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Full text: Polizei-Handlexikon / Lehmann, Paul (Public Domain)

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Schankwirthschaft — Scheintod. 
zession schänkt. — T. B. 6.9. 981. — 
Die Wittwe eines Sch. kann das Ge⸗ 
schäft ohne Weiteres fortführen. — T. 
B. 8. 8. 941. — 
Schaukwirthschaft s. Schanklokal. 
tgiguhse s. Hundefänger. 
Schauämter s. a. Fleischschauämter — 
sollen nicht zur Untersuchung von Nah—⸗ 
rungsmittelu s. d. benutzt werden. — T. 
B. J. 3. 822. — 
Schaufenster. Wenn im Sch, nackte 
Figuren in Aergerniß erregender Weise 
ausgestellt werden, ist Anzeige an Abth. J. 
zu erstatten. — T. B. 15. 7 862 — Ver⸗ 
itterungen von Sch. dürfen keine Spitzen 
— 53 — T. B. M. 12. 891. — Sch. 
müssen an Sonn—⸗ und Festtagen s. d. 
von 10 Uhr ab verhängt werden. Von 
12 Uhr ab können Baͤcker, Schlächter, 
sowie Händler mit Lebensmitteln und 
Taback dieselben wieder freimachen. — 
P. V. 24. 11. 58. — Bek. 20. 11. 44. — 
Während der Weihnachtszeit können die 
Sch. von allen Gewerbetreibenden wäh— 
rend der zum Handel freigegebenen Zeit 
unverhängt hehalten werden. — MT. 
—A— 
95. N.ä. — 
Schauküsten von Photographen brau—⸗ 
chen nur verhängt zu werden, wenn käuf⸗ 
liche Lichtbilder sich in denselben befinden. 
— C. B. 23. 12. 69. II. — Sch. sind nicht 
als öffentliche Antündigungsmitte zu he⸗ 
trachten. — T. B. 6. 6.881.- Schilder, 
Sch, Schauspinden von erheblicher Größe 
sollen an Vorgärten nicht angebracht 
werden. — T. B. 27. 3. 894. — Sch., 
welche die Erde berühren, werden zu 
Schauspinden gerechnet. — M. T. B. 8. 
I1. 92. M.“. — Sch. dürfen nur an sol⸗ 
chen 3 — angebracht werden, bei 
denen der Bürgersteig mindestens 1,88 m 
breit ist. Dieselben dürfen dann eine 
Tiefe von 8 om haben. Bei einer größeren 
Bürgersteigsbreite sind 11 em zulässig 
Bei größeren Abmessungen entscheidet 
Abth. JII. nach sen Aeußerung 
des Reviers. — Vfg. 18. 12. 88. — 
Schaukeln sollen mit einer Umwährung 
versehen sein, welche das Durchkriechen 
kleiner Kinder verhindert, — T. B. 29. 9. 
807. — und ordnungsmäßig hergestellt 
werden: — T. B. 5. 9. 831. dieselben 
sind nur mit Erlgubniß der Abth. II. 
aufzustellen, — T. 881. — und 
sollen so eingerich: daß ein Her— 
28 unmögli T. B. 15. 7. 
Schaukelbesitzern pe Betriebsbedin⸗ 
pingen zu Protokoll eröffnet werden. — 
T. B. 25. 3. 8530. — 
Schauspieler und Musiker, bei denen 
ein höheres Interesse der Kunst oder 
Wissenschaft obwaltet, sind von der In— 
bal.⸗ und Alters-Vers. entbunden. — T. 
B. 17. 2. 922. — 
Syyanspiehans s. Königliches Theater. 
Schauspielunternehmer bedürfen zum 
Bewerbebetrieb der Erlaubniß, die aber 
zu ertheilen ist, wenn nicht Thatsachen 
borliegen, welche die Unzuverlässigkeit des 
Nachsuchenden in sittlicher, artistischer und 
oecuniärer Beziehnng auf den beabsich— 
n Gewerbebetrieb darthun. — 8 32 
Schauspind. Ueber Sch. soll ein Ver— 
zeichniß —5 — werden. — T. B. 19. 1. 
852. — Gesuche zur Anbringung von 
Sch. sollen nach Erledigung an Abth. III. 
abgegeben werden. — T. B. 2. 12. 85*. 
— Sch. von erheblicher Größe dürfen 
an Vorgärten nicht angebracht werden. 
— T. B. 27. 3. 894. — Schaukästen, welche 
die Erde berühren, sind als Sch. zu be— 
handeln. — M. T. B. 8. 11. 92 M.*. — 
Zur Anbringung von Ankündigungsmit— 
eln, Sch. ꝛc. ist in zweifelhaften Fällen 
die Entscheidung durch Abth. III. herbei⸗ 
zuführen. — T. B. 19. 6. 9553. — Im 
lebrigen sind dieselben bei einer Bürger— 
teigbreite von 3,14 m in einer Tiefe von 
16 em durch den Revier-Vorstand zu ge— 
nehmigen. — Vfg. 13. 12. 88. — J. T. 
B. 1. 5. 94 N.. — 
Schaustellungen und öffentliche Lust— 
barkeiten sollen bezüglich der polizeilichen 
Genehmigung kontrolirt werden, sobald 
solche, angekuͤndigt werden. Fehlt die 
Genehmigung oder steht dieselbe mit der 
Ankündigung nicht im Einklange, so ist 
Anzeige an Abth. J. oder II. zu erstatten. 
— T.B. 23. 9. 9112. — 
Scheibenwerfen und Plattenwerfen ist 
verboten. — T. B. 28. 1. 8010. — 
Scheintod. Bei Scheintodten soll nicht 
der Heilgehilfe, sondern der Arzt zuge—
	        
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