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Grundsätze für die gewerbepolizeiliche Ueberwachung der Betriebe zur Herstellung von Zelluloid-Waren und der zugehörigen Lagerräume. Aufgestellt vom Königlichen Polizei-Präsidium zu Berlin

Full text: Neue Nachträge zur Bau-Polizei-Ordnung für den Stadtkreis Berlin vom 15. August 1897 (Public Domain)

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etwa verloren gehen können, sind vom Unternehmer zu 
verfichern; dies ist in dem Anschlag hervorzuheben. — 
Heimarbeiter sind über die Gefahren —8 Arbeit — weun 
nötig schriftlich — zu unterrichten. 
B. Bestimmungen für Anlagen, 
in deren Betriebsräumen weniger als 3 Gehilfen 
und Lehrlinge beschäftigt und weniger als 50 ke 
Zellulpid bearbeitet oder aufbewahrt werden. 
Der 8 11 der Bestimmungen für feuergefährliche Be— 
triebsstätten ist auch hier maßgebend. Im allgemeinen 
sind für jede Werkstatt zwei Ausgänge zu fordern, schon 
wegen der von anderen darunter liegenden Betrieben etwa 
drohenden Gefahr (s. Ziff. 17 der Best. für feuergef. Be— 
triebsstätten). 
Vorräte an feuergefährlichen Stoffen, insbesondere an 
Zelluloid, fertigen Waren und Abfällen, müssen mindestens 
in feuersicheren Behältern aufbewahrt werden. 
II. 
J. Lüftung. Arbeitsräume müssen auf jede Person 
mindestens 10 chm Luftraum bieten und mindestens mit 
reichlicher natürlicher Lüftung versehen sein. 
2. Die Vorschriften unter AlII2 sind, soweit als 
möglich oder nötig, durchzuführen. 
3. Löschmittel für die Bekämpfung eines entstehenden 
Brandes sind zur Hand zu halten. 
III. 
Fener und Licht. In Betriebsstätten und Lager— 
räumen darf kein freies Feuer oder Licht benutzt und nicht 
geraucht werden; auch das Mitführen von Zündhölzern 
ist den dort verkehrenden Personen verboten. Für das
	        
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