,1 2,5 6 2,8 13,6 7,9 11 11,6 18,9 14,7 72 Anzahl Verwaltungsmitarbeiter pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 0,1 0,4 0,3 6 0,5 1,1 0,8 11 0,9 1,7 1,3 65 Anzahl operative Mitarbeiter (gesamt*) pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 1,0 2,7 2,2 6 2,4 11,5 6,8 11 10,2 17,1 13,2 72 Anzahl operative Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 0,9 2,6 2,1 6 2,2 9,5 5,6 11 10,1 16,6 12,7 70 12,2 14,5 13,1 6 10,2 17,2 11,9 11 6,7 11,5 8,6 65 - - - - - - - - - - 16,7 1 2,8 11,2 6,0 4 2,2 15,5 6,6 6 4,4 7,1 6,0 25 Anteil Saisonkräfte (Bezug Gesamtmitarbeiter) in % - - - - 3,9 29,2 5,7 3 2,2 8,0 5,9 27 Anteil Leiharbeiter (Bezug Gesamtmitarbeiter) in % - - - - - - 8,4 1 1,4 2,3 1,7 4 Anteil Verwaltungsmitarbeiter an Gesamtmitarbeitern* in % Anteil Azubis in der Verwaltung (Bezug Verwaltungs-MA) in % Anteil Azubis im operativem Bereich (Bezug eigene operative MA) in % *) inkl. Azubis, inkl. Sasion- und Leiharbeiter Nenn. Anzahl Unter­ grenze Median Cluster 3 Median Cluster 2 Median Cluster 1 32 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE Untergrenze Ober­ grenze Nenn. Anzahl Untergrenze Ober­ grenze Nenn. Anzahl Nenn. Anzahl Median Cluster 6 Ober­ grenze Median Cluster 5 Untergrenze Median Cluster 4 Anzahl Gesamtmitarbeiter* pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 13,7 23,9 17,4 60 20,9 33,9 28,7 35 12,5 23,3 16,2 184 Anzahl Verwaltungsmitarbeiter pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 1,5 2,8 2,2 60 2,5 6,1 4,2 35 1,0 2,9 1,7 177 Anzahl operative Mitarbeiter (gesamt*) pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 12,4 20,8 15,2 60 17,7 28,0 21,7 35 10,9 20,2 14,3 184 Anzahl operative Mitarbeiter pro 10.000 Einwohner (MA/10.000 E) 11,7 18,7 13,6 59 17,1 26,6 20,9 35 10,6 18,7 13,6 181 Anteil Verwaltungsmitarbeiter an Gesamtmitarbeitern* in % 8,4 15,7 11,4 60 11,2 20,1 14,6 35 8,1 15,5 11,5 177 Anteil Azubis in der Verwaltung (Bezug Verwaltungs-MA) in % 4,3 14,2 7,7 7 4,5 7,5 5,6 9 4,5 8,6 6,7 17 Anteil Azubis im operativen Bereich (Bezug eigene operative MA) in % 2,8 7,0 5,1 34 1,9 4,9 3,7 27 2,5 6,9 4,7 96 Anteil Saisonkräfte (Bezug Gesamtmitarbeiter) in % 2,3 18,2 5,9 25 1,2 2,4 1,9 15 2,0 7,9 4,5 70 Anteil Leiharbeiter (Bezug Gesamtmitarbeiter) in % 4,0 10,0 5,0 5 0,9 2,8 1,8 8 1,2 4,0 2,7 18 *) inkl. Azubis, inkl. Saison- und Leiharbeiter DURCHSCHNITTSALTER UND ANTEIL ÄLTERER MITARBEITER Cluster 6 Durchschnittsalter der operativen Mitarbeiter [a] Untergrenze Ober­grenze Median Nennungen Anzahl 30,0 58,2 47,5 87 1,0 80,0 46,1 88 1,0 57,6 11,0 81 Anteil der operativen Mitarbeiter über 50 Jahre (inkl. Mitarbeiter über 60 Jahre) in % Anteil der operativen Mitarbeiter über 60 Jahre in % VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 33 3.4 FUHRPARK (SPEZIALFAHRZEUGE) DES BAUBETRIEBSHOFS ANTEIL DER EINGESETZTEN FAHRZEUG- UND GERÄTEGRUPPEN AUF BBH Cluster 6 Anteil Betriebe mit Nennung % Transporter (Pritsche, Doppelkabiner etc.) < 3,5 t Anzahl Fahrzeuge pro Einwohner* Fahrzeuge/100.000 E Fahrzeuge Anz. Verteilung Fahrzeuge % Untergrenze Obergrenze Median 94,6 2.677 26,4 22,8 51,0 36,6 PKW (z. B. für Kontrolleure) 86,4 1.068 10,5 7,7 19,6 11,9 LKW < 7,5 t 71,7 1.005 9,9 4,4 16,0 8,3 LKW > 7,5 t 81,0 807 8,0 5,0 11,4 8,1 Kleintraktoren 83,7 760 7,5 5,9 15,0 10,0 Abfallsammelfahrzeuge 32,6 587 5,8 5,2 16,2 9,9 Kehrmaschinen 64,7 515 5,1 4,4 8,8 6,4 Ackerschlepper/sonstige Großgeräteträger 85,3 502 5,0 3,7 13,1 7,9 Großflächenmäher 68,5 463 4,6 4,0 11,8 7,1 kleine Multifunktionsfahrzeuge 69,6 457 4,5 3,9 12,7 7,4 Klein-/Mini-Kipper 51,6 402 4,0 4,1 12,8 7,4 Radlader 86,4 375 3,7 2,9 8,2 4,9 Minibagger 53,3 140 1,4 2,0 5,5 3,7 Friedhofsbagger 38,0 128 1,3 2,3 4,2 3,2 Steiger (Baumpflege) 40,2 117 1,2 1,8 3,5 2,5 Bagger 22,8 77 0,8 1,0 12,0 1,0 9,8 45 0,4 2,7 6,1 3,8 10.125 100,0 Fahrzeuge der Kanalreinigung Gesamt *) Median ermittelt aus den Betrieben mit Angaben je Fahrzeuggruppe 34 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE ABGASNORMEN FUHRPARK BAUBETRIEBSHÖFE Cluster 6 Fahrzeuge Anzahl Anteil % EURO I–II 189 4,1 EURO III 405 8,8 EURO IV 812 17,7 EURO V 1.362 29,7 EURO VI 1.483 32,3 338 7,4 4.589 100,0 EEV-Standard Summe Fahrzeuge mit Angabe zu EURO-Norm ANTEIL FAHRZEUGE MIT ALTERNATIVEN ANTRIEBSSYSTEMEN ODER ALTERNATIVEN KRAFTSTOFFEN Anteil alternativer Antriebssysteme Anteil alternativer Kraftstoffe Fahrzeuge Anzahl Anteil* % 325 3,21 38 0,38 *) Bezug auf alle Fahrzeuge (10.125 Fzg.) ANTEIL VERSCHIEDENER FAHRZEUG- UND GERÄTEARTEN