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Full text: Polizei-Handlexikon / Lehmann, Paul (Public Domain)

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Wahlstimme — Wald. 
Druckschriften zu Wahlzwecken während 
der W. bedarf es einer Erlaubniß nicht. 
— T. B. 15. 10. 8341 — 
Wahlstimme. Strafbarkeit des Kau— 
fens oder Verkaufens einer W. in einer 
lichen Angelegenheit aus 8 109 St. 
Wahltag. Die Aufstellung vonSammel⸗ 
büchsen in Wahl- und Schanklokalen an 
W. zu wohlthätigen Zwecken bedarf einer 
Erlqaubniß nicht. — C. B. 14. 2. 711. — 
Wahlversammlung. Plakate zur Ein— 
ladung von W. dürfen nur an den An⸗ 
schlagsäulen und linnerhalb der Häuser 
angebracht werden. — C. B. 25. 8. 67 18. 
Plakate, welche W. anzeigen und den 
Namen des Kandidaten tragen, sind nicht 
unstatthaft. — T. B. 11.9. 786. — 
Wahlzettel. Einer polizeilichen Er⸗ 
laubniß bedarf es nicht zur Vertheilung 
von Stimmzetteln zu Wahlzwecken bei 
einer Wahl zu gesetzgebenden Körper— 
ien in der Zeit von der amtlichen 
ekanntmachung des Wahltages bis zur 
Beendigung des Wahlaktes. — T. B. 
22. 12. 831 — 
Wahrsagen ist grober Unfug. — U. O. 
Trib. 16.7. 738. — T. B. 14. 1. 808. — 
Waisengeld. Die den Anträgen um 
Bewilligung von W. an Hinterbliebene 
verstorbener Beamten beizufügenden 
Urkunden sind in beglaubigter Abschrift 
einzureichen. — T. B. 13. 6. 838. — 
Waisenhaus. Hilflose Kinder werden 
in Folge schriftlicher Requisition der 
Reviere vom W. angenommen, — T. B. 
24. 12. 788 — und zwar werden dieselben 
dem W. direct ;““vöIJ nach erfolgter 
Aufnahme ist Anzeige an Abth. IV zu 
zu erstatten. — T. B. 17. 12.792. — 
Haltekinder find nur dann dem W. zu—⸗ 
zuführen, wenn Gefahr für Leben und 
Gesundheit derselben vorhanden ist, 
andernfalls zunächst Bericht an Abth. II. 
— T. B. 17. 3. 808. — Kinder sollen 
dem Waisenhause nur überwiesen werden, 
wenn die Eltern oder Angehörige der— 
selben nicht zu ermitteln sind. — T. B 
9. 2. 818. — Obdachlose Kinder ebenfalls. 
— T. B. 9.2.813. — Kinder, deren 
Eltern noch leben, finden keine Aufnahme 
im W. in diesem Falle tritt die Arnien— 
Kommission ein. — M. T. B. 11. 7. 92. 
— Fahrkosten für Ueberführung von 
Kindern nach dem W. werden nur er— 
tattet, wenn nach dem pflichtgemäßen 
Ermessen der Reviere Fahrkosten im In— 
deresse des Kindes aufgewendet werden 
mußten. — M. T. B. 26. 4. 94 N.i. — 
Waisenkinder sind an das Depot der 
Waisenverwaltnng, Alte Jakobstr. 33, 
rinzuliefern und nicht anderweitig in 
Pflege zu geben. — T. B. 13. 3. 782. — 
Leumundsatteste für den 
W. sollen möglichst genau ausgestellt 
werden, auch wegen der Strafkontrole. 
EC.B. 10. 1. 6ĩ W. soll Aus- 
kunft gegeben werden. — Gen. B. T. B. 
21. 5. 76. — T. B. 25. 7. 792. — T. B. 
10. 1. 838. - Von der Anmeldung eines 
Waisenkindes ist dem W. sofort eine 
Abschrift Iguenden — T. B. 3. 9. 794. 
— Haltekinder, welche im Laufe des 
Monats bei Haltefrauen Aufnahme ge— 
unden haben, sind unter Angäbe des 
Nationales des Kindes, von Namen und 
Wohnung der Haltefrau, am 1. jeden 
Monats dem W. anzuzeigen. — T. B. 
19. 12. 838. — 
Waisenverwaltung. Die Reviere sollen 
der Armendirection, Abth. für die W.⸗V. 
Auskunft über Vorstrafen ꝛc. der Pflege— 
eltern ertheilen, sowie die Führung der— 
elben im Fragebogen vermerken. — C. 
B. 19. 7. 6719. — Die Fragebogen sind 
ev. versiegelt abzuschicken. — Gen. B. T. 
B. 17.7. 758. — Hilfslose, resp. Waisen⸗ 
kinder sind an das Depot der W., Alte 
Jakobstr. 33 einzuliefern und nicht ander— 
veitig in Pflege zu geben. — T. B. 13. 
3. 782. — Wenn Kinder der W.-V. inner⸗ 
halb der Dienststunden vons Uhr Morgens 
obis 6 Uhr Abends zugeführt werden, dann 
werden die entstandenen Transportkosten 
ofort zurückerstattet, andernfalls später. 
— M. T. B. 5. 7. 94 N.d. — 
Wald. Strafbarkeit des Jagens im 
W. während der gesetzl. Schonzeit, bei 
Nachtzeit u. ß w. 8293 St. G. B., — 
der Brandstiftungen in Waldungen aus 
38308. 310. 328 St. G. B. — der 
nue an gefährlichen Stellen 
in W. — 83688 St. G. B. — des Be— 
tretens der W. mit unverwahrtem Licht, 
— 8 441 Feld u. Forst. Pol. Ges. — 
des Fortwerfens brennender Gegenstände
	        
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