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Die Innung von 1735-1853

Full text: Geschichte der Berliner Buchbinder-Innung / Berliner Buchbinder-Innung (Public Domain)

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fugniß zu, eine Unterstützung aus der Innungskasse 
bis zur Höhe von fünf Chalern zu geben, wovon 
jedoch dem Vorstande sogleich Mittheilung zu 
machen ist und zwar unter Angabe der Gründe 
der Dringlichkeit; 
die Erörteruug der Anträge auf förmliche Auf— 
nahme und Entlassung der Lehrlinge bei der In— 
nung; 
die Festsetzung der nach den 88 U, I2, 31, 46 ver⸗ 
wirkten Ordnungsstrafen; 
die Verwarnung einzelner Innungsgenossen in den 
Fällen der 88 10 und 42; 
die Zurechtweisung solcher Gesellen und Lehrlinge, 
deren Betragen zur Unzufriedenheit Veranlassung 
ziebt (8 47). 
8 25. 
Zu den gemeinsamen Berathungen und Verhand— 
lungen des Vorstandes sind sämmtliche Mitglieder vom 
ersten Obermeister zu berufen. Bei den zu fassenden Be— 
schlüssen müssen wenigstens drei Mitglieder versammelt 
sein. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit ge— 
faßt; im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die 
Meinung des ersten Obermieeisters. 
Die Ergebnisse der Berathungen und Verhandlungen 
sind niederzuschreiben, von den anwesenden Vorstands— 
mitgliedern zu vollziehen und in der Innungslade auf— 
zubewahren. 
8 26. 
Kosten der Geschäftsführung. 
Für die Beschaffung des Cokals zu den Versamm— 
lungen der Innung hat der erste Obermeister zu sorgen 
und hat durch Quittungen die Ausgaben zu belegen, 
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