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I. Statuten der Akademie vom 28. März 1881

Full text: Statuten und Reglements der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften sowie der ihr angegliederten Stiftungen und Institute (Public Domain)

Abschn. IV. Von den Sitzungen, Arbeiten und Schriften der Akademie. 23 
3. In der dem Andenken von Leısnız gewidmeten Sitzung halten die 
seit dem letzten LeıBxız- Tage eingetretenen ordentlichen Mitglieder ihre 
Antrittsreden, von welchen jede von einem der Secretare beantwortet wird: 
auch werden in dieser Sitzung die von der Akademie beschlossenen Ge- 
dächtnifsreden auf verstorbene Mitglieder gehalten. 
4. Ferner erfolgt in den öffentlichen Sitzungen nach näheren regle- 
mentarischen Festsetzungen die Verkündung der Beschlüsse bezüglich der 
Ertheilung von Preisen, die Mittheilung von dJahresberichten über die 
Personalveränderungen und sonstigen Ereignisse in der Akademie, über 
die Arbeiten und Unternehmungen derselben und über die mit der Aka- 
demie in Verbindung stehenden wissenschaftlichen Unternehmungen und 
Stiftungen? 
5. Überdies können in den öffentlichen Sitzungen nach Beschlufs der 
Akademie von ordentlichen Mitgliedern noch wissenschaftliche Abhandlungen 
gelesen werden, und zwar auch solche, die bereits in einer ordentlichen 
Sitzung vorgetragen worden sind. 
6. Für jede öffentliche Sitzung ist das Programm von dem Secretar, 
welcher darin den Vorsitz zu führen hat, so zeitig festzustellen, dafs es 
mindestens drei Wochen vorher der Gesammt- Akademie zur Genehmigung 
vorgelegt werden kann. 
7. An den Tagen, an welchen die öffentlichen Sitzungen gehalten 
werden, findet keine ordentliche Sitzung statt. 
[S. Reglement 4.] 
$ 39. 
Die Ferien der Akademie beginnen mit dem ersten August und dauern 
elf Wochen. Festferien sind die Charwoche, der Himmelfahrtstag, die 
Pfingstwoche und die beiden Wochen, innerhalb welcher das Weihnachts- 
und Neujahrsfest fallen. 
$ 40. 
Die Akademie hat ihrer im $ ı angegebenen Bestimmung zufolge Wissenschaftliche 
wissenschaftliche Unternehmungen ihrer Mitglieder oder anderer Gelehrter Unternehmungen 
zu fördern, insonderheit solche, für welche die gemeinsame Thätigkeit 
verschiedener Gelehrter nöthig erscheint, sowie solche, welche durch ihren 
Umfang, ihre Dauer oder ihre Kostspieligkeit das Eintreten der Akademie 
erfordern. Ferner gehört es gemäfs der Bestimmung der Akademie zu 
Ferien.
	        
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