Cluster 6 Fahrzeuge Anz. Fahrzeuge mit E-Antrieb Anz. Anteil E-Fahrzeuge % Transporter (Pritsche, Doppelkabiner etc.) < 3,5 t 2.677 61 2,3 LKW < 7,5 t 1.068 0 0,0 PKW (z. B. für Kontrolleure) 1.005 113 11,2 LKW > 7,5 t 807 1 0,1 Kleintraktoren 760 0 0,0 Abfallsammelfahrzeuge 587 7 1,2 Kehrmaschinen 515 1 0,2 Ackerschlepper/sonstige Großgeräteträger 502 0 0,0 Großflächenmäher 463 0 0,0 kleine Multifunktionsfahrzeuge 457 3 0,7 Klein-/Mini-Kipper 402 21 5,2 Radlader 375 0 0,0 45 0 0,0 Fahrzeuge der Kanalreinigung Friedhofsbagger 128 0 0,0 Minibagger 140 0 0,0 Steiger (Baumpflege) 117 0 0,0 77 0 0,0 10.125 207 2,0 Bagger Gesamt VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 35 HINDERNISSE BEI DER EINFÜHRUNG ALTERNATIVER ANTRIEBSSYSTEME Gesamt Nennungen Anz. Anteil % Fehlende finanzielle Förderung 10 6,5 Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge 51 33,3 Marktreife der Technik 37 24,2 Kosten der Fahrzeuge 40 26,1 Sonstiges 15 9,8 153 100,0 Summe ANZAHL BETREUTER FAHRZEUGE (EIGENE UND SOLCHE ANDERER STÄDTISCHER INSTITUTIONEN) DURCH DIE WERKSTATT Eigenfahrzeuge Verteilung % Fahrzeuge Anzahl Cluster 6 Verteilung % Fahrzeuge Anzahl Cluster 5 Verteilung % Fahrzeuge Anzahl Cluster 4 Verteilung % Fahrzeuge Anzahl Cluster 3 Verteilung % Fahrzeuge Anzahl Cluster 2 Verteilung % Fahrzeuge Anzahl Cluster 1 199 93,0 202 51,5 1.346 77,6 2.535 74,0 4.537 81,0 8.819 77,6 Kategorie A (LKW > 7,5 t, Ackerschlepper, Steiger, kleine Multifunktions­ fahrzeuge) 77 36,0 46 11,7 272 15,7 442 12,9 728 13,0 1.565 13,8 Kategorie B (Abfallsammelfahrzeuge, ­Kehrmaschinen, Kanal-Fahrzeuge) 29 13,6 17 4,3 63 3,6 171 5,0 773 13,8 1.053 9,3 Kategorie C (LKW < 7,5 t, Transporter < 3,5 t, Klein-/Mini-Kipper) 51 23,8 85 21,7 576 33,2 1.073 31,3 1.871 33,4 3.656 32,2 Kategorie D (PKW) 19 8,9 28 7,1 159 9,2 287 8,4 499 8,9 992 8,7 Kategorie E (Kleintraktoren, Großflächenmäher, Radlader, Minibagger, Friedhofsbagger) 21 9,8 21 5,4 260 15,0 537 15,7 636 11,4 1.475 13,0 Fremdfahrzeuge 15 7,0 190 48,5 389 22,4 892 26,0 1.066 19,0 2.552 22,4 PKW 5 2,3 57 14,5 264 15,2 483 14,1 519 9,3 1.328 11,7 LKW 10 4,7 133 33,9 125 7,2 409 11,9 547 9,8 1.224 10,8 Gesamt 214 392 1.735 3.427 5.603 11.371 36 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE PERSONALKENNZAHLEN WERKSTATT Nenn. Anzahl Median Cluster 6 Nenn. Anzahl Median Cluster 5 Nenn. Anzahl Median Cluster 4 Nenn. Anzahl Median Cluster 3 Nenn. Anzahl Median Cluster 2 Nenn. Anzahl Median Cluster 1 Anteil Betriebe* mit eigner Werkstatt in % 83,3 5 45,5 5 61,1 44 88,3 53 100,0 35 77,2 142 Anteil Betriebe* mit betreuten Fremdfahrzeugen 16,7 1 27,3 3 29,2 21 40,0 24 65,7 23 39,1 72 Anzahl Mitarbeiter in der Werkstatt 3,0 5 3,5 4 1,0 41 2,0 52 6,0 35 3,0 137 Anteil Mitarbeiter Verwaltung in % 17,0 2 29,2 2 28,6 9 20,0 17 16,0 28 17,0 58 Betreute Fahrzeuge pro operativem Mitarbeiter 10,5 5 39,6 4 24,5 38 24,0 51 27,5 35 25,0 133 *) Anteil Betriebe mit Werkstatt bezogen auf Anzahl teilnehmende Betriebe je Cluster VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 37 3.5 GRÜNFLÄCHENWESEN PERSONALEINSATZ GRÜNFLÄCHENWESEN Gesamtfläche* in ha pro Anzahl operative MA (ha/op. MA) 16,1 18,6 2 - - - 3,2 7,1 4,7 Nenn. Anzahl Median Obergrenze Nenn. Anzahl - Untergrenze Cluster 3 Median Obergrenze Nenn. Anzahl 17,3 Untergrenze Cluster 2 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 1 19 Anteil Leiharbeiter in % - - - - - - - - 2,3 4,5 3,0 4 Anteil Saisonkräfte in % - - - - - - - - 6,4 16,4 12,8 22 Anteil Verwaltung im ­Grünflächenwesen in % 14,8 27,7 22,0 3 - - - - 3,9 9,8 6,6 42 *) nur operative Mitarbeiter (inkl. Azubis, Saisonkräfte, Leiharbeiter) Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 6 Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 5 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 4 Gesamtfläche* in ha pro Anzahl operative MA (ha/op. MA) 4,0 13,1 5,9 33 3,7 10,0 6,0 24 3,8 9,5 5,7 79 Anteil Leiharbeiter in % 2,7 19,2 7,4 5 4,2 6,9 5,6 2 2,7 8,6 3,1 11 Anteil Saisonkräfte in % 5,2 25,1 12,6 23 3,4 8,8 5,9 12 5,5 16,7 10,6 57 Anteil Verwaltung im ­Grünflächenwesen in % 4,8 10,0 7,1 54 4,9 11,4 6,8 32 4,7 10,1 6,9 132 *) nur operative Mitarbeiter (inkl. Azubis, Saisonkräfte, Leiharbeiter) 38 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE BETREUUNGSUMFANG GRÜNOBJEKTE Nenn. Anzahl Median Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Cluster 3 Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Median Cluster 2 - - 5,1 1 - - - - 3,5 20,3 8,4 32 1,1 3,1 2,1 2 - - - - 1,6 3,3 