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Vom Herrn Diakonus und seinem Königreich

Full text: Aus dem Bilderbuch einer reichen Kindheit / Malberg, Anna (Public Domain)

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Offiziersfrau, im Straßburger Münster. „Es 
ist mir hier in der fremden Garnison ein Stück 
Heimat geworden,“ sagte sie, „denkst du noch 
an den Herrn Diakonus? — Ob ich noch oft 
an ihn gedacht habe! — 
Den Schülerinnen, für deren Eigentümlich- 
keit er ein besonderes Interesse hatte, gab er 
gern einen Spitznamen. Welchem Umstand ich 
den meinigen verdanke, weiß ich nicht. Viel⸗ 
leicht sollte er den etwas überspannten Zug 
in mir zur Prosa herunterdrücken. Ich hieß 
Karline. 
I. 
Es ist ein Glück für ein Kind, wenn es 
sich in einer Mittelstadt entwickeln darf, wie 
die unsere war. Da sind keine unendlichen 
Häusermassen, denen man höchstens einmal in 
der Woche entrinnt, da weht eine verhältnis 
mäßig reine Luft, die gesund und fröhlich macht. 
An allen Ecken und Enden grüßen Frühling 
und Sommer mit ihrem Grün herein, schimmert 
das goldene Herbstlaub von fern, und dehnt
	        
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