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I. Teil IV.

Full text: Wie Hilde Simon mit Gott und dem Teufel kämpfte / Landsberger, Artur (Public Domain)

„So hoch Sie wollen. Sie wissen; ich: kann 
zahlen.‘ 
„Sie wollen Ihre Mitgift bei mir anlegen? 
Gut. Halten Sie hunderttausend Mark?“ 
„Ich halte!“ 
Sie reichten sich die Hände über den Tisch 
und Dr. Burg, Helldorfs Freund, schlug durch, 
Die Bedingungen Jauteten: 
Innerhalb eines Monats. Es kann eine junge 
Frau oder ein junges Mädchen sein. Beide 
müssen der Gesellschaft angehören. Helil- 
dorf darf weder Geld geben noch. Ge- 
schenke machen, noch eins von beiden in 
Aussicht stellen. Geschenke in Form not- 
wendiger Aufmerksamkeiten sind gestattet. 
Der Name der Dame bleibt geheim. 
So schlug’s Adolf Burg vor, und so wurde es 
von den beiden Parteien genehmigt. Die An- 
wesenden gelobten, über diese Wette vor ihrem 
Austrag Stillschweigen zu bewahren, da sonst 
Helldorfs Bemühen von vornherein aussichtslos 
wäre. — „Es sei denn, daß er sie am Gewinn 
beteiligt“, rief ein schlanker, eleganter, aber 
oberflächlicher Junge. 
„Das darf er ja nicht!“ rief man dazwischen. 
Heut war der 16. November, Man vereinbarte 
also ein Festessen, das der „Tisch der Jungen“ 
am ı7. Dezember zu Ehren des Siegers zu 
geben habe. Ein Fest mit Damen, an welchem 
natürlich auch die große Unbekannte teilnehmen
	        
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