2,6 34 Flächen an Schulen (m²/E) - - 1,0 1 - - - - 1,2 4,5 2,8 11 Flächen sonstiger städtischer ­Einrichtungen (m²/E) - - 1,7 1 - - - - 1,7 8,9 4,0 16 Sportplätze (m²/E) - - 8,0 1 - - - - 2,1 5,1 2,5 23 Straßenbegleitgrün (m²/E) 2,0 5,1 4,2 5 - - - - 2,0 9,9 4,5 26 Extensivflächen (m²/E) 0,2 8,5 0,2 4 - - - - 1,5 16,3 6,9 18 - - 0,2 2 - - - - 0,6 10,3 1,4 5 2,5 13,5 5,1 5 - 9,1 38,5 19,7 45 Anzahl Sportplätze (E/Stk) - - 3.692 1 - - - - 2.719 7.292 4.569 42 Anzahl Kinderspielplätze (E/Stk) - - 300 1 - - - - 472 807 643 61 Anzahl Spielgeräte (E/Stk) - - - - - - - - 76 150 105 37 Nenn. Anzahl Median Cluster 6 Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 5 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 4 Untergrenze Grünflächen gesamt (m²/E) Nenn. Anzahl Sonstige Flächen (m²/E) Median Kinderspielplätze (m²/E) Obergrenze Grünanlagen/Parks (m²/E) Obergrenze Untergrenze Cluster 1 Grünanlagen/Parks (m²/E) 3,9 16,9 11,1 37 4,6 13,7 8,7 28 4,0 17,5 9,1 100 Kinderspielplätze (m²/E) 1,6 3,1 2,1 39 1,7 3,2 2,3 26 1,6 3,3 2,3 103 Flächen an Schulen (m²/E) 1,0 3,3 2,5 30 2,5 4,9 3,1 18 1,0 4,2 2,7 62 Flächen sonstiger städtischer ­Einrichtungen (m²/E) 1,0 6,3 3,8 21 1,6 5,6 2,5 19 1,3 6,3 3,5 57 Sportplätze (m²/E) 2,5 6,8 4,3 36 3,0 5,1 3,7 20 2,2 5,9 3,9 81 Straßenbegleitgrün (m²/E) 2,9 17,3 6,7 34 3,7 7,4 5,6 29 2,7 10,9 5,2 96 Extensivflächen (m²/E) 3,2 24,7 9,1 25 3,2 13,1 10,3 18 2,3 18,6 7,7 66 Sonstige Flächen (m²/E) 0,9 9,5 2,7 15 2,2 7,2 4,1 11 0,9 9,5 2,7 33 16,7 61,8 34,8 46 22,4 44,1 32,9 30 13,0 49,1 29,9 128 2.062 7.687 3.916 42 3.480 7.571 5.699 17 2.612 7.603 4.369 103 486 834 657 52 671 1.012 754 24 491 852 692 140 61 141 98 30 74 106 85 17 70 132 99 85 Grünflächen gesamt (m²/E) Anzahl Sportplätze (E/Stk) Anzahl Kinderspielplätze (E/Stk) Anzahl Spielgeräte (E/Stk) VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 39 BAUMBESTAND Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Median 0,03 1,08 0,04 4 - - - - 0,22 0,53 0,40 41 - - 0,72 1 - - - - 12,69 45,09 18,52 3 7,25 15,75 11,50 2 - - - - 7,30 18,00 12,00 29 Nenn. Anzahl Median Cluster 6 Obergrenze Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 5 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 4 Untergrenze Anteil Jungbäume in % Cluster 3 Nenn. Anzahl Anteil Bäume in Baumgruppen in % Cluster 2 Median Anzahl Bäume (Stk/E) Obergrenze Untergrenze Cluster 1 Anzahl Bäume (Stk/E) 0,27 0,57 0,43 36 0,22 0,55 0,31 27 0,22 0,55 0,37 108 Anteil Bäume in Baumgruppen in % 34,70 51,53 45,71 5 28,54 50,57 36,36 6 18,94 51,75 34,70 15 Anteil Jungbäume in % 10,00 22,00 15,00 29 8,50 15,95 12,00 19 8,71 20,00 13,00 79 JAHRESPFLEGEAUFWAND: LEISTUNGEN IN DER GRÜNPFLEGE Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl Pflege Grünanlagen und Parks (min/[m²×a]) 0,8 3,1 1,3 70 Kinderspielplatzkontrollen (min/[m²×a]) 0,3 0,9 0,6 73 Kinderspielplatzkontrollen (h/[Stk×a]) 9,5 22,4 14,0 78 Kinderspielplatzpflege (min/[m²×a]) 1,0 3,2 2,0 78 Baumkontrollen (min/[Stk×a]) (Bezug Baumbestand) 2,2 5,6 3,5 60 Baumpflege (min/[Stk×a]) (Bezug Baumbestand) 8,7 30,0 15,7 75 Pflege Straßenbegleitgrün (min/[m²×a]) 0,8 3,9 1,8 62 Pflege Sportplätze (min/[m²×a]) 0,6 1,3 0,8 52 0,05 0,5 0,2 30 Pflege Extensivflächen (min/[m²×a]) 40 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE VERGABEQUOTEN IN DER GRÜNPFLEGE Cluster 6 Vergabequoten in % (wenn ausweisbar)** Anteil Betriebe* mit Vergaben % Pflege Grünanlagen und Parks Mini­mum Maximum Median Nennungen Anzahl 15,0 0,00 90,0 15,0 21 7,8 0,10 100,0 5,0 7 Kinderspielplatzpflege 13,2 0,00 75,0 12,0 17 Baumkontrollen 22,0 0,30 100,0 95,0 21 Baumpflege 21,0 0,03 100,0 20,0 31 Kinderspielplatzkontrollen Pflege Straßenbegleitgrün 13,2 0,30 100,0 10,0 18 Pflege Sportplätze 10,8 1,00 100,0 15,0 13 Pflege Extensivflächen 12,6 4,00 100,0 74,3 14 *) Betriebe mit Zuständigkeit Grünflächen (167 Betriebe) **) Bezugsgröße Kosten DIGITALISIERUNG IN DER GRÜNFLÄCHENUNTERHALTUNG Gesamt Nennungen Anz. Anteil* % Digitales Grünflächenkataster 35 35,7 Digitales Baumkataster/-kontrollsystem 56 57,1 Digitales KSP-Kontrollsystem 25 25,5 *) Bezugsgröße 98 Betriebe mit Grünflächenunterhaltung VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 41 3.6 FRIEDHÖFE PERSONALEINSATZ FRIEDHOFSWESEN Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl 1,6 3,1 2,3 65 Gesamtfläche Friedhöfe pro operativem ­Mitarbeiter* (Pflege) (ha/op. MA) 2,0 3,6 2,5 23 Gesamtfläche Friedhöfe pro operativem ­Mitarbeiter* (Bestattungen) (ha/op. MA) 5,0 18,7 10,0 23 Anteil