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I. Teil V.

Full text: Wie Hilde Simon mit Gott und dem Teufel kämpfte / Landsberger, Artur (Public Domain)

aus Haiti und noch nicht bezahlt — „würde 
selbst auf der Brust des serbischen Gesandten 
Aufsehen machen.“ Er griff abermals zum 
Glase: „Es lebe der Ehrenpreis des Herrn 
Behr und seiner Traute im Werte von dreißig- 
tausend Mark!“ Sie stießen vergnügt an. 
Schück seufzte: „Wenn der Sieger ahnte, 
in welchem Schweiße ich den Preis ersessen 
und ergessen habe.“ 
„Ich will die Garantie für den Erfolg über- 
nehmen“, sagte Helldorf, 
„Was, Sie wollen?“ Schück brachte vor 
Staunen kein Wort heraus. Helldorf reichte 
ihm die Hand. 
„Wenn es Ihnen gelingt, Ihre Nachbarin bei 
Tische so zu fesseln, daß sie den ganzen Abend 
nicht von Ihrer Seite weicht, dann stehe ich 
Ihnen für die Summe ein.‘ 
„Was haben Sie davon?“ fragte Schück und 
zögerte noch, einzuschlagen. 
„Vielleicht eine Caprice, eine Wette, gleich- 
viel. wollen Sie halten ?“ 
„Mit Vergnügen!“ Und er schlug ein. 
„Eine andere Frage, wie ich sie wieder los 
werde 2° 
Helldorf lachte: „Vielleicht ist es das, was 
mich an der Sache reizt.“ Und er war froh, ihn 
für die paar Stunden bei Tisch von sich und 
Hilde abgelenkt und ihn auf alle Fälle in seiner 
Hand zu haben. 
A
	        
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