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XXI

Full text: Die steile Stufe / Heilborn, Ernst (Public Domain)

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Und mußt es immer sein. Sonst wäre es nicht 
möglich.“ 
„Was?“ 
„Nicht fragen! — Soll ich dir noch etwas sagen, 
du eitler Mann? Schön sahst du aus. Jawohl, 
geradezu schön. Da gibt's nichts zu lachen! Die 
Stirn und die Augen und auch die Partie um den 
Mund.“ 
i ich lieb 
Jetzt glaub ich wahrhaftig, daß dar ue 
h 88 da du in mir noch den 
ast, 
deckst.“ 
„Ja, glaube das. Ich glaub's auch. Es ist so 
schön, zu glauben.“ 
Die Luft war weich, der Himmel heiter. Das 
Treiben und die Stimmen um sie herum, das 
Rollen der Wagen, das Stampfen und Läuten und 
Surren der elektrischen Bahnen schuf eine Stille in 
ihnen. 
Sie standen noch lange vor dem Hause der Pots⸗ 
damer Straße, der gefeierte und nicht mehr junge 
Justizrat und die anmutige Frau, nicht anders als 
ein Soldat mit seinem Mädchen. Sie standen 
lange und sprachen wenig. Manchmal scheint es 
schwer, fsich zu trennen. 
Sie fragte: „Hast du Lust zu verreisen?“ 
„Ich? Nicht die geringste! Fort von dir?“ 
„Und wenn ich mitkäme?“
	        
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