Leiharbeiter in % 6,1 30,3 10,5 3 Anteil Saisonarbeiter in % 7,1 25,8 18,2 13 11,9 23,2 16,3 63 davon Gesamtfläche betreute Friedhöfe in ha pro operativem MA* (Pflege + Bestattung) (ha/op. MA) Anteil Mitarbeiter Verwaltung in % *) nur operative Mitarbeiter (inkl. Azubis, Saisonkräfte, Leiharbeiter) FRIEDHOFSSTRUKTUR: ANZAHL UND FLÄCHEN Cluster 6 Mini­mum Maximum Median Nennungen Anzahl ∅ Anzahl FH (städtisch + konfessionell)/10.000 E 0,20 18,00 1,90 108 ∅ Anzahl FH (städtisch + konfessionell)/km² Stadtfläche 0,01 0,41 0,11 109 ∅ ha Friedhofsfläche/FH (nur städtische FH) 0,20 25,50 2,70 70 ORGANISATION DER PFLEGE- UND BESTATTUNGSLEISTUNGEN Cluster 6 Nennungen Anzahl Anteil* % Betriebe mit separaten Pflegekolonnen 23 28,0 Betriebe mit Teil­leistungen durch den Bereich Grünpflege 52 63,4 Betriebe mit separaten Bestattungskolonnen 32 39,0 *) Betriebe mit Zuständigkeit Friedhöfe (82 Betriebe) 42 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE ANZAHL BESTATTUNGEN Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl Bestattungen (auf städtischen FH) pro Einwohner (Best./[10.000 E×a]) 69 104 90 85 Bestattungen pro ha Friedhofsfläche (städtische FH) (Best./[ha×a]) 14 28 21 63 Bestattungen pro Verwaltungsmitarbeiter (städtische FH) (Best./[MA×a]) 172 349 231 60 Bestattungen pro Bestattungsmitarbeiter (städtische FH) (Best./[MA×a]) 103 250 167 65 VERTEILUNG DER BESTATTUNGSARTEN BEI NEUVERGABEN Cluster 6 Nennungen Anzahl Anteil % 10.672 34,2 Anteil Reihengräber 6.284 20,1 Anteil Baumgräber 7.177 23,0 Anteil Kolumbarien 1.389 4,4 Anteil anonyme Rasengräber 2.401 7,7 Anteil Sonstige 3.296 10,6 31.219 100,0 Urnengräberanteil bei Wahlgräbern 6.235 44,2 Urnengräberanteil bei Reihengräbern 4.191 50,7 21.393 68,5 Anteil Wahlgräber Gesamt Urnengräberanteil an Gesamtbestattungen* *) Summe Urnenbest. aus Wahlgrab + Reihengrab + Baumgrab + Kolumbarium + anonymes Rasengrab JAHRESPFLEGEAUFWAND BZW. JAHRESBESTATTUNGSAUFWAND AUF STÄDTISCHEN FRIEDHÖFEN Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl Pflege Friedhöfe (min/[m²×a]) 1,98 3,88 3,12 40 Bestattung (min/[m²×a]) 0,35 1,13 0,56 35 VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 43 VERGABEQUOTEN BEI DER FRIEDHOFSPFLEGE Cluster 6 Anteil Vergaben Pflege auf Friedhöfen in % Höhe des Vergabeanteils (Bezug Kosten) Anteil Betriebe* mit Vergaben % Mini­mum Maximum Median Nennungen Anzahl 12,2 1,0 99,0 9,3 6 BESTATTUNGSAUFWAND PRO BESTATTUNG Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl Bestattungsaufwand pro Bestattung (h/Best.) 3,5 7,4 5,2 39 Bestattungsaufwand pro Bestattung (inkl. Sargträger) (h/Best.) 5,1 9,6 6,8 9 Bestattungsaufwand pro Bestattung (ohne Sargträger) (h/Best.) 3,3 7,2 5,0 24 VERGABEQUOTEN BEI BESTATTUNGEN Cluster 6 Anteil Vergaben Bestattungen in % *) Betriebe mit Zuständigkeit Friedhöfe (82 Betriebe) Höhe des Vergabeanteils ** Anteil Betriebe* mit Vergaben % Mini­mum Maximum Median Nennungen Anzahl 13,4 2,0 100,0 100,0 6 **) Bezugsgröße Kosten DIGITALISIERUNG IM FRIEDHOFSWESEN Gesamt Nennungen Anz. Anteil* % Digitale Grabflächenkataster 12 24,5 Digitales Friedhofsverwaltungsprogramm 37 75,5 3 6,1 Digitales Grabstein-Kontrollsystem *) Bezugsgröße 49 Betriebe mit Friedhofswesen 44 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE 3.7 STRASSENUNTERHALTUNG PERSONALEINSATZ STRASSENUNTERHALTUNG Nenn. Anzahl Median Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Cluster 3 Median Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Cluster 2 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 1 Anteil Verwaltungsmitarbeiter in % 9,3 11,1 10,3 6 6,9 21,8 11,8 10 6,9 20,0 11,6 40 Anteil Mitarbeiter Planung in % 4,7 7,5 5,3 4 - - 3,1 1 7,3 16,5 11,9 2 72,4 80,3 75,5 6 67,6 86,3 75,0 11 80,0 100,0 90,9 64 6,5 20,6 10,0 6 9,7 18,0 12,2 10 9,8 25,0 14,3 33 für Beschilderung in % 13,3 15,6 13,8 4 10,5 14,3 13,3 9 12,5 29,6 20,0 46 für Instandhaltung in % Anteil operativer Mitarbeiter für Straßenunterhaltung in % davon für Straßenkontrollen in % 79,2 71,8 6 58,0 78,7 66,7 11 60,0 81,9 73,2 48 56,3 68,8 62,5 2 54,8 100,0 100,0 7 59,5 100,0 80,0 19 für Erneuerung in % 15,7 37,5 25,0 3 42,9 42,9 42,9 1 25,4 50,0 33,3 10 6,3 11,2 8,5 4 8,3 16,8 12,7 4 4,6 10,5 8,0 11 Anteil Leiharbeiter in % - - 4,7 1 - - 3,1 1 3,8 5,8 4,8 2 Anteil Saisonkräfte in % - - - - 1,8 13,6 3,0 3 7,9 18,3 13,7 4 Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Cluster 6 Nenn. Anzahl Nenn. Anzahl Untergrenze Cluster 5 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 4 Median Anteil