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I. Teil V.

Full text: Wie Hilde Simon mit Gott und dem Teufel kämpfte / Landsberger, Artur (Public Domain)

fände es auch unnatürlich, wenn es anders 
wäre. Sie bleiben als Ausschußmitglied der 
wichtigen Konferenz dem Automobilklub fern, 
um hier — ne, ne, Schück —“, und er tat sehr 
kameradschaftlich, nahm sein Glas: „darf ich 
auf gutes Gelingen mit Ihnen anstoßen ?“ 
„Sie sind ein Ekel!“ erwiderte Schück er- 
heitert und stieß mit ihm an. 
„Also?“ fragte Helldorf, indem er sein Glas 
niedersetzte. 
„Gerade darum bin ich hier“, und trank noch 
einmal, bis das Glas leer war. „Wir müssen 
einen anständigen Geldpreis für das nächste 
Rennen haben. Mir wurde versichert, daß der 
gesellschaftliche Ehrgeiz dieser Leutchen hier 
ans Pathologische grenze. Daraufhin ließ ich 
mich vorstellen und wurde, da ich unter der 
Hand meine Bekanntschaft mit dem Fürsten 
Ypsilanti erwähnte, sofort aufgefordert, Besuch 
zu machen, und öde mich heute hier zum 
vierten Male in zehn Tagen. Sonntag führe 
ich noch den Grafen Welsleben ein, der im 
Falle, daß der Graf mal unpäßlich oder über- 
füttert ist“ — er sah vorsichtig zu ihm hinüber 
— „für ihn einspringen muß. Und dann liqui- 
diere ich.“ 
„Prachtvoll, fabelhaft!“ sagte Helldorf fast 
laut, so sehr erfreut war er. „Schätzen Sie 
Ihren Verkehr nur nicht zu tief ein. Ihr Lon- 
doner Frack ist geradezu eine gesellschaftliche 
Sensation und Ihr exotischer Orden“ — er war
	        
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