Path:

Full text: Die drei Väter / Illés, Eugen (Public Domain)

189 
aber lehnte diesen Antrag mit der Begründung 
ab, daß, wenn er sich beobachtet fühle, er womöglich 
Lampenfieber bekommen könne. Deshalb wäre es 
besser, wenn Plohn hier zu Hause auf eine Nach—⸗ 
richt wartete. 
Plohn willigte schließlich ein und entließ 
seinen Freund unter allerlei nützlichen Weisungen. 
Topitsch aber, dem der Sinn gar nicht danach 
stand, den Spaziergang von Frau Weißkopf mit 
Verführungsabsichten zu stören, warf sich in eine 
Droschke, befahl dem Kutscher eine schnelle Fahrt, 
packte zu Hause mit großer Hast einige Sachen ein, 
fuhr darauf zum Bahnhof und dampfte mit 
sechzig Kilometer Geschwindigkeit nach seinem 
Vaterlande, wo die Schweine und die schnell aus⸗ 
führbaren Adoptionen blühen, ab. 
Wie Topitsch, dank der Verführungsgelder 
von Herrn Plohn, die Adoption zustande brachte, 
gehört nicht in den Rahmen dieser Geschichte. Es 
mag genügen, wenn wir berichten, daß Topitsch 
nach zwei Wochen wieder in Berlin eintraf, und 
zwar mit Rücksicht auf die Unannehmlichkeiten 
einer Begegnung mit Plohn, in tiefem Inkognito. 
Er hatte das große Dokument mitgebracht, und 
zum leichteren Verständnis ließ er das Ganze
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.