Auszubildende in % Obergrenze davon 58,9 für Instandsetzung in % Anteil Verwaltungsmitarbeiter in % 6,6 13,4 8,8 44 6,4 15,2 9,9 34 6,5 15,4 10,2 134 Anteil Mitarbeiter Planung in % 9,1 25,6 13,3 9 4,8 12,8 9,7 9 4,8 21,1 9,7 25 80,5 94,0 88,0 54 75,2 90,1 81,6 34 76,9 94,7 86,7 169 8,3 18,0 10,1 30 7,7 16,7 13,3 27 8,3 20,0 12,5 106 für Beschilderung in % 11,3 27,4 17,4 48 14,3 22,5 18,8 30 12,5 25,0 18,2 137 für Instandhaltung in % Anteil operativer Mitarbeiter für Straßenunterhaltung in % davon für Straßenkontrollen in % 83,0 71,0 47 65,9 78,4 69,8 34 60,0 81,7 70,8 146 50,0 100,0 75,0 17 84,5 100,0 100,0 15 52,5 100,0 92,9 60 für Erneuerung in % 52,8 78,4 62,4 6 40,9 50,0 49,9 4 26,3 52,8 49,9 24 7,1 9,9 8,0 14 4,7 10,9 8,0 14 4,7 10,7 8,1 47 Anteil Leiharbeiter in % - - - - - - - - 3,0 5,3 3,9 4 Anteil Saisonkräfte in % 4,7 9,8 6,7 7 3,4 5,0 4,8 3 3,1 12,5 5,3 17 davon 55,3 für Instandsetzung in % Anteil Auszubildende in % VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 45 BETREUTE KILOMETER STRASSE Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Median 21 17 6 12 16 14 9 12 26 20 41 100 278 158 6 103 149 123 8 92 286 130 23 Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Cluster 6 Nenn. Anzahl Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 5 Median Obergrenze Untergrenze Betreute km Straße (Bezug ­Fahrbahn-km*) pro Straßen­ kontrolleur (km Straße/Kontrolleur) Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Median 14 Cluster 4 Betreute km Straße (Bezug ­Fahrbahn-km*) pro operativem Mitarbeiter (km Straße/op. MA) Cluster 3 Median Betreute km Straße (Bezug ­Fahrbahn-km*) pro Straßen­ kontrolleur (km Straße/Kontrolleur) Cluster 2 Obergrenze Betreute km Straße (Bezug ­Fahrbahn-km*) pro operativem Mitarbeiter (km Straße/op. MA) Obergrenze Untergrenze Cluster 1 12 30 17 40 14 26 17 29 12 26 17 125 117 300 186 25 109 211 156 23 103 286 156 85 *) aufgrund der Datenqualität aktuell nur Bezug auf die Fahrbahn-km möglich; die Mitarbeiter betreuen neben den Fahrbahnen auch weitere Objekte wie Geh-/Radwege, Wirtschaftswege, Brücken und Unterführungen etc. 46 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE BETREUTE STRECKEN UND OBJEKTE DER STRASSENUNTERHALTUNG Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 3 Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 2 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 1 Betreute km Straße (Bezug ­Fahrbahn-km*) pro 10.000 E 24,9 33,1 29,6 5 26,5 45,1 35,7 9 47,3 95,8 64,3 44 Betreute km Straße (Bezug Gesamtnetz*) pro 10.000 E 27,3 33,1 32,9 5 47,9 70,8 55,5 9 86,0 168,7 109,2 46 Anzahl Brücken pro 10.000 E 1,3 7,0 4,3 6 7,9 18,0 9,7 7 5,8 24,8 13,4 32 Anzahl Unterführungen pro 10.000 E 0,8 0,8 0,8 1 0,6 1,7 1,5 5 0,9 2,3 1,7 23 *) nicht alle Teilnehmer konnten vollständige Angaben zu den Umfängen bei den Objekten wie Geh-/Radwegen, Radwanderwegen, Wirtschaftswegen etc. vornehmen, daher wurde hier die Kennzahl auf 2 Ebenen (Bezug auf Fahrbahn-km und Gesamtnetz) dargestellt Nenn. Anzahl Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 6 Median Obergrenze Untergrenze Nenn. Anzahl Cluster 5 Median Obergrenze Untergrenze Cluster 4 Betreute km Straße (Bezug Fahrbahn-km*) pro 10.000 E 40,8 66,8 56,1 42 38,5 54,6 43,1 29 38,5 67,9 51,4 129 Betreute km Straße (Bezug Gesamtnetz*) pro 10.000 E 64,2 145,3 100,8 42 50,0 125,1 78,2 29 61,3 150,0 94,7 131 Anzahl Brücken pro 10.000 E 7,3 23,8 12,9 30 8,6 14,4 11,4 16 6,2 20,0 11,9 91 Anzahl Unterführungen pro 10.000 E 1,3 3,5 2,1 21 0,3 1,3 0,7 14 0,8 2,3 1,5 64 *) nicht alle Teilnehmer konnten vollständige Angaben zu den Umfängen bei den Objekten wie Geh-/Radwegen, Radwanderwegen, Wirtschaftswegen etc. vornehmen, daher wurde hier die Kennzahl auf 2 Ebenen (Bezug auf Fahrbahn-km und Gesamtnetz) dargestellt VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 47 JAHRESAUFWAND STRECKENKONTROLLE Nenn. Anzahl Untergrenze Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Obergrenze Nenn. Anzahl Obergrenze Median Cluster 3 Untergrenze Median Cluster 2 Median Cluster 1 Aufwand (h/km×a) (Bezug Fahrbahn-km*) 6,1 8,1 7,0 5 4,9 14,5 6,9 7 2,6 9,2 5,1 16 Aufwand (h/km×a) (Bezug Gesamtnetz*) 2,3 5,5 3,9 5 2,8 10,6 4,3 7 1,3 2,9 2,3 15 Meldungen (Stk/km×a) (Bezug Gesamtnetz) 0,8 1,4 0,9 4 0,7 1,4 1,4 5 0,6 1,3 1,0 9 *) nicht alle Teilnehmer konnten vollständige Angaben zu den Umfängen bei den Objekten wie Geh-/Radwegen, Radwanderwegen, Wirtschaftswegen etc. vornehmen, daher wurde hier die Kennzahl auf zwei Ebenen (Bezug auf Fahrbahn-km