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I. Teil V.

Full text: Wie Hilde Simon mit Gott und dem Teufel kämpfte / Landsberger, Artur (Public Domain)

eben herantrat. Sie bat, ihn der Familie Deutz 
vorstellen zu dürfen. 
Das gibt ’ne Katastrophe! dachte Krohn, 
denn er kannte die rücksichtslose Offenheit 
Helldorf’s. 
Es zeigte sich, daß Deutz’ Sohn und Helldorf 
sich längst kannten; aus den Klubs, vom 
Rennen, aus offiziellen und inoffiziellen Ge- 
sellschaften. 
„Sie sind gewiß ein begehrter Gast auf Wohl- 
tätigkeitsfesten“, meinte Frau Traute, zu Hell- 
dorf gewandt. „Sie wissen ja wohl, daß unter 
dem Protektorat Seiner Königlichen Hoheit von 
Thurn und Taxis, unter Frau Deutz’ Leitung 
am Mittwoch im Kaiserhof der große Bazar 
stattfindet.‘ 
Ehe Helldorf erwidern konnte, drückte Frau 
Generalkonsul Deutz ihr die Hand und sagte: 
„Richtig, gnädige Frau, ich vergaß ganz, 
Ihnen für die ungewöhnlich schönen Ge- 
schenke zu danken, die Sie mir auch für diesen 
Bazar wieder gesandt haben.“ 
Frau Traute wehrte ab. „Ich bitte 
der Rede wert.“ 
Sie, nicht 
„Sie übertreiben Ihre Bescheidenheit. Allein 
die Goldsachen werden Tausende bringen.“ 
„Und die wundervolle Wäsche!“ meinte die 
ältere Tochter. 
„S’ ist eine ganze Aussteuer!“ sagte die dritte. 
„Wenn es Ihren Beifall findet, so ist der 
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