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Zweites Kapitel

Full text: Die Verkommenen (Public Domain)

32 — 
kleine Notizen in die Zeitungen zu bringen — ein Mann der 
Presse kann viel, o, sehr viel, das darfst du nicht vergessen.“ 
Und während er dies in schnaufendem Tone hervorbrachte, 
gab Herr Joachim Joachimsthal sich alle Mühe, den obersten 
Knopf an Felixens Jakett nach allen Regeln dieser un— 
ausstehlichen Kunst abzudrehen. 
Felix Rosenstiel schwebte in diesem Augenblick ein ge— 
wisser Haufen geschriebene Makulatur vor, die dazu be— 
stimmt war, die unselige Verwirrung in den Köpfen so 
mancher Leser und Leserinnen noch zu vergrößern, jetzt 
aber zum Segen der Menschheit in einer Ecke des Geld⸗ 
schrankes von Onkel Laib neben einem Haufen versetzter 
Pfandscheine des Königlichen Leihamtes vergeblich der Auf⸗ 
erstehung seiner Helden und Heldinnen harrte. Dann aber 
fühlte der Neffe dem Onkel gegenüber doch ein gewisses 
Rühren. Er öffnete die Nebentür und ließ Herrn Joachim 
Joachimsthal, den großen literarischen Hausierhändler, in 
der Privatwohnung verschwinden.
	        
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