und Gesamtnetz) dargestellt Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Median Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Median Cluster 6 Obergrenze Nenn. Anzahl Cluster 5 Untergrenze Median Cluster 4 Aufwand (h/km×a) (Bezug Fahrbahn-km*) 1,6 7,3 3,9 19 6,9 13,3 8,5 20 3,9 11,6 6,6 67 Aufwand (h/km×a) (Bezug Gesamtnetz*) 1,2 4,8 2,9 18 2,4 7,8 4,3 20 2,0 5,4 3,1 65 Meldungen (Stk/km×a) (Bezug Gesamtnetz) 0,5 3,2 1,6 14 1,1 4,4 2,9 15 0,7 3,4 1,4 47 *) nicht alle Teilnehmer konnten vollständige Angaben zu den Umfängen bei den Objekten wie Geh-/Radwegen, Radwanderwegen, Wirtschaftswegen etc. vornehmen, daher wurde hier die Kennzahl auf zwei Ebenen (Bezug auf Fahrbahn-km und Gesamtnetz) dargestellt ANTEIL VON STRECKENKONTROLLEUREN IN DER STRASSENUNTERHALTUNG Teilnehmer mit Straßenunterhaltung Nennungen* Anz. oper. Mitarbeiter VZÄ Kontrolleure VZÄ Anteil Kontrolleure % 107 2.313 259 11,2 *) Angaben zu VZÄ in der operativen Straßenunterhaltung und Straßenkontrolle JAHRESAUFWAND INSTANDHALTUNGSARBEITEN BZW. BESCHILDERUNGSARBEITEN Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl Aufwand Instandhaltungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (h/[km×a]) 9,2 35,4 17,3 66 Aufwand Beschilderungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (h/[km×a]) 2,5 8,6 4,9 68 Aufträge Instandhaltungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (Auftr./[km×a]) 0,8 3,0 1,7 41 Aufträge Beschilderungsarbeiten pro km (Bezug Gesamtnetz) (Auftr./[km×a]) 0,4 1,3 0,7 41 Aufwand Instandhaltung pro Auftrag (h/Auftr.) 5,4 21,0 10,4 40 Aufwand Beschilderung pro Auftrag (h/Auftr.) 3,4 10,6 6,0 38 48 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE ANZAHL KOLONNEN FÜR INSTANDHALTUNG BZW. BESCHILDERUNG Cluster 6 Untergrenze Obergrenze Median Nennungen Anzahl Kolonnenanzahl Instandhaltung pro 1000 km (Stk/1000 km) (Bezug Gesamtnetz) 4,5 11,5 5,9 109 Kolonnenanzahl Beschilderung pro 1000 km (Stk/1000 km) (Bezug Gesamtnetz) 1,9 5,0 3,3 105 MITARBEITERANZAHL PRO KOLONNE INSTANDHALTUNG BZW. BESCHILDERUNG Cluster 6 Minimum Maximum Median Nennungen Anzahl Mitarbeiter pro Kolonne Instandhaltung (MA/Stk) 1 7 2 131 Mitarbeiter pro Kolonne Beschilderung (MA/Stk) 1 5 2 132 VERGABEQUOTEN IM BEREICH STRASSENUNTERHALTUNG Cluster 6 Höhe des Vergabeanteils (Bezug Kosten) Anteil Betriebe* mit Vergaben % Mini­mum Anteil Vergaben Straßenkontrolle in % 33,1 Anteil Vergaben Instandhaltung in % 53,2 Anteil Vergaben Beschilderung in % 29,8 Nennungen Anzahl Maximum Median 5,0 95,0 28,1 9 7,5 100,0 35,0 25 5,0 100,0 20,0 5 *) Betriebe mit Zuständigkeit Straßenunterhaltung (178 Betriebe) DIGITALISIERUNG IN DER STRASSENUNTERHALTUNG Gesamt Nennungen Anz. Anteil* % Straßenbegehersoftware 33 33,3 Digitales Straßenkataster 37 37,4 Digitale Straßenzustandsbewertung 23 23,2 *) Bezugsgröße 99 Betriebe mit Straßenunterhaltung VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 49 3.8 WINTERDIENST FREMDLEISTUNGEN IM WINTERDIENST Cluster 6 Gesamtkosten für Winterdienst Anteil der Vergabe* % Mini­mum Maximum Median Nennungen Anzahl Fremdleistungen im Winter 2009/10 23,5 3.506 2.673.761 350.190 44 Fremdleistungen im Winter 2018/19 32,3 1.346 2.313.585 184.866 70 *) Bezugsgröße Kosten in Euro KOSTENVERTEILUNG IM WINTERDIENST Cluster 6 Median € Anteil an Kosten % Nennungen Anz. Personal 80.064 37,4 60 Fahrzeuge/Geräte 40.000 18,7 53 Sachmittel (inkl. Streustoffe) 37.070 17,3 57 Lohnunternehmer 57.000 26,6 25 214.134 100 Gesamt DIGITALISIERUNG IM WINTERDIENST Gesamt Nennungen Anz. Anteil* % Telematik (WiDi-Bericht) 30 31 Tourenplanungssoftware 15 16 Sensorik 14 15 *) Bezugsgröße 104 Betriebe mit Winterdienst 50 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE 3.9 STRASSENREINIGUNG AUFGABEN IN DER STRASSENREINIGUNG Gesamt Nennungen Anz. Anteil* % Reinigung der Straße (z. B. durch Kehrmaschine) 75 72,1 Leerung von Straßenpapierkörben 97 93,3 Leerung von Papierkörben in Grünanlagen/auf Friedhöfen etc. 90 86,5 Entfernung von Wildkraut (im Straßenkörper) 89 85,6 Reinigung von Bushaltestellen 87 83,7 Graffiti-Entfernung 79 76,0 Entfernung von wilden Ablagerungen 98 94,2 Entfernung von Littering im Begleitgrün 85 81,7 Entfernung von Littering in sonstigen Grünflächen 78 75,0 *) Bezugsgröße 104 Teilnehmer VERTEILUNG DER MITARBEITER IM BEREICH STRASSENUNTERHALTUNG Gesamt Nennungen Anz. MA Anteil % 84 5,8 Kehrmaschinenführer 311 21,4 Handkehrer 759 52,4 Sonstige Mitarbeiter 296 20,4 1.450 100,0 Disponenten Gesamt DIGITALISIERUNG IN DER STRASSENREINIGUNG