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I. Teil XIII.

Full text: Wie Hilde Simon mit Gott und dem Teufel kämpfte / Landsberger, Artur (Public Domain)

Man suchte nur noch unter den jungen Mäd- 
chen und bevorzugte Töchter, von deren. Müt- 
tern man wußte, daß sie nicht eben Wert darauf 
legten, für besonders moralisch zu gelten. 
„Ich hab’s!“ rief Adolf erfreut. „Vorzüglich! 
Sonderbar genug, daß ich nicht gleich darauf 
gekommen bin.“ 
„Wer ist's?“ fragte Helldorf. 
„Die Prädestinierte‘“, gab er zur Antwort. 
„Willst du’s nicht sagen?“ und ungeduldig 
fügte er hinzu: „Ich werd’s ja doch wohl er- 
fahren müssen.“ 
„Ich beneide dich fast,“ meinte Adolf, „am 
nächsten Dienstag ist Jour, ich führe dich ein. 
Nur einen Haken hat die Sache ... Gesell- 
schaft ist ja wohl Bedingung! — Hm — Ob 
man die zur Gesellschaft — aber eigentlich 
gibt's ja gute und schlechte Gesellschaft — 
also warum nicht?“ 
„Reich?“ fragte Helldorf. 
„Millionen!“ 
„Na also! — Gute Gesellschaft natürlich.“ 
„Gemacht!“ rief Adolf. „Fritz, ein Clicquot 
gelb, aber schnell.“ 
„Sehr wohl, Herr Doktor!“ 
Und während Helldorf noch neugierig und 
verdutzt dasaß, stand Adolf auf, stieß mit‘ ihm 
an und rief: „Es lebe Hilde Simon!“ 
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