Gesamt Tourenplanungssoftware Nennungen Anz. Anteil* % 14 18,4 Intelligente Abfallbehälter 7 9,2 Intelligente Unterflurbehälter 3 3,9 *) Bezugsgröße 76 Betriebe mit Straßenreinigung VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 51 3.10 WEITERE BEREICHE MITARBEITEREINSATZ* IN ALLEN ARBEITSBEREICHEN EINES BAUBETRIEBSHOFES Friedhofswesen (MA/10.000 E) 3,8 3,6 8,0 Nenn. Anzahl 2 Median Obergrenze 5,5 Untergrenze 2,1 Nenn. Anzahl 3 Cluster 3 Median Obergrenze 0,1 Untergrenze 2,0 Nenn. Anzahl 0,1 Cluster 2 Median Obergrenze Grünflächenwesen (MA/10.000 E) Untergrenze Cluster 1 6,3 64 - - - - - - - - 1,2 1,3 1,2 8 0,7 2,4 1,9 6 1,3 4,8 2,6 11 1,9 4,6 3,3 64 Straßenreinigung (MA/10.000 E) - - 0,2 1 2,8 2,9 2,8 2 0,5 0,9 0,6 15 Abfallsammlung (MA/10.000 E) - - - - - - - - - - - - Kfz-Werkstatt (MA/10.000 E) 0,1 0,4 0,2 5 0,4 0,8 0,6 4 0,5 0,7 0,5 39 Kanalbetrieb (MA/10.000 E) 0,1 0,2 0,1 2 0,9 1,4 1,2 2 1,0 1,6 0,5 6 - - - - - - - - 0,7 2,2 1,2 7 Gebäudeunterhaltung (MA/10.000 E) 0,1 0,2 0,2 2 0,5 1,1 0,6 3 0,8 2,6 1,6 45 sonstige Bereiche (MA/10.000 E) 0,3 0,9 0,6 2 0,8 1,1 1,3 5 0,9 2,3 1,4 29 Cluster 6 Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Obergrenze Nenn. Anzahl Untergrenze Obergrenze Nenn. Anzahl Cluster 5 Untergrenze Median Cluster 4 Median Forstbetrieb (MA/10.000 E) Median Straßenunterhaltung (MA/10.000 E) Grünflächenwesen (MA/10.000 E) 4,2 8,6 5,9 59 4,8 7,3 5,7 32 4,2 8,0 6,0 160 Friedhofswesen (MA/10.000 E) 1,0 2,7 1,9 52 1,3 2,4 2,0 24 1,1 2,5 1,8 84 Straßenunterhaltung (MA/10.000 E) 2,2 4,0 2,8 54 2,1 3,2 2,6 34 2,0 4,1 2,8 169 Straßenreinigung (MA/10.000 E) 0,6 2,6 1,0 21 1,2 3,0 2,2 17 0,6 2,5 1,0 56 Abfallsammlung (MA/10.000 E) 1,3 1,9 1,6 2 3,1 6,9 5,4 32 2,9 6,8 5,0 34 Kfz-Werkstatt (MA/10.000 E) 0,5 1,0 0,7 52 0,5 1,2 0,8 35 0,5 1,0 0,6 135 Kanalbetrieb (MA/10.000 E) 0,6 1,8 1,1 17 1,5 2,4 1,6 21 0,8 1,9 1,3 48 Forstbetrieb (MA/10.000 E) 0,7 1,7 1,3 7 0,4 0,8 0,6 5 0,6 1,7 0,8 19 Gebäudeunterhaltung (MA/10.000 E) 0,8 2,5 1,4 31 0,6 3,2 1,8 14 0,6 2,6 1,4 95 Sonstige Bereiche (MA/10.000 E) 0,9 4,1 1,9 35 0,8 4,0 2,3 25 0,8 2,9 1,6 96 *) Nur operative Mitarbeiter (inkl. Azubis, Saisonkräfte, Leiharbeiter) 52 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE 3.11 CORONA-PANDEMIE EINBINDUNG VON BETRIEBSLEITERN IN DER KRISENBEWÄLTIGUNG Gesamt Nennungen Anz. Leiter des Krisenstabs Anteil % 1 1,0 Festes Mitglied im Krisenstab 32 30,8 Situationsbezogen auf Anweisung 65 62,5 6 5,8 104 100,0 Keine Einbindung Gesamt ANTEIL VON KOMMUNEN MIT PANDEMIEPLÄNEN Gesamt Nennungen Anz. Anteil % Pandemieplan vorhanden 70 67,3 Pandemieplan nicht vorhanden 24 23,1 Keine Angabe 10 9,6 104 100,0 Gesamt ABSCHÄTZUNG DER FOLGEN DER CORONA-PANDEMIE FÜR DEN BETRIEBSHOF Gesamt Nennungen Anz.* Anteil % Reduzierung Fremdleistungen 10 9,6 Einstellungsstopp 11 10,6 Investitionsstopp (z. B. keine Fahrzeugneubeschaffung) 18 17,3 Allgemeine Budgetkürzung (z. B. Kürzung pauschal um x %) 29 27,9 Sonstiges 27 26,0 *) 104 Betriebe (Mehrfachnennung möglich) VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 53 AUSWIRKUNGEN DER CORONA-KRISE AUF DIE DIGITALISIERUNG Gesamt Nennungen Anz.* Anteil % Kauf von mehr Smartphones 14 13,5 Kauf von mehr Laptops 20 19,2 Verstärkte Nutzung von Homeoffice 41 39,4 Verstärkte Nutzung von Videokonferenzen 44 42,3 Sonstiges 17 16,3 *) 104 Betriebe (Mehrfachnennung möglich) POSITIVE ENTWICKLUNGEN INFOLGE DER CORONA-PANDEMIE Gesamt Nennungen Anz.* Anteil % 7 6,7 10 9,6 Flexibilität der Mitarbeiter 6 5,8 Mehr EDV-Anschaffungen 9 8,7 Zusammenhalt der Mitarbeiter Disziplin der Mitarbeiter *) 104 Betriebe (Mehrfachnennung möglich) DEFIZITE BEI DER UMSETZUNG BETRIEBLICHER CORONA-MASSNAHMEN Gesamt Nennungen Anz.* Anteil % 12 11,5 Fehlende EDV 6 5,8 Umsetzung von Schulungsmaßnahmen 8 7,7 Informationspolitik/Kommunikation *) 104 Betriebe (Mehrfachnennung möglich) 54 DETAILLIERTE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE 3.12 DIGITALISIERUNG GRAD DER DIGITALISIERUNG IN AUSGEWÄHLTEN AUFGABENBEREICHEN VON BAUBETRIEBSHÖFEN Rücklauf Teilnehmer Nennungen Anz. Anteil % Digitales Grünflächenkataster 35 35,7 Digitales Baumkataster/-kontrollsystem 56 57,1 Digitales KSP-Kontrollsystem 25 25,5 Digitales Grabflächenkataster 12 24,5 Friedhofsverwaltungsprogramm 37 75,5 3 6,1 Straßenbegehersoftware 33 33,3 Digitales Straßenkataster 37 37,4 Digitale Straßenzustandsbewertung 23 23,2 Grünflächenunterhaltung* Friedhofswesen* Digitales Grabstein-Kontrollsystem Straßenunterhaltung* Straßenreinigung* Tourenplanungssoftware 14 18,4 Intelligente Abfallbehälter 7 9,2 Intelligente Unterflurbehälter 3 3,9 Digitale Datenhaltung in Verwaltung (z.  B. DMS, Fibu) 53 51,0 Nutzung von Cloudlösungen zur Datenhaltung 27 26,0 Mobiles Arbeiten/Homeoffice 56 53,8 Nutzung von Videokonferenzen 49 47,1 Melde-App/Info-App 35 33,7 Download/Formulare auf der Homepage 33 31,7 Kundenportal 11 Verwaltung** Kundenkommunikation** *) N = 98 (Grünflächen)/49 (Friedhofswesen)/99 (Straßenunterhaltung)/76 (Straßenreinigung) 10,6 **) N = 104 (alle Teilnehmer) VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 55 FÖRDERUNGSMÖGLICHKEITEN VON DIGITALISIERUNGSPROJEKTEN Bund • „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) • GIS (Ingrada) • Modellstadt Saubere Luft Land • Ausbau Netz • Starke Heimat Hessen • Digitale Modellregionen Nordrhein-Westfalen • Digitale Zukunftskommune@bw Kommune • Ausbau Netz EINSCHÄTZUNG ZU DEN HINDERNISSEN BEI DER DIGITALISIERUNG Gesamt Nennungen Anz. Anteil* % Fehlendes Budget 27 26,0 Fehlende geeignete Softwarelösungen 21 20,2 Fehlende Bereitschaft der Mitarbeiter 17 16,3 Fehlende finanzielle Förderung 10 9,6 Sonstiges 20 19,2 *) Bezugsgröße 104 Teilnehmer (Mehrfachnennung möglich) 56 PUBLIKATIONEN VKU-PUBLIKATIONEN Information 99: Information 100: Winterdienst für den Radverkehr Littering Kommunale Maßnahmen für Stadtsauberkeit Ein guter Winterdienst auf Radwegen ist ein wesentlicher Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität in den Städten. Die Information Ob achtlos liegengelassene Plastiktüten, Verpackungen oder „Winterdienst für den Radverkehr“ erläutert gesetzliche Anfor- Sperrmüll: Die Vermüllung öffentlicher Räume („Littering“) for- derungen an den Winterdienst und gibt praktische Empfehlun- dert deutsche Kommunen immer stärker heraus. Die Publikation gen für Auswahl und Räumung von Fahrrad-Strecken. „Littering. Kommunale Maßnahmen für Stadtsauberkeit“ stellt konkrete Maßnahmen vor, um Littering vorzubeugen und die Die Schrift richtet sich sowohl an kommunale Räumungsdiens- Stadtsauberkeit zu verbessern. te als auch Stadtplanerinnen und Stadtplaner: Sie gibt konkrete Tipps, welche Techniken, Streustoffe und Räumungsstrategien In der Publikation „Littering. Kommunale Maßnahmen für sich am besten im Einsatz gegen Glätte und Schnee eignen und Stadtsauberkeit“ stellen kommunale Reinigungsbetriebe aus erläutert, welche baulichen Qualitäten dazu beitragen, dass ganz Deutschland Best Practises vor, mit denen sie gegen Litte- Radwege und Radwegenetze auch im Winter reibungslos nutz- ring vorgehen. bar sind. 20 Seiten, erschienen im Dezember 2020 20 Euro (15 Euro für VKU-Mitglieds­ unternehmen) zzgl. MwSt., Porto und Versand Bestellungen über www.vku-verlag.de 40 Seiten, erschienen im März 2020 28 Euro (22 Euro für VKU-Mitglieds­ unternehmen) zzgl. MwSt., Porto und Versand DIE KOMMUNALE WISSENSPLATTFORM Brancheninformationen Spezialwissen Kommunikationsmodule Bürgernähe VKU Verlag: Wir wissen wie es geht! Hohe inhaltliche Branchenexpertise gepaart mit modernem Design. Als Verlagshaus des Verbandes kommunaler Unternehmen entwickeln wir Content rund um die Themen Energiewirtschaft, Wasser/ Abwasser, Abfallwirtschaft, Breitband, Mobilität und Daseinsvorsorge. Wir kennen die Zielgruppe wie kein zweiter und wissen, welche Themen und welche Tonalität verfangen. Gern stehen wir Ihnen mit unserem Know-how in Redaktion und Gestaltung zur Seite. Unser Plus: Journalistisches Können kombiniert mit einem direkten Zugang zu 1.500 kommunalen Unternehmen in Deutschland. Wir bieten breites Branchenwissen und überzeugen mit hoher Qualität. Mehr zu unserem Angebot finden Sie auf unserer Website und in unserm Shop unter www.vku-verlag.de. VKU Verlag GmbH Invalidenstraße 91, 10115 Berlin Fon +49 30 58580-0 info@vku-verlag.de 58 ! E G N A R O n e k n e Wir d Sie auch? Jahres-Abo: inkl. MwSt und Versand 65 € Fachbücher: inkl. MwSt., zzgl. Versand ab VKU-BETRIEBSDATEN BAUBETRIEBSHÖFE 2020 59 ist die Zeitschrift für Bürgermeister, Amtsleiter, Bauhöfe, Baubetriebshöfe, technische Rathäuser und ähnliche Ämter, für Regiebetriebe und kommunale Dienstleister. Aktuell und praxisnah begleiten wir unsere Leser bei ihren saisonalen und besonderen Aufgaben. So entsteht ein unabhängiger Überblick der Branche, Technik und Tätigkeiten, über Verfahren und Vorgehen. 6 Ausgaben plus kostenlosem Newsletter und Zugriff auf E-Magazine 34,90 € kommunaltechnik.net/shop www.vku.de www.vku-verlag.de ISBN 978-3-87750-